Aktuelles Neue Töpfe für Induktion?

Stahl-Emaille und Gusseisen

Die Entscheidung ist gefallen: Ein Induktionskochfeld soll von nun an für mehr Spaß beim Kochen sorgen. Bleibt die Frage, ob es die alten Töpfe noch tun - oder ob auch hier erneuert werden muss. Besonders die Frage nach der idealen Topfgröße beschäftigt die Gemüter vor der Neuanschaffung.

Generell gilt: Die meisten Induktionskochfelder reagieren nur dann, wenn der Topfboden 2/3 der Kochzonenfläche abdeckt. Die beste Leistungsübertragung wird dann erzielt, wenn der Topfdurchmesser dem Kochzonen-Durchmesser zu 100 Prozent entspricht. Die Induktionstechnologie lässt bei dieser Regel aber Spielraum, so dass auch mit abweichenden Topfgrößen gearbeitet werden kann.

Mehr Flexibilität bei der Topfgröße
Der Grund: Die Wärme wird bei der Induktion direkt im Topfboden erzeugt. Und das wiederum bedeutet: Selbst wenn ein kleinerer Topf auf die Kochzone gestellt wird, wird keine Energie verschenkt.

Inzwischen gibt es außerdem sogar Induktionskochfelder ohne explizit markierte Zonen. Ein Beispiel für dieses Hightech-Wunder sind die Kochfelder von AEG. Hier können Profi- und Hobbyköche ihre Töpfe bis zu einem Topfboden-Durchmesser von 21 cm beliebig platzieren. Zusätzlich bietet die Paella-Kochzone mit riesigen 28 cm Durchmesser maximale Flexibilität bei der Auswahl des passenden Topfes.

Material entscheidet

Die Größe ist folglich nicht ausschlaggebend bei der Frage, ob Sie für das neue Kochfeld auch neue Töpfe benötigen. Ausschlaggebend ist dagegen das Material, aus dem die Töpfe gefertigt sind. Denn nicht jedes ist für das neue Kochen geeignet. Der Grund: Ein Induktionskochfeld erzeugt mit Hilfe von so genannten Spulen magnetische Wechselfelder bzw. Wirbelströme im Topfboden - und damit die fürs Kochen benötigte Hitze.

Deswegen muss der Topf mit einem magnetischen Boden ausgestattet sein. Bei Töpfen aus Stahlemaille und Gusseisen ist das der Fall. Materialien wie Edelstahl, Kupfer oder Aluminium sind dagegen nicht induktionstauglich - sie haben einen zu geringen elektrischen Widerstand, um durch die Wirbelströme hinreichend erwärmt zu werden. Einzige Ausnahme: Spezial-Edelstahltöpfe mit magnetischem Boden, die verschiedene Topfhersteller anbieten.

Wie Sie Ihre Töpfe auf Induktionstauglichkeit testen? Lesen Sie weiter auf der nächsten Seite!

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Machen Sie den Test

Ob Ihre Töpfe zu Hause für das Kochen mit dem Induktionskochfeld geeignet sind oder nicht, können Sie ganz einfach feststellen: Halten Sie einen ganz normalen Magneten an den Topfboden - ziehen sich beide an, können Sie auf den Kauf neuer Töpfe getrost verzichten!

Stellt sich keine magnetisierende Wirkung ein: Cool bleiben! Induktionstaugliche Töpfe gibt es heutzutage in nahezu allen Preislagen - es muss kein Vermögen investiert werden.

Übrigens: So funktioniert der direkte Energiefluss der Induktionstechnologie
Bei herkömmlichen Kochstellen werden Heizkörper zum Glühen gebracht und erhitzen erst die Glaskeramik bzw. das Topfauflagefeld und dann erst den Topfboden - was Zeit und Energie kostet.

Beim Induktionskochen wird ein elektromagnetisches Wechselfeld erzeugt, das nur den Topfboden erhitzt und die Energie somit direkt und unmittelbar überträgt. Schneller, sicherer und energiesparender können Sie nicht kochen.

Fazit: Der Kauf eines Induktionskochfelds bedeutet also nicht automatisch, dass auch neue Töpfe gekauft werden müssen. Viele Töpfe bestehen ohnehin aus induktionstauglichem Material. Und: Abweichungen zwischen Topf- und Kochzonengröße haben keine Energieverschwendung zur Folge. Dem neuen Kochen steht also nichts im Wege!

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