Neue Töpfe für Induktion?

Artikel vom 21.03.2014


Stahl-Emaille und Gusseisen

AEG 3-fach Induktionskochfeld HK 683320 mit MaxiSight BedienkonzeptDie Entscheidung ist gefallen: Ein Induktionskochfeld soll von nun an für mehr Spaß beim Kochen sorgen. Bleibt die Frage, ob es die alten Töpfe noch tun - oder ob auch hier erneuert werden muss. Besonders die Frage nach der idealen Topfgröße beschäftigt die Gemüter vor der Neuanschaffung.

Generell gilt: Die meisten Induktionskochfelder reagieren nur dann, wenn der Topfboden 2/3 der Kochzonenfläche abdeckt. Die beste Leistungsübertragung wird dann erzielt, wenn der Topfdurchmesser dem Kochzonen-Durchmesser zu 100 Prozent entspricht. Die Induktionstechnologie lässt bei dieser Regel aber Spielraum, so dass auch mit abweichenden Topfgrößen gearbeitet werden kann.

Mehr Flexibilität bei der Topfgröße
Der Grund: Die Wärme wird bei der Induktion direkt im Topfboden erzeugt. Und das wiederum bedeutet: Selbst wenn ein kleinerer Topf auf die Kochzone gestellt wird, wird keine Energie verschenkt.

Inzwischen gibt es außerdem sogar Induktionskochfelder ohne explizit markierte Zonen. Ein Beispiel für dieses Hightech-Wunder sind die Kochfelder von AEG. Hier können Profi- und Hobbyköche ihre Töpfe bis zu einem Topfboden-Durchmesser von 21 cm beliebig platzieren. Zusätzlich bietet die Paella-Kochzone mit riesigen 28 cm Durchmesser maximale Flexibilität bei der Auswahl des passenden Topfes.

Material entscheidet
Neue Töpfe für Induktion?Die Größe ist folglich nicht ausschlaggebend bei der Frage, ob Sie für das neue Kochfeld auch neue Töpfe benötigen. Ausschlaggebend ist dagegen das Material, aus dem die Töpfe gefertigt sind. Denn nicht jedes ist für das neue Kochen geeignet. Der Grund: Ein Induktionskochfeld erzeugt mit Hilfe von so genannten Spulen magnetische Wechselfelder bzw. Wirbelströme im Topfboden - und damit die fürs Kochen benötigte Hitze.

Deswegen muss der Topf mit einem magnetischen Boden ausgestattet sein. Bei Töpfen aus Stahlemaille und Gusseisen ist das der Fall. Materialien wie Edelstahl, Kupfer oder Aluminium sind dagegen nicht induktionstauglich - sie haben einen zu geringen elektrischen Widerstand, um durch die Wirbelströme hinreichend erwärmt zu werden. Einzige Ausnahme: Spezial-Edelstahltöpfe mit magnetischem Boden, die verschiedene Topfhersteller anbieten.


Wie Sie Ihre Töpfe auf Induktionstauglichkeit testen? Lesen Sie weiter auf der nächsten Seite!

Informationen zu allen AEG Induktionskochfeldern

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