Frischer Obstkuchen
ist beliebt und begehrt - und das nicht nur im Sommer. Auch wenn er mit
frischen Früchten immer noch am besten schmeckt, muss man auf keinen Fall auf
den Kirschkuchen außerhalb der Saison verzichten. Früchte aus dem Glas oder
tiefgefrorenes Obst sind eine leckere und meist auch praktische Alternative.
Selbst gebackene Obstkuchen sind die Allrounder jeder Kaffeetafel. Besonders beliebt sind hierbei Erdbeerkuchen und Apfelkuchen. Aber auch Streuselkuchen und Blechkuchen werden gern in Kombination mit Früchten gebacken. Die fruchtigen-saftigen Leckereien schmecken nicht nur köstlich, sie sind auch an warmen Tagen nicht so schwer wie Cremetorten. Ein weiterer Vorteil: Die Kuchen sind relativ unkompliziert und im Handumdrehen fertig. Grundlage für jedes Backwerk ist natürlich der Teig. Für Obstkuchen eignen sich besonders gut Mürbe-, Biskuit-, Rühr- oder auch Hefeteig. In der schnellsten Obstkuchen-Variante werden die frischen Früchte einfach auf einem gebackenen Boden verteilt, mit einem Tortenguss überzogen und sofort mit frisch geschlagener Sahne serviert.
Obstkuchen mit Mürbeteig: knusprig und aromatisch
Den Mürbeteig aus kalter Butter, Mehl, Zucker und Ei kann man sehr gut mit dem Handrührgerät oder in der Küchenmaschine zubereiten. Dieser Teig eignet sich hervorragend für Steinobst, wie Pflaumen, Aprikosen und Nektarinen, weil er so knusprig ist und den Eigengeschmack des Belages wunderbar zur Geltung bringt. Wichtig ist jedoch, dass man den Teig vor dem Verarbeiten gut durchkühlt und den ausgerollten Teig in der Form vor dem Backen auf dem Boden einige Male mit einer Gabel einsticht, damit die Luft entweichen kann und sich keine Blasen bilden. Die Früchte werden zumeist mitgebacken und entfalten so ihr volles Aroma.
Obstkuchen aus Rührteig: geschmeidig und saftig
Kein anderer Teig bietet so vielfältige
Verwendungsmöglichkeiten und ist gleichzeitig so schnell hergestellt wie der
Rührteig. Man hat dabei die Wahl, ob man die frischen Früchte direkt auf den
fertig gebackenen Boden gibt, oder lieber mit im Teig verarbeitet. Die erste
Variante empfiehlt sich für empfindliche Früchte, wie Erdbeeren oder Himbeeren.
Mit in den Teig gerührt oder auf dem Teig mitgebacken verleihen Kirschen,
Johannisbeeren, Birnen,
Pflaumen etc. dem Kuchen die richtige Süße und machen das Gebäck herrlich
saftig.
Obstkuchen mit Biskuitteig: luftig und leicht
Ganz besonders luftig ist der Biskuitteig. Wichtigste Zutat bei der Herstellung sind die Eier, die dem Teig die lockere Konsistenz verleihen. Das Eiweiß sollte bis zur Verarbeitung kaltgestellt werden, damit es sich besser schlagen lässt. Danach werden die restlichen Zutaten auf den Eischnee gesiebt und vorsichtig unter die Eigelbcreme gehoben. Gebacken wird der Biskuitteig in einer Springform, in der nur der Boden eingefettet werden darf. Den fertigen Biskuit kann man nach dem Abkühlen nach Lust und Laune mit einer Creme oder Pudding bestreichen und frischen Früchten garnieren, wie z.B. Blaubeeren oder Brombeeren.
Obstkuchen mit Hefeteig: flaumig und saftig
Ein guter Hefeteig braucht seine Zeit, denn er muss gut geknetet werden und sollte danach solange ruhen, bis sich sein Volumen nahezu verdoppelt hat. Danach kann man ihn ausgerollt auf ein Blech geben oder eine Backform damit auskleiden und mit den Früchten der Wahl belegt backen, wie z.B. Pflaumen, Kirschen oder Äpfel. So entsteht ein flaumiger Boden mit einer leichten Kruste bedeckt von saftig-süßen Früchten. Nun noch einen Klecks Schlagsahne dazu - einfach köstlich!
Auf der folgenden Seite stellen wir Ihnen einige sommerliche Ostsorten vor, die sich zum Backen von Obstkuchen eignen.
Deutsche Pute
Galbani
Henglein
Milram
Rama Cremefine
Toppits