Salat ist nicht gleich Salat - es gibt zahlreiche kultivierte Sorten und für jeden Geschmack ist etwas dabei. Manche Sorten schmecken eher bitter, manche nussig, manche recht neutral. Salatsorten sind zu unterschiedlichen Zeiten reif und passen zu unterschiedlichen Gerichten. In unserer Übersicht finden Sie den passenden Salat, egal, wonach Sie suchen!
Batavia
Bataviasalat hat krause, kräftig geäderte Blätter mit gezacktem und leicht rötlichem Rand. Er ist ein Verwandter des Eisbergsalates, schmeckt aber etwas kräftiger. Durch den rötlichen Rand wirkt er besonders dekorativ. Bataviasalat ist sehr empfindlich und sollte deshalb beim Waschen nur getaucht und nicht unter fließendem Wasser gewaschen werden. Batavia ist von Mai bis September reif und eignet sich dank
seines Aromas gut als Hauptspeisensalat.
Eichblattsalat
Eichblattsalat hat einen zarten, leicht nussartigen Geschmack und wird besonders gern für feine Vorspeisen verwendet. Seinen Namen verdankt er den eichenlaubähnlichen Blättern, deren Farbe von grün über rötlichbraun bis dunkelbraun schattiert ist. Die unterschiedlich farbigen Sorten unterscheiden sich nur durch ihren Pflanzenfarbstoff, nicht durch den Geschmack. Eichblattsalat welkt sehr schnell und hat von Juni bis September Saison. Eine Nussvinaigrette passt hervorragend zu diesem Salat.
Eisbergsalat
Eisbergsalat stammt aus Amerika und wird dort schon seit langem dem Kopfsalat vorgezogen. Eisbergsalat ist gleichzeitig der geschmacklich neutralste und knackigste
unter den Salaten. Er hat von Mai bis Ende Oktober Saison und hat den Ruf, im Vergleich zu anderen Salaten
recht nährstoffarm zu sein – dafür lässt er sich lange lagern und passt dank
seines milden Geschmacks zu fast allen Zutaten.
Feldsalat
Feldsalat ist ursprünglich ein wilder Salat und dementsprechend robust. Er
gehört zur Gruppe der Baldriangewächse, wird durch Kälte erst richtig
aromatisch und schmeckt von Oktober bis Januar besonders gut. Feldsalat hat ein
nussiges Aroma und passt gut zu Speck, Pilzen und Nüssen. Er hat von allen
Salaten den höchsten Vitamin C-Gehalt und ist reich an Eisen und Beta-Carotin.
Kopfsalat
Kopfsalat ist einer der beliebtesten und meistgekauften Salate.
Aus Freilandanbau gibt es ihn von Mai bis Oktober, er ist reich an Vitamin A
und C, Folsäure und Mineralstoffen. Kopfsalat schmeckt eher mild und eignet
sich gut als Beilagensalat oder auf Sandwiches und Hamburgern. Die Blätter sind hell- bis dunkelgrün, zart und weich.
Rucola
Rucola, oder auch Rauke, stammt aus der Familie der Kohlgewächse, hat einen intensiv würzigen Geschmack und ist in Italien und Frankreich besonders beliebt. Sein scharfes Sesam-Aroma harmoniert vorzüglich mit Kopfsalat und Tomaten. Rucola welkt sehr schnell und passt besonders gut zu Walnussöl, da dieses den nussigen Geschmack noch unterstreicht.
Römersalat
Römersalat hat außen dunkelgrüne Blätter, die mit ihrer starken Mittelrippe etwas an Wirsing erinnern. Im Inneren des länglichen Salatkopfs sitzen zarte, helle Herzblätter. Römersalat lässt sich nicht nur als Salat, sondern auch als Gemüse, z. B. wie Spinat, Wirsing oder Mangold, zubereiten. Römersalat ist bei uns auch als Sommerendivie bekannt. Als Delikatesse gelten gedünstete Salatherzen.
Lollo Rosso und Lollo Biondo
Der krause Pflücksalat Lollo Rosso schmeckt recht kräftig und nussig,
der weiße Lollo Biondo ist milder. Beide sind reich an Vitaminen und haben von
April bis November Saison. Lollo Rosso und Lollo Biondo eignen sich gut als Dekoration – aber natürlich
auch als Hauptmahlzeit.
Endivie
Die Endivie ist ein Spätsommersalat und ist besonders im
Mittelmeerraum verbreitet. Sie ist für ihren bitteren Geschmack
bekannt. Friséesalat ist ein Verwandter der Endivie und schmeckt milder als
Endiviensalat. Er fällt besonders durch seine krausen Blätter auf. Friséesalat
ist auch unter dem Namen Krause Endivie bekannt und von Mai bis November aus
Freilandanbau erhältlich.
So bleibt Salat knackig
Damit der Salat schön knackig bleibt, sollte man Folgendes beachten: Salatblätter müssen immer gut abgetrocknet werden, damit die Sauce besser an den Blättern haften kann und nicht verwässert. Am besten benutzt man dazu eine Salatschleuder. Man kann die Blätter aber auch mit Küchenpapier trocken tupfen. Oder man legt sie zwischen zwei Küchenhandtücher, die vorsichtig locker aufgerollt werden. Die so abgetrockneten Salatblätter sollten erst unmittelbar vor dem Servieren an die Sauce gegeben werden, sonst fallen sie in sich zusammen und werden lasch und unansehnlich.
Wenn man den frischen Salat nicht am selben Tag verwenden will, hebt man am besten die gewaschenen, abgetrockneten Salatblätter so auf: Locker in eine luftdicht verschließbare Schüssel geben, eventuell jeweils eine Lage Küchenpapier dazwischen und im Kühlschrank aufbewahren. Oder in einen Folienbeutel geben, aufblasen, verschließen, ins Gemüsefach legen. So bleibt der Salat bis zum nächsten Tag schön knackig. Nur der stabilere Eisbergsalat hält sich auch ohne Sonderbehandlung mehrere Tage frisch.
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