Einmachen - leichter als oft gedacht

Worauf sollte man beim Kochvorgang achten

In Marmeladen, Konfitüren und Gelees finden wir in der kalten Jahreszeit einen Hauch vom Sommer wieder.
Aprikosenmarmalade Wer glaubt, Einmachen sei grundsätzlich schwierig und sehr zeitaufwendig, könnte überrascht werden. Denn mit ein paar Tricks und Hintergrundinformationen ist es auch für "Einmach - Neulinge" ganz einfach, leckere klassische, aber auch ausgefallene Marmeladen, Konfitüren und Gelees zu kreieren.
Verwenden Sie zum Einmachen ausschließlich frische, vollreife Ware. Waschen Sie Obst und Gemüse vor dem Zerkleinem und nur kurz - es verliert sonst seine Aromastoffe. Verwenden Sie unbedingt Gläser, die luftdicht abschließen. Die Gläser müssen einwandfrei sein. Sehr gut eignen sich Gläser mit Twist-off-Verschlüssen.

Die Gelierprobe zeigt an, wann der Kochvorgang abgeschlossen ist und die Einmachgläser gefüllt werden können. Dabei werden 1-2 Teelöffel des heißen Einmachguts auf eine kalte Untertasse gegeben. Die Probe sollte dann sofort fest werden. Geliert sie nicht, lässt man das Einmachgut noch etwas kochen oder fügt ein wenig Zitronensäure hinzu. Sie gibt Festigkeit und beeinträchtigt den Geschmack nicht.
Beim Kochen der Früchte mit dem Gelierzucker unbedingt die Angaben in den Rezepten sowie die Hinweise der Hersteller auf der Gelierzuckerverpackung beachten. Wird das Einmachgut zu lange gekocht, verliert der Gelierzucker seine gelierende Wirkung. Abschäumen ist bei Gelees oder besonders eiweißhaltigen Früchten, wie z. B. Erdbeeren, erforderlich, um das Einmachgut zu klären. Abgeschäumt wird grundsätzlich nach dem Kochvorgang.