Grillen: Praktische Tipps rund ums Grillen

Grillen: Rund um Rezepte, Grillgut, Beilagen & Co

Wird es draußen wieder warm und die schöne Jahreszeit beginnt, ist das Grillen im Freien angesagt. Es gehört inzwischen zu der beliebtesten Form, um mit Freunden und Bekannten oder der Familie einen fröhlichen, ungezwungenen Abend bei köstlichen Schlemmereien und kühlen Getränken zu verbringen. Dass man dabei sehr viel mehr machen kann, als nur eine Bratwurst oder ein Stück Fleisch auf den Grill zu legen, wollen wir Ihnen anhand einiger Tipps, Tricks und Rezepte zeigen, damit Ihr Grillabend ein voller Erfolg wird.

Grillsaison

Wir sind heutzutage nicht mehr auf das offene Lagerfeuer angewiesen, obwohl auch das, besonders bei den Kindern, seinen Reiz nicht verloren hat! Grillgeräte gibt es unzählige und in jeglicher Preislage. Pfannengrill, Grill mit und ohne Bratspieß, Kastengrill, Grillwagen usw. Wer sich eine Saison lang ständig über seinen wackeligen Grill geärgert hat, entscheidet sich vielleicht für einen gemauerten Grillkamin oder Gartengrill. Hierfür gibt es auch fertige Bausätze zu kaufen, wenn man sich das selbst zutraut. Beachten sollte man, dass er so gebaut wird, dass der Grilldunst weder ins Haus noch zum Gartennachbarn ziehen kann. Das heißt also: Windrichtung beachten! Es sollte die Richtung, aus der der Wind an Sommertagen meist weht, beachtet werden, damit die Nachbarn vom Rauch verschont bleiben. Auch muss der Qualm ungehindert nach oben abziehen können. Um Ärger vorzubeugen, informiert man am besten vor dem Bau des Kamins die Nachbarn. Sind sie nicht einverstanden, und kommt es zum Streit, kann das Ordnungsamt die Benutzung des Gartenkamins unter Umständen verbieten.

Alles rund um das Thema und viele hilfreiche Tipps finden Sie in unserem Artikel Der Grill - welcher ist perfekt für Sie >>

Brennmaterialien zum Grillen

Verwenden Sie zum Grillen keine Billigkohle. Sie ist meistens verunreinigt und so mehlig, dass sie extrem Stauben kann, was nicht sehr gesund ist und wer möchte schon gern ein mit Kohlenstaub bepudertes Steak essen. Holzkohle aus Buchenholz ist empfehlenswert. Sie ist grobkörnig, glüht gut durch und hinterlässt kaum Restasche. Holzkohlenbriketts brauchen mehr Zeit zum durchglühen, dafür halten sie eine gleichmäßige Hitze über einen längeren Zeitraum. Beim Kauf sollte man immer auf das DIN-Prüf- und Überwachungszeichen achten. Holz, Kiefernzapfen und Altpapier sind als Brennmaterialien beim Grillen ungeeignet. Sie enthalten Harze, rußen und können gesundheitsschädliche Stoffe, wie z. B. PAK (Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe) freisetzen.

Grillen: richtig Anzünden

Auch haben Spiritus, Terpentin, Benzin und ähnliches beim Grillen nichts verloren. Das sind keine Grillanzünder und viel zu gefährlich, da sie zu schweren Verbrennungen führen können. Es gibt im Handel Grillanzünder, die besser geeignet sind, die Kohle anzufachen. Auch der Fön als Anzündhilfe ist denkbar ungeeignet. Oftmals sind Löcher in der Kleidung wegen des entstehenden Funkenfluges noch das kleinste Übel.

Grillen auf dem Rost

Grillgut auflegen

Das Grillgut kommt erst auf den Grill, wenn die Kohlen eine graue Schicht aufweisen und die Glut leuchtend rot ist. Außerdem sollte immer ein Eimer mit Wasser in der Nähe stehen, um sich unliebsame Überraschungen zu ersparen. Den Grill immer im Auge behalten, besonders wenn Kinder mit dabei sind. Wer sein Grillgut unbedingt direkt auf den Rost legen möchte, sollte auf keinen Fall dicke Fleischstücke verwenden. Je dünner Koteletts oder Steaks geschnitten sind, desto schneller ist das Fleisch gar und desto kürzer der Glut ausgesetzt. Angebranntes Grillgut oder verkohlte Fleischränder sollten abgeschnitten werden. Marinaden müssen gut abtropfen, bevor Fleisch oder Würstchen auf den Grill kommen. In die Glut kann man Zwiebel- oder Knoblauchschalen (gut getrocknet) legen. Das gibt ein schönes Aroma.

Tipps für das gesunde Grillen

... werden leider von vielen als unsinnig oder überflüssig abgetan. Die meisten unterschätzen die gesundheitsgefährdenden Folgen von falsch gegrilltem Grillgut, wie die Verbraucherinitiative in Berlin warnt. Wichtig: Fett oder ölige Marinade dürfen auf keinen Fall durch den Rost auf die Glut tropfen. Bei der Verbrennung entstehen aromatische Kohlenwasserstoffe, die sich durch den Rauch auf das Grillgut niederschlagen. Das besonders gefährliche Benzypren gilt als Hauptursache für Magenkrebs. Grillschalen aus Aluminium sind eine gute Alternative. Leider werden sie von vielen Leuten aus Unkenntnis oder Missachtung der wirklich bestehenden Gesundheitsgefahr abgelehnt. Bei Untersuchungen mit Holzkohlegrills wurden auf der Oberfläche von Steaks Benzypren-Konzentrationen festgestellt, die dem Gehalt des Rauches von 600 Zigaretten entsprechen. Auch das Begießen der Steaks mit Bier, während diese auf dem Rost liegen, sollte man unbedingt vermeiden. Wenn es in die Glut tropft, entstehen ebenfalls PAK.

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Filet Mignon - eine Delikatesse vom Grill

Hallo bei Hack'n'Roll. Hier liegt ein Filet, und zwar vom US-Beef, daraus schneide ich Filet Mignons und dazu gibt es ein scharfes Salsa. Das ist aber ein schönes Stück Fleisch Marc. Ja, danke, ich weiß, aber das Filet ist auch nicht schlecht. Wir haben jetzt hier den Filetkopf, hier haben wir das Mittelstück vom Filet, das ist ungefähr die Größe, daraus schneiden wir unsere Filet Mignons.

Wir setzen jetzt hier unseren ersten Schnitt an, direkt hinter dem Filetkopf. Bitte drauf achten, wenn ihr mit einem Messer schneidet, sollte es recht scharf sein und wirklich Ziehen und Schieben, nicht drücken, weil wir wollen ja kein Tatar erzeugen. Damit wir zusätzlich noch ein bisschen Kraft dran bekommen, weil ihr seht ja, das ist relativ mager, habe ich hier eine schöne Scheibe Bacon oder besser gesagt zwei Scheiben Bacon mitgebracht. Und zur Stabilisierung so ein Edelstahldraht, einmal so rum und einmal ganz kurz festgedreht.

Jetzt ein bisschen einölen, reicht für beide Seiten, schön einreiben, braucht ihr nicht so viel. Eine Prise Zucker ran. Andere Seite. Eine Prise Salz. Bitte nicht zu viel Salz, weil der Bacon hat schon eine leichte salzige Note. Ab auf den Grill damit. Circa 5 Minuten, 10 Minuten hoch erhitzt und dann werden wir unsere Babys mal sear (graen?), das heißt bei sehr hohen Temperaturen ganz kurz scharf angrillen. Filets mit den Händen aufsetzen. Deckel wieder schließen und circa 25 bis 30 Sekunden lang warten. Leicht lösen und wenden.

Jetzt seht ihr hier schon die schönen Röstaromen, ein schönes Karamell. Die anderen jetzt auch, ihr seht, dass wir die Filets richtig schön lösen können. Es bleibt nichts dran haften. Das passiert durch die Hitze, weil wir eine starke Hitze haben, da schließen sich sofort die Fleischfasern. Wir kriegen sofort Röstaromen dran. Deckel schnell wieder zu. Die Filets von der anderen Seite, genau das Gleiche, schön an den Rand ziehen. Da haben wir keine Gussroste. So meine Kleiner, du guckst mal nach. Siehst du das. Das riecht richtig gut oder.

Auch in die indirekte Zone. Und oben und unten den Grill fast zumachen. Wir haben hier oben die Deckelöffnung, die ist jetzt noch so ein Stück offen. Unten genau das Gleiche. So ist er zu, so wäre er schon fast auf, wir machen ihn auf die Hälfte, dann passt das. Die ziehen jetzt so circa 10 bis 15 Minuten. In der Zeit mach ich schnell die Salsa. Die Salsa besteht aus Tomaten, ein bisschen ein Abrieb von einer grünen Gurke. Rote Zwiebeln. Eine gute Menge Chili, weil wir wollen ja ein bisschen Kraft haben.

Petersilie und Lauchzwiebeln, Koriander, Honig und Olivenöl. Ich erkläre euch mal ganz kurz, wie man die Garstufe so ungefähr beim Fleisch testen kann. Dazu könnt ihr eine kleine Hilfe nehmen. Zeigefinger und Daumen so zusammen und hier oben oder hier unten reindrücken. Das ist auch ein Muskel, der spannt sich, desto weiter wir mit den Fingern gehen, immer weiter an, genauso reagiert das Fleisch auf dem Grill bei Hitze. Hier ist es englisch, hier ist das medium, hier ist es medium-durch und hier ist es Schuhsohle. Und wir gucken mal, wie weit das ist. So sieht es aus, Mittelfinger, fühlt sich genauso an, das ist medium. So wollen wir es haben. Runter damit. Kurz ruhen lassen. Aufschneiden und lecker.

Erst mal bitte vorsichtig natürlich von dem Draht befreien. Ansetzen und schön ziehen. So soll es aussehen. Guckt euch mal dieses Fleisch an. Innen drin genau auf den Punkt, genauso wie wir es haben wollen. Medium. Ein bisschen Salsa drauf machen. Scharf, sehr scharf. Richtig scharf, aber lecker. Also die Seite ist sehr gut gelungen. Schön durchgezogen. Schöne Schärfe.
Von: Marc Balduan, Länge: 4:42 Minuten, Aufrufe: 20.250

Das Rezept zum Video:

Grillen - das sollten Sie beachten:

  • Es darf kein Fett oder Bier in die Glut tropfen und mageres Fleisch sollte bevorzugt werden.
  • Papier, Altholz, Kiefernzapfen u.ä. Brennmaterial sind denkbar ungesund. Sie verbrennen oft unvollständig und setzen dabei viele ungesunde chemische Verbindungen frei. Geeignete Brennmaterialien sind Holzkohle und -briketts.
  • Die schwarzen, verbrannten Stellen am Grillgut sollten nicht gegessen werden.
  • Salate aus Paprika, Tomaten oder Möhren sollten als Beilage zu Gegrilltem serviert werden. Die im Gemüse enthaltenen Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe können nach Angaben der Verbraucherschützer die gesundheitsschädliche Wirkung von Benzypren und anderen bedenklichen Substanzen eindämmen. Wissenschaftlich nachgewiesen ist das zwar noch nicht, schaden kann es aber auch nicht.
  • Papp- oder Plastikgeschirr sollte man nicht verwenden, Mehrweggeschirr vermeidet unnötigen Abfall.
  • Wird in der Natur gegrillt, sind Naturschutzgebiete tabu. Grillplätze und andere Orte, an denen Grillen erlaubt ist, sollten nur aufgeräumt verlassen werden.

Fisch grillen: Fischarten und Grillmöglichkeiten

Welchen Fisch man sich nun aussucht, ist Geschmackssache. Die am meisten verwendeten und geeigneten sind: Hering, Sardine, Makrele, Dorsch, Aal, Barsch (kleinere Exemplare), Bachforelle und natürlich Renken, der ultimative "Steckerlfisch". Im Mittelmeerraum bevorzugt man übrigens die Meerbarbe. Geht es um Fischsteak, dann liegt mit Sicherheit der Lachs ganz vorne.

Als Tipp gibt es hier den "Steckerlfisch". Bekommt man keine Blaufelchen, Saiblinge oder Renken, dann kann man es auch mit Makrelen, die nicht größer als etwa 15 cm sind, oder kleineren Forellen versuchen. Die Fische schuppen, ausnehmen, waschen, innen und außen salzen und einige Zeit ruhen lassen. Dann der Länge nach auf zugespitzte Weichholzsteckerln (etwa 1/2 Meter lang) aufspießen und über die Kohlenglut legen. Öfter wenden, bis sie rundherum knusprig-braun sind.

Grillen: Fisch grillen

Eine gute Methode ist es, Fisch in der Alu-Folie zu grillen. Dazu braucht man für einen Fisch von ca. 300 g (Forelle oder Barsch zum Beispiel) ein ca. 40 cm großes Quadrat von fester Grillfolie, darauf wird der Fisch gelegt, 2 gegenüberliegende Seiten zusammengelegt und zweimal umgeknickt. Mit den anderen beiden Seiten genau so verfahren. Das Päckchen muss fest verschlossen werden und wird über der Holzkohle im Abstand von ca. 10 cm auf beiden Seiten gegrillt - ca. 10 Minuten pro Seite reichen völlig aus.

Ein einfaches Rezept für Folienfisch ist dieses für 4 Fische von je ca. 300 g:

  • 4 küchenfertige Forellen, Barsche oder andere geeignete Fische
  • 4 EL gehackte Petersilie
  • 4 EL Schnittlauchringe
  • 4 EL feingehackter Dill
  • 2 EL weiche Butter
  • 1 TL Salz
  • 1/2 TL weißer Pfeffer
  • 1 Zitrone

Alle Zutaten miteinander gut vermischen und damit die Fische füllen, Fest verschließen wie oben beschrieben.
Dazu passt prima: 125 g Magerquark mit 1/8 L geschlagener Sahne vermischen und kräftig mit Meerrettich, Salz. Zitrone und Zucker abschmecken!

Fisch grillen: So erkenne ich frischen Fisch

Verwendet man frischen Fisch, sollte man beim Kauf besonders auf das Aussehen des Fisches achten, damit man auch wirklich Frischware mit nach Hause nimmt. Allgemein hat frischer Fisch metallisch glänzende, fest haftende Schuppen. Also Finger weg, wenn der Fisch schon fertig geschuppt in der Auslage liegt! Ein guter Fischhändler schuppt Ihnen die Ware auf Wunsch vor Ihren Augen. Verlangen sie ruhig, selbst an einer Schuppe zu ziehen. Ist sie leicht zu lösen, ist die Ware nicht frisch. Sachkenntnis zu zeigen, wirkt manchmal Wunder! Die Haut muss fest gespannt sein und gut am Fleisch haften. Farblos und schlaff oder gar verletzt - nein, danke! Am allerbesten sieht der Laie aber an den Augen, was er da vor sich hat. Frischer Fang hat klare, glänzende etwas hervorstehende Augen. Sind sie eingesunken und milchig, wartet das Tier schon länger auf seine Weiterverarbeitung. Frischer Fisch hat einen ganz schwachen, angenehmen, frischen Geruch.

Achtung beim Grillen mit Fisch: Salmonellengefahr!

Ganz wichtig ist der richtige Umgang mit Frischfisch und natürlich auch Tiefkühlware. Man sollte schon wissen, dass Tieffrieren Salmonellen nicht abtötet, sondern nur Erhitzen, wobei auch das Innere des Grillgutes mindestens 75 Grad erreichen muss, um einer möglichen Salmonellenvergiftung vorzubeugen. Tiefgekühlter Fisch muss vollständig aufgetaut werden, wenn er auf den Holzkohlegrill soll. Die Auftauflüssigkeit wird weggeschüttet und der Fisch gründlich gewaschen und abgetrocknet. Auch soll Fisch nach dem Kauf und der Vorbereitung schnell in den Kühlschrank und erst kurz vor dem Grillen entnommen werden. Das Fleisch sollte fest sein und der Fettgehalt nicht allzu hoch. Wenn möglich, ist das Grillen von ganzen Fischen immer den Filets vorzuziehen. Besonders gut eignet sich ein Grillkörbchen, ein Alupäckchen oder eine Alu-Grillpfanne für gegrillten Fisch.

Natürlich lassen sich neben Fleisch und Fisch auch noch andere leckere Rezepte auf dem Grill zubereiten - wie z.B. aromatisches Gemüse mit feinen Röstaromen!

Grillen: Lachs

In den letzten Jahren hat sich die Fan-Gemeinde des vegetarischen Grillvergnügens ständig erweitert. Klar sind Steaks, Rippchen oder Würste die Favoriten, aber es gibt inzwischen so leckere vegetarische Rezepte, dass man es einfach mal versuchen sollte.

Noch mehr Tipps und Rezepte zum Thema finden Sie in unserem Artikel Fisch grillen >>

Mehr als Beilagen: Welches Gemüse eignet sich zum Grillen?

Allgemein ist erst mal darauf zu achten, dass man Gemüse miteinander kombiniert, das etwa die gleiche Garzeit benötigt. Weiterhin sollten die Stücke für Spieße etwa die gleiche Größe haben. Hinweise für Garzeiten zu geben ist für alle, nicht nur die vegetarischen, Zutaten schwierig. Wind, Wetter allgemein, die Größe der Stücke, die Hitze der Glut und der Abstand des Rostes von der Glut spielen eine Rolle.

Hier einige Richtlinien für die am Besten geeigneten Gemüse: Paprika (in Ringe geschnitten) ca. 1-2 Min./Seite bei starker Hitze Zucchini, quer durchgeschnitten und geviertelt, ca. 4 Min. rundherum Frühlingszwiebeln brauchen ca. 2 Min. rundherum bei starker Hitze Möhren sollten vorher blanchiert werden, brauchen dann ca. 3 Min. bei starker Hitze Auberginen quer in dicke Scheiben schneiden und dann von der Seite aufspießen, brauchen etwa 4 Min. Kohlrabi vorher in geeigneten Stücken blanchieren, ansonsten wie Möhren Maiskolben mit Blättern werden 1 Stunde in kaltem Wasser eingelegt, brauchen dann rundherum 30 Min. bei mäßiger Hitze. Frische Maiskolben ohne Blätter sollten in Folie eingewickelt gegrillt werden, (25 Min.) Gegrillte Kartoffeln in Folie sollte man vorkochen, in Folie wickeln und am Rand des Grills warmhalten, bis sie mit köstlichen Zutaten gefüllt werden.

Natürlich gibt es noch jede Menge andere Gemüsearten, die sich eignen, aber man kann sich an den oben genannten Zeiten orientieren. Noch mehr Tipps und Rezepte zum Thema finden Sie in unserem Artikel Vegetarisch grillen >>

Wer noch leckere Rezepte für ausgefallene und traditionelle Beilagen sucht, der wird in unserem Artikel Grillbeilagen - Dips, Salate und Co >> fündig.

Grillen: Hilfreiche Tipps

Viele Grillzutaten schmecken einfach besser, wenn man sie vorher mariniert. Da macht das Gemüse keine Ausnahme. Grundsätzlich sollte das vorbereitete Gemüse, gesalzen, gepfeffert und mit Öl eingepinselt werden. Auf Küchenpapier kann es dann abtropfen und auf seinen "Einsatz" warten. Bevorzugt man Spieße, sollten es solche aus Metall (mit Kanten, damit sich das Grillgut nicht drehen kann!), aus Bambus (vorher gut wässern) oder - feste, dickere Zweige von Gewürzpflanzen sein. Es eignen sich Rosmarin, Thymian, Majoran u.s.w. Weiterhin ist für Gemüsepäckchen Grill- oder Alufolie notwendig, auch kleine Aluschalen, z. B. für Tomate mit Feta-Käse, sind ganz nützlich. Soll sich die Grillerei über einen längeren Zeitraum hinziehen oder nicht dicht beim Haus erfolgen, empfiehlt es sich, alles in Kühltaschen aufzubewahren.

Vegetarisch grillen - nicht nur Gemüse

Grillen: Vegetarisch grillen

Jeder von uns hat schon von den Sojaprodukten gehört und die meisten wohl auch schon welche gegessen. Auch beim Grillen muss es nicht immer Fleisch sein: Sojawürstchen kann man fertig kaufen und problemlos grillen. Tofu sollte aber auf jeden Fall mariniert werden. Dabei ist es egal, für welchen man sich entscheidet. Die Wahl hat man zwischen geräuchertem, festem oder weichen. Der weiche Tofu eignet sich mehr für Dips. Zum Grillen eignet sich besonders der geräucherte im Zusammenspiel mit Pilzen sehr gut.

Marinade für 300 g Tofu:
Schale und Saft einer Zitrone mit 3 EL Olivenöl, Petersilie, Salz und Pfeffer mischen. Tofu damit bestreichen, bis die Marinade verbraucht ist, ziehen lassen.

Und noch ein etwas außergewöhnlicher Dip dazu:
150 g Cashewnüsse im Ofen auf einem Blech rösten, bis sie goldbraun sind. Etwas Butter schmelzen und 1 - 2 zerdrückte Knoblauchzehen und 1 EL fein gehackte Schalotte darin andünsten. In einem Mixer alle drei Zutaten mit je einem TL gemahlenem Koriander, Kreuzkümmel, braunem Zucker und 1 EL Kokosraspel glattrühren. Alles mit 200 g Naturjoghurt mischen.

Immer beliebter wird auch der Halloumi. Ein halbfester Schnittkäse aus Zypern, der aus Schafs-, Ziegen- oder Kuhmilch oder einer Mischung davon hergestellt wird. Das besondere - er wird mit Minze gewürzt. Durch seine hervorragende Eigenschaft, er schmilzt nämlich auch bei höheren Temperaturen nicht, gibt uns fast unbegrenzte Möglichkeiten, ihn zu nutzen. Hier die Grillmöglichkeit: Halloumi in fingerdicke Scheiben schneiden, etwas mit Öl bestreichen, abtropfen lassen und von beiden Seitengrillen, bis er goldbraun ist.

Noch mehr Tipps und Rezepte zum Thema finden Sie in unserem Artikel Vegetarisch grillen >>

Rezepte für Abwechslung auf dem Grill

Polentaschnitten:
Diese haben den Vorteil, dass man sie gut vorbereiten kann und das ist ja immer ganz wichtig für viele. 500 ml Milch und Gemüsebrühe zu gleichen Teilen mischen, mit 80 g Butter aufkochen und mit Salz und Muskat würzen. 150 g Maisgrieß einrieseln lassen und 40 Min. köcheln. (Achtung! brennt schnell an). Danach ein Ei und ein Eigelb unter die Masse ziehen und alles fingerdick auf ein Blech streichen. Muss schön gleichmäßig sein! Stehen lassen, bis es völlig fest und ausgekühlt ist. Polenta in Stücke schneiden und von jeder Seite ca. 4 Min. grillen. Wichtig ist dabei, dass man die Stäbe vom Rost etwas einfettet, geht am besten mit einer Speckschwarte.
Tipp: Butter mit Knoblauch würzen!

Dazu passt dann ein kräftiger Tomatendip:
450 g Tomaten enthäuten, entkernen und pürieren. 1 EL Puderzucker und 2 EL fein gehackte Frühlingszwiebeln dazu mischen und mit Tabasco, Zitronensaft und geriebenem Ingwer abschmecken. Im Kühlschrank gut durchziehen lassen.

Grillen: Spieße

Ein einfaches Rezept, was besonders Kindern Freude macht, möchten wir Ihnen hier zum Schluss nicht vorenthalten. Eine Packung für Pizzateig wird nach Vorschrift verknetet und 200 g geraffelte Zucchini und Gewürze nach Geschmack werden untergemischt. Dieser Teig wird dann ausgerollt und in Streifen geschnitten oder "gerupft". Fingerdicke lange Stöcke werden entrindet, der Teig darum gewickelt und über, nicht in der Glut gebacken - fertig ist das "Stockbrot".

Barbecue: Grillen auf Amerikanisch

Barbecue ist für die meisten Amerikaner mehr als nur das Grillen an sich. Es ist die beliebteste Art, im Sommer zusammen im Freien zu Feiern. Dabei kommen durchaus nicht nur Steaks und Fleisch auf den Grill. In den Südstaaten bevorzugt man z. B. Krustentiere und Catfish, eine Welsart. Gewürzt wird er mit Cayennepfeffer, Koriander, Senf- oder Chillipulver. Als Beilagen gibt es Baked Potatoes und Salate. Zum Nachtisch liebt man dort "Blueberry Pie". Ein Barbecue in Texas sieht da schon anders aus. Es werden riesige Feuerlöcher gebuddelt und darauf wird dann ein halbes Rind gegrillt! (Die gemäßigtere Variante mit einem ordentlichen Stück Fleisch auf dem Gartengrill passt da vielleicht doch besser in unsere Gärten!) "Barbecue" - das ist für die Amerikaner also keine schnelle Angelegenheit. Bis zu zehn Stunden braucht das Fleisch bei einer Temperatur von 80 - 100 Grad in den allseits beliebten und verwendeten großen, geschlossenen "Smokern". Auch gibt es deutliche Unterschiede zu unseren bevorzugten Gewürzen. Lieben wir es mehr deftig oder pikant, würzt man in Amerika eher süßlich. In den Südstaaten sind die Marinaden für das Grillgut scharf, die Grundgewürze sind Apfelessig und Chili. Texas liebt Saucen, die ein volles Raucharoma haben auf der Basis von Tomaten und Ketchup und in Kalifornien setzt man auf die asiatische Note mit Hoisin- und Sojasaucen.

Was waren die Ursprünge des "Barbecue"?

Es wird berichtet, dass das Wort "Barbecue" in etwa heißen soll: "einen Holzspieß mit Fleisch über das Feuer halten." So richtig in Schwung kam die Methode des Grillens von Fleisch, Geflügel und Fisch auf Kohle in Amerika erst in den 50- iger Jahren. Damals hob sich der Lebensstandard Dank der guten Wirtschaftslage, es gab mehr Freizeit und man konnte sich im Freien zusammenfinden und dem neu entdeckten Hobby frönen.

Es gibt sogar die " World Barbecue Association" - Grill-Weltmeisterschaften und deren Trophäen sind, im wahrsten Sinne des Wortes, "heiß" begehrt. Es gibt auch Europa- und Deutsche Grillmeisterschaften, nebenbei bemerkt. Diese Meisterschaften sind nicht nur dazu da, das Können am Grill zu zeigen, sondern das sind richtig gut einstudierte Shows mit Dekoration und allem drum und dran.

Rezepte für ein Barbecue

Da es inzwischen den Catfish (Zwerg- oder Katzenwels) auch bei uns tiefgekühlt immer öfter zu kaufen gibt, hier ein Grillrezept. Vielleicht halten Sie bei Ihrem nächsten Einkauf mal nach diesem milden Edelfisch mit fester Struktur (eignet sich deshalb prima zum Grillen) Ausschau! Er wird in den Südstaaten in Naturteich- Farming Gebieten gezüchtet.

Gegrillter Catfish

  • 4 Catfish-Filets (mindestens 200 g/Stück)
  • Zitronensaft
  • gemahlener Chili
  • weißer Pfeffer
  • Salz
  • etwas Öl
  • 3 Frühlingszwiebeln, geputzt in Ringe geschnitten

Alle Zutaten verrühren und die Fischfilets darin mindestens 4 Stunden marinieren, dabei öfter wenden. Für jedes Filet eine großes Stück Alu-Folie bereitlegen, die Filets abtropfen lassen und in die Alu-Folie wickeln. Von jeder Seite 7-8 Min. Grillen, dabei den Abstand zur Glut nicht zu gering halten. Ruhen lassen und mit Baked Potatoes und Sour Cream servieren.

Grillen: Barbecue

Spareribs mit Senf und Honig

  • 1,5 kg Spareribs
  • 2 Knoblauchzehen fein zerdrückt
  • 5 EL gutes Olivenöl
  • 4 EL kräftiger Honig
  • 4 EL grobkörniger, süßlicher Senf
  • Zitronensaft, ca. soviel, wie eine Zitrone hergibt
  • 3 EL brauner Zucker
  • Tabasco, Salz und schwarzer Pfeffer

Aus den Zutaten eine Marinade rühren, die Spareribs in Portionsstücke schneiden und darin mindestens 5 Stunden, besser noch über Nacht marinieren. Die Spareribs ca. 30 Min. grillen, mehrfach wenden und mit der restlichen Marinade zwischendurch bestreichen. Bitte wenden Sie nicht die beliebte Unsitte des Vorkochens der Spareribs an! Es ist völlig unnötig, wenn lange genug mariniert wird und auf die Qualität des Fleisches geachtet wird. Der Geschmack und die "Saftigkeit" gehen verloren!

Noch mehr Tipps und Rezepte zum Thema finden Sie in unserem Artikel Barbecue: Spareribs, Chicken Wings, BBQ-Soße und Co >>

Nachtisch Grillen: Süßes vom Rost

Zum Abschluss eines gelungenen Grillfestes muss ganz einfach ein Dessert sein und natürlich muss auch das auf dem Grill zubereitet werden. Vor allem auch, wenn Kinder mit dabei sind, ist das unerlässlich! Eine sommerlich-leichte Variante sind Desserts aus Früchten, die auf dem Grill erst so richtig das volle Aroma entfalten.

Welches Obst eignet sich für den Grill?

Wählen Sie beim Einkaufen nur Obst und Früchte, die frisch aussehen und unversehrt sind. Vermeiden Sie unbedingt Ware mit Beschädigungen oder "Alterserscheinungen" - auch wenn sie billiger sind. Damit verringern die Wahrscheinlichkeit, dass das Obst mit Mikroorganismen infiziert ist. Lagern Sie das Obst im Kühlschrank, bis es gebraucht wird. Sorgfältig waschen vor dem Verzehr ist eigentlich selbstverständlich. Ist es Zeit, das Obst und die Früchte vorzubereiten, dann decken Sie die Schalen mit geschnittenem Obst und Früchten bis zum Gebrauch ab. Bewahren Sie geschnittene Produkte im Kühlschrank auf, bis sie verarbeitet oder serviert werden. Beim Grillen von Obst entstehen wenige Schadstoffe, aber auch hier gilt - schwarz gewordene oder verbrannte Stücke gehören in die Biotonne, nicht in den Magen! Zum Grillen eignet sich Obst mit festem Fruchtfleisch wie Äpfel, Birnen, Bananen, Pfirsiche, Aprikosen, Ananas etc., aber auch Melonen lassen sich kurz Grillen und als Dessert genießen.

Obstspieße grillen

Grillen: Obst grillen

Litschis (auch frische!) und Maraschinokirschen aus der Dose abtrocknen und abwechselnd mit Ananasstückchen auf Spieße stecken. Mit einer Mischung aus Honig und braunem Zucker zu gleichen Teilen und Ingwerpulver und weißem Pfeffer nach Geschmack bestreichen. Brauchen etwa 5 Min. auf dem nicht zu heißen Grill.

Fruchtstücke (können Orangen, Bananen, Pampelmusen, Ananas (nur frische!), Äpfel, Birnen u.s.w. sein) abwechselnd auf Spieße stecken. Jeden Spieß auf ein Stück Alufolie legen, mit braunem Zucker bestreuen, Folie gut verschließen und von oben und unten jeweils 10 Min. grillen.

Spieße mit Früchten nach Wunsch nur etwa 5 Min. rundum grillen bei mäßiger Hitze. Spieße dann mit einem Dip servieren:

Pflaumenmus mit Ananassaft glattrühren und mit Zimt abschmecken.

Noch eine leckere Variante:
Honig mit Arrak, Rum oder Tequila verrühren. Butter schmelzen lassen. Beides verrühren, wenn die Butter etwas abgekühlt ist und auf die fertig gegrillten Früchtespieße streichen.

Bananen grillen

Bananen gut waschen und in der Schale grillen. Sie sind gar, wenn die Schale dunkelbraun ist. Bananenschale öffnen, aber die Frucht nicht herausnehmen. Diese wird nun mit einem fruchtigen Likör wie Cointreau oder Grand Marnier beträufelt und nach Geschmack mit gemahlenen Mandeln oder braunem Zucker bestreut. Gegessen wird aus der Schale! Gegrillte Bananen kann man aber auch mit frisch gemahlenem grünen Pfeffer bestreuen und Vanilleeis dazu servieren! Besonders bei Kindern beliebt, sind gegrillte Bananen, die vor dem Grillen mit einigen Stücken Schokolade gefüllt werden. Diese schmilzt dann auf dem Grill, sodass schließlich eine gegrillte Banane mit Schokoladensoße auf dem Teller landet.

Birnen grillen

Birnen eignen sich besonders gut zum Grillen. Geschälte und vom Kerngehäuse befreite Birnenhälften mit Butter bestreichen, in Alu-Folie wickeln und bei mäßiger Hitze grillen (Dauer hier etwa 20 Min.). Dazu passt eine Mischung aus Preiselbeeren (Glas) und mildem Edelpilzkäse. Beides vermischen und mit Sahne glattrühren! Schmeckt sehr pikant! Oder die Birnen wie oben behandeln, aber anstatt der Butter mit Zitronensaft beträufeln. Weißwein mit Zuckersirup aufkochen, abkühlen lassen und Birnenlikör zugeben. Birnenpäckchen oben öffnen, Sirup darauf geben und einen Klecks Schoko - Eis als Haube aufsetzen!

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Gefüllte Hähnchenbrust vom Grill
Heute wird's karibisch. Wir machen jetzt gefüllte Hähnchenbrust mit Mango. Dazu hab ich schon mal eine Füllung vorbereitet, die seht ihr hier. Da ist natürlich Mango drin, geriebenen Manchego, schöne frische Peperoni, Schnittlauch und schon von unserer schönen Gewürzmischung. Die ist relativ süßlich, da ist Mangopulver drin, Ananaspulver, ein bisschen rosa Beeren, ein bisschen Salz, ein bisschen Pfeffer, alles sehr fein im Mörser gemahlen.

Und damit werden wir gleich die Hähnchenbrust auch noch würzen. Erst mal müssen wir jetzt eine Tasche reinschneiden. Die Tasche schneiden wir von der Seite, am besten ein sehr dünnes, kleines Messer nehmen. Reinstechen und so runterfahren. Bitte aufpassen, dass ihr nicht durch die Hähnchenbrust schneidet, sodass kein Käse austritt. Jetzt kommen wir zum Marinieren. Die Hähnchenbrust geben wir dafür in eine Schale. Ein bisschen Rapsöl mit dazugeben und schön verteilen, dass überall schön das Öl ist.

Jetzt nehmen wir hier unsere Gewürzmischung einen guten Schwung mit dazu, vor allen Dingen in die Taschen. Das ist ganz wichtig, dass wir die Hähnchenbrust auch von innen würzen. Ein bisschen von der Füllung reingeben, nicht zu viel. Weil wir wollen nur innen drin eine ganz kleine Menge haben. So sieht es aus. Weil sonst bleibt die Füllung nicht in der Tasche, sie tritt aus, und das wollen wir natürlich nicht. So kurz zusammendrücken. Die Filetspitze so runterdrücken und dann haben wir hier so ein kleines Paket. So legen wir das erst mal aufs Brett. Unsere Hähnchenbrust ist gefüllt, wir nehmen jetzt unseren Bacon. Den legen wir schön aus. Zwei Scheiben nebeneinander, leicht überlappen. Und dann kommt unsere erste Hähnchenbrust auch wieder so in die Mitte und hinten so rüber. Ein bisschen nach hinten ziehen, wie so eine Sushi-Rolle und dann schön drin einwickeln. So sehen die aus. Die Tasche ist an der Seite geschlossen. Der Käse kann nicht raus, also die Füllung tritt auf keinen Fall nach außen, an die Seite legen und weitermachen.

Dann werden wir mal unsere Hula-Hula-Mädchen auflegen. Bitte drauf achten, dass die Taschen geschlossen sind und vor allen Dingen, dass der Bacon hier unten auf die Roste kommen, dass es eine Verbindung gibt, dass die nicht aufgehen, gerade beim Wenden. Und dann warten wir so circa 4 bis 5 Minuten und grillen die von anderen Seite auch noch mal so circa 3 bis 4 Minuten höchstens. Wir machen den Grill komplett aus und wir nutzen dann die Restwärme in dem Kessel zum Nachziehen. Dann nehmen wir die runter und schreiben die auf. Hier ist unsere fertig gegrillte Hähnchenbrust, die werden wir jetzt gleich mal aufschneiden.

Machen wir kurz ein bisschen Platz. Nehmen wir gleich mal die hier in der Mitte liegt. Schön schneiden. Hammer. Leichte Rosafärbung, genau auf den Punkt. Hier schneiden wir weiter. Der Käse schmilzt gut, der Bacon geht ein bisschen ab, das ist nicht schlimm. Der Oberhammer. Eine schöne Süße durch unsere Marinade. Diese Herzhaftigkeit von dem krossen Bacon. Eine sehr frische Note von dem Chili. Die Mango kommt richtig gut zur Geltung. Top. Einfach nur Hammer.
Von: Marc Balduan, Länge: 5:08 Minuten, Aufrufe: 17.245

Das Rezept zum Video:

Ananas grillen

Ein etwas ungewöhnliches Rezept, aber es lohnt sich! Von einer geschälten, festen Ananas ca. 2 - 3 cm dicke Scheiben schneiden und diese nebeneinander in eine Alu - Grillpfanne legen. Mit ganz kleinen Stücken von frischen Chilischoten bestreuen - Vorsicht! nicht zu viele nehmen! Honig mit Olivenöl, gemahlenem Kardamom und Zimt vermischen. Die Ananasscheiben damit einstreichen und 2 Min. grillen. Wenden und wiederum mit der Marinade einstreichen und weitere 3 Min. grillen.

Äpfel grillen

Große säuerliche Äpfel schälen und das Kerngehäuse ausstechen. Dicke Ringe schneiden und mit ÖL und Rum bestreichen. In einer Alu - Grillschale von beiden Seiten 4 Min. grillen. In die Mittellöcher Rumrosinen geben und mit Kokosraspel bestreuen.
Sie können auch einfach die Äpfel auf einem Spieß gesteckt als ganz einfache Bratäpfel grillen. Außerdem eignen sich viele winterliche Bratapfelrezepte, wenn man dazu die Äpfel in Alu - Folie verpackt!

Ein Dessert vom Grill ist also gar nicht aufwändig und in jedem Fall einen Versuch wert. Probieren Sie doch auch einmal aus bei Ihrer nächsten Grillparty, die Gäste werden begeistert sein! Mehr Tipps und Rezepte zum Thema finden Sie in unserem Artikel Vegetarisch Grillen: Dessert und Obst auf den Grill >>