Der Bärlauch ist eines der ersten Frühlingskräuter. Im Moment ist die Ernte der für die Küche neu entdeckten Waldpflanze in vollem Gange und die aromatischen Blätter werden beliebter.
In feuchten Laub- oder Auenwäldern kann man, je nach Lage, bis in den Juni hinein schon am leichten Knoblauchduft den Standort “erriechen”.
Will man also die Blätter sammeln, sollte man dies vor der Blüte tun und tunlichst darauf achten, dass man keine giftigen Blätter von Maiglöckchen oder Herbstzeitlose erwischt.
Die Bärlauchblätter werden mit einem Messer sauber abgeschnitten und davon immer nur wenige pro Pflanze. Gelagert sollten sie in einem aufgeblasenen Gefrierbeutel werden und natürlich nicht zu lange - eine Frischhaltebox geht natürlich auch.
Zu empfehlen sind Bärlauchpesto, Bärlauchquark , Salate, als Suppengewürz, Eierspeisen und Dips zu neuen Kartoffeln.
Die Blätter werden gründlich gewaschen und erst ganz kurz vor dem Verzehr geschnitten und sofort zu den Speisen gegeben. So bleiben die Vitamine gut erhalten.
Darauf achten sollte man, dass der Knoblauchgeruch bei übermäßigen Verzehrmengen durchaus zu merken ist, bei normalen Mengen ist das aber nicht der Fall.
Bärlauch enthält Vitamin C und das ätherische Öl Allicin. Ob der Bärlauch auch eine wirkliche gesundheitsfördernde Wirkung hat wurde bisher noch nicht ausreichend untersucht.

Henglein
Rama Cremefine

