Und die Ellagsäure, auch eine Phenolsäure, die vor allem in Brombeeren und Himbeeren steckt, bildet jene guten Phase-II-Enzyme, die im frühen Stadium eine Entwicklung von Krebs, zum Beispiel im Darm, hemmen. Sogar in schonend zubereiteter Beerenmarmelade findet sich noch Ellagsäure!
Vor allem aber sollten wir sie einfach genießen, diese saftig-aromatischen "Früchte voller Süße" (Goethe) und uns dankbar bewusst sein, dass sie unserer Gesundheit sehr gut tun.
Mit einem Beerentag können Sie Ihren Tagesbedarf an Mineralien und Vitaminen voll decken. Die ätherischen Öle, Farb- und Gerbstoffe schenken Ihnen Energie, Frische, Gelassenheit, Appetit, eine gute Verdauung und viele rote Blutkörperchen. Vor allem die Flavone, die den kleinen Kugeln ihre leuchtende Farbe schenken, haben Krebsschutzfunktion. Beeren stimulieren den Stoffwechsel und die Abwehr, kräftigen die Lungen und Gefäße, stärken das Herz, regen die Nieren an, sind gut gegen Rheuma, Gicht, Diabetes. Die natürliche Salicylsäure hilft sogar, Fieber zu senken. In US-Kliniken wurde Moosbeerensaft (bis zu 1/2 Liter) mit großem Erfolg bei Harnwegsinfektionen eingesetzt. Er macht die Bakterien unschädlich.
Auch in den Blättern der meisten Beerensorten finden sich wertvolle Schutzstoffe, die antiseptische und entzündungshemmende Wirkung haben, krankmachende Darmbakterien töten und äußerliche Hautleiden wirksam bekämpfen.
Übrigens: Beeren, die beim selber Pflücken auf die Erde fallen, sollen nicht aufgehoben werden - sie gehören nach uraltem Brauch den "armen Seelen".



