Ganz im Trend unserer Zeit und der modernen Küche ist leichtes, gesundes Essen durch natürliches, vitaminschonendes und fettarmes Garen.
Schon die alten Römer schmorten ihre Gerichte im Tongeschirr. Es ist eine sehr schonende Art des Garens und man kann viele Kalorien sparen. Zudem geht es verblüffend einfach: Alle Zutaten kommen in den Topf, und fertig ist ein Hauptgericht.
Der Tontopf hat eine sehr lange Tradition und begleitet die Menschen schon seit den Anfängen der Kochkunst und seit man entdeckte, dass aus dem fast überall vorhandenen Ton Gefäße geformt und durch Brennen haltbar und gebrauchsfähig gemacht werden können.
Das wussten nicht nur die Römer. Der Tontopf ist in vielen anderen Ländern und Regionen zu Hause. In Tunesien und Marokko findet man außerordentlich schmackhafte Gerichte in spitzkehligen Tontöpfen und in Bulgarien z. B. wird ein Gjuvetsch ebenfalls im Tontopf zubereitet.
Verschiedenen Formen
Den klassischen Römertopf gibt es in verschiedenen Größen, Formen und Farben: von rund bis eckig, in rostrot oder weiß und sogar für die Mikrowelle. Welcher für Sie der richtige ist, hängt von Ihrer Haushaltsgröße und natürlich auch von Ihrem persönlichen Geschmack ab. Außerdem gibt es auch Quiche- und Kastenformen.
Ein zu großer Tontopf ist ebenso ungünstig wie ein zu kleiner. Die Mittelgröße ist ausreichend für 4 Personen. Wer gerne auf Vorrat kocht, sollte sich zusätzlich für einen großen Römertopf entscheiden.
Wässern ist wichtig
Vor der Benutzung des Tontopfes müssen Topf und Deckel 15-30 Minuten komplett in ein Becken mit Wasser gestellt werden. In dieser Zeit füllen sich die Poren des Topfes mit Wasser und geben dieses beim Braten an das Gargut ab. Das Fleisch bleibt schön saftig und das ständige Begießen entfällt.
Der poröse Ton ermöglicht einen völlig naturgemäßen Garvorgang. Das Wasser in den Poren schafft bei der langsamen Erwärmung eine milde Dunstschicht im Inneren des Römertopfes und der Braten trocknet nicht aus.
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