Nicht jedes Wasser, das in Flaschen abgefüllt verkauft wird, ist Mineralwasser. So darf es nur genannt werden, wenn es z. B. aus unterirdischen, vor Verunreinigungen geschützten Wasservorkommen stammt. Es muss außerdem von "ursprünglicher Reinheit" sein, darf also ausschließlich natürliche Inhaltsstoffe enthalten. Und es müssen darin auch tatsächlich Mineralien gelöst sein, die auf dem Etikett aufgelistet werden.
Heilwasser dagegen muss außerdem nachgewiesen vorbeugende oder heilende Eigenschaften besitzen. Es gilt als Arzneimittel und unterliegt damit dem Arzneimittelgesetz. Es sollte nur in Absprache mit einem Arzt getrunken werden.
Quellwasser muss ebenfalls an der Quelle abgefüllt werden. Es muss nicht vor Verunreinigungen geschützt sein, darf aber nur so viel Schadstoffe enthalten wie auch im Leitungswasser erlaubt sind.
Tafelwasser muss nicht aus einer bestimmten Quelle kommen, sondern wird aus Trinkwasser, Natursole, Meerwasser, Mineralwasser, Salz und anderen Zusatzstoffen "gemischt". Es darf auch in Container abgefüllt und aus Zapfanlagen in Gläser gefüllt werden.
An warmen Tagen ist der Durst besonders groß und er lässt sich am besten mit Wasser löschen. Wenn Mediziner raten, im Normalfall bis zu drei Litern täglich zu trinken, so sollte diese Menge an heißen Tagen das Minimum sein.
Wichtig ist es auf alle Fälle, den durch Schwitzen verursachten Flüssigkeitsverlust mit Mineralwasser wieder auszugleichen. Wobei auch heiße Getränke durchaus zu empfehlen sind - auf Urlaubsreisen in warme Gegenden haben viele deren labende Wirkung sicher schon erfahren.
Inzwischen trinken immer mehr Deutsche Wasser. Es entwickelt sich allmählich zum Bestseller auf dem Getränkemarkt. Und Verbraucher können auch unbesorgt sein: Mineralwässer sind nach aktuellen Untersuchungen frei von Schadstoffen. Allerdings ist Wasser aus der Leitung durchaus eine Alternative. Es gehört zu den am besten kontrollierten Lebensmitteln.
Bei 144 Litern pro Kopf der Bevölkerung lag der bundesweite Verbrauch von Mineralwasser 2002 - ein Rekordergebnis. Für dieses Jahr erwartet die Genossenschaft Deutscher Brunnen in Bonn bei Mineralwasser und mineralwasserhaltigen Erfrischungsgetränken sogar nochmals eine Steigerung auf 150 Liter.
Die Verbraucher sind heute körper- und gesundheitsbewusster. Wasser ist kalorienarm beziehungsweise kalorienfrei und ein idealer Durstlöscher. Ob aus der Flasche oder aus dem Hahn spielt dabei keine Rolle. Leitungswasser ist grundsätzlich genauso gesund wie Mineralwasser. Es ist günstig und in der Regel absolut sauber.
Deutsche Pute
Galbani
Henglein
Milram
Rama Cremefine
Toppits