Mandarinen fruchtig frischer Wintergenuss

Mandarinen Herkunft und Erntezeit

MandarinenIn dieser Jahreszeit, wo Kerzenschimmer und heimelige Gemütlichkeit uns umgibt, macht sie mit ihrem Duft und erfrischender Süße dieses Stimmungsbild komplett: die Mandarine.

Die kaiserliche Frucht aus China hat vor 200 Jahren ihren Siegeszug um die ganze Welt begonnen. Man schrieb das Jahr 1805, als die ersten Mandarinen England erreichten. Etwa ab 1820 wird der Anbau im Mittelmeerraum beschrieben. Im alten China war die Mandarine eine geschätzte Frucht, die jedoch nur dem Kaiser und den höheren Beamten – den Mandarinen – vorbehalten war. Der Name dieser Frucht wird vermutlich von der mandarinenfarbenen Amtstracht der Würdenträger abgeleitet. Natürlich gibt es auch Gegenstimmen die behaupten, dass Mauritius der Namensgeber sei, das von den Einheimischen „Mandara“ genannt wird. Ohne Zweifel gedeihen auf Mauritius Mandarinen besonders gut.

Mandarinen: dann ist Erntezeit

Mandarinen wachsen auf baumartigen Sträuchern, die bis zu 5 Meter hoch werden können. Die Zweige weisen meist kurze Dornen auf, die Blätter sind dunkelgrün, schmal, spitz-oval. Dem betörenden Duft der weißen bis cremefarbenen Blüten folgen runde Früchte mit orangegelber bis tiefroter Schale, die viele Ölzellen enthält: das Duftreservoir der Mandarine. Die Schale lässt sich sehr gut entfernen. Das Fruchtfleisch ist ebenfalls orange und sehr saftig. Die Ernte ist, bedingt durch die Sortenvielfalt, von Oktober bis in den August möglich. Die Haupterntezeit beschränkt sich allerdings auf die Wintermonate.

Wärme und Sonne, jedoch auch kühlere Winterabschnitte sind für das Ausreifen der Früchte förderlich. Es gibt Mandarinensorten, denen Temperaturen bis –12° nichts anhaben können. Wärme ist allerdings zur Gewinnung süßer Früchte Voraussetzung.

 

Mandarinen oder Clementinen

Mandarinen und Clementinen sind nicht identisch. Die Clementine ist eine Hybride aus der Mandarine (Citrus reticulata) und der Orange (Citrus sinensis). Während Mandarinen Kerne haben, sind Clementinen kernlos oder weisen zumindest nur wenige Kerne auf.