Tomaten


Die Geschichte der Tomate


Tomaten aus dem eigenen Garten schmecken unvergleichlich gut. Man merkt den Unterschied, wenn man bisher die Früchte auf dem Markt oder im Geschäft gekauft hat. Diese werden nämlich oft noch halbgrün geerntet und reifen erst auf dem Transport nach. Die Gartentomaten dagegen können ihr volles Aroma und die kräftige Farbe noch an der Pflanze entwickeln.

Eine Zeitlang hat man ihnen ganz übel nachgeredet, sie seien krebsfördernd und bei Gicht sehr gefährlich. Mittlerweile sind sie von der Forschung glänzend rehabilitiert, sie stehen auf der Hitliste der Heilstoffträger wegen ihrer Antikrebsstoffe. Außerdem sind sie zu einem unserer vielseitigsten Küchengemüse avanciert. Wenn die Spekulanten samt den Gentechnologen sie nicht teilweise in ihren Massentreibhäusern zu "Plastikwaren" denaturiert hätten, wären sie ein Superstar unter den Heil- und Schutzpflanzen.


Die ursprüngliche Heimat der Tomate ist Peru, wo sie auch heute noch wild wächst. Die Frucht und den Namen verdanken wir den Azteken - sie nannten sie schon "tumatl", was allerdings soviel wie "stinkender Geruch, Geschmack" heißt.
Spanische Eroberer brachten sie dann auf ihren Beutefahrten mit nach Europa. Von hier trat die Tomate später ihren eigenen "Siegeszug" in die ganze Welt an. Im Laufe der Zeit hat sie auch recht fantasievolle Namen erhalten: Paradiesapfel, Paradeiser und Liebesapfel - weil man glaubte, dass sie die Liebeslust und -kraft stärkt, weshalb die Kirche sie zeitweise zur "Pflanze des Satans" erklärte und verbot.

weiterlesen

Artikel vom 07.05.2004
nach oben | Artikel drucken

Ähnliche Artikel

Aktuelle Umfrage

Machen Sie Ihre Nudeln auch schon mal selbst?
Ja, eigentlich immer. Ich liebe frisch gemachte Pasta!
Ja, sofern es die Zeit erlaubt oder zu besonderen Anlässen.
Bisher nicht, aber ich würde es gern mal ausprobieren.
Nein, das ist mir zu aufwändig.
Ergebnis

Partnermagazine