Wie werden Maronen nun zur weiteren Verwendung vorbereitet? Natürlich gibt es heutzutage schon geschälte Maronen, vakuumverpackt, zu kaufen, auch Maronimehl bekommen wir pur oder gemischt mit Getreidemehl fix und fertig. Trotzdem hier die, relativ einfachen, Hinweise:
- Maronenschalen auf der flachen Seite kreuzweise mit einem scharfen, spitzen Messer (es gibt auch Spezialmesser) einritzen.
- Maronen in kochendes Wasser geben und 8-10 Minuten sprudelnd kochen lassen, bis sich die Schale (auch die Innenhaut) ablösen lässt.
Oder: Maronen trocken in der Fettpfanne im auf 200° (Gas 3) erhitzten Backofen 10-15 Minuten backen. Maronen dann schälen. Sorgfältig auch die feinen Innenhäute entfernen.
Das Einritzen sollte man nicht vergessen, da es sonst bei der Schalensprengung ein kleines Feuerwerk geben kann.
Danach kann man die trockenen Maronen mahlen oder als Beilage zu Wild und anderem Braten glasieren. (Rezept: Glasierte Maronen)
Im übrigen ist die Kastanie die einzige Nuss, die man als Gemüse isst: als Fülle von Ente, Gans, Brathuhn (mit Äpfeln, Kräutern, gut passt Salbei, und Mandeln), zu Rotkraut, Rosenkohl, Spinat.
Für 4 Personen rechnet man ungefähr 500 g (geschälte) Maronen, für Püree (in Bouillon kochen, durch ein Sieb streichen oder durch die Kartoffelpresse) können die Kastanien auch 1 : 1 mit Kartoffelbrei oder Selleriepüree gemischt werden.
Als Hauptgericht ohne viel Drum und Dran und für eine große Torte muss man schon 1 kg rechnen. Wenn Gäste kommen und man zur gemütlichen Weinrunde im Rohr geröstete Maronen anbietet, 150 g pro Person.
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Henglein
Rama Cremefine

