„Schrumpelhaut“ beim Baden:
Es hört sich unlogisch an, ist aber so: die menschliche Haut gibt im Wasser Feuchtigkeit ab. Sie zieht sich zusammen und bildet Falten. Dass nur die Hände und Füße betroffen sind, liegt daran, dass unser restlicher Körper behaart ist. An den Haaren sitzen Talgdrüsen, die Fett absondern und die Haut damit Wasserdicht machen.
Nach dem Baden sollte man deshalb vor allem Hände und Füße mit einer Feuchtigkeitscreme einreiben.
Ohrenpfeifen:
Ohren haben keinen Schutzmechanismus gegen zu viel und zu hohen Lärmpegel. Der Lärm dringt ungefiltert ins Innenohr. Reaktion: stundenlanges schrilles Pfeifen im Ohr.
Wer das schon öfter an sich festgestellt hat, sollte bei Veranstaltungen mit hohem Lärmpegel die Ohren schützen, z. B. mit Watte, wie sie beim Schwimmen verwendet wird, damit kein Wasser ins Ohr dringt.
Seitenstechen:
Das Seitenstechen wird durch die Blutspeicherfunktion der Milz verursacht. Wenn wir schnell laufen, verbrauchen wir viel mehr Sauerstoff. Die Milz schüttet dann angesammeltes Blut aus. Dabei dehnt sie sich und zieht sich wieder zusammen. Und diese Bewegungen verursachen das unangenehme Ziehen.
Gleichmäßiges und ruhiges Atmen verhindert das Seitenstechen. Dadurch wird der Sauerstoffverbrauch gesenkt, der Schmerz verschwindet.
Eine schöne Feier und danach - Alkoholfahne:
Unsere Atemluft riecht nach dem Wein vom Vorabend, weil unsere Lunge Alkohol aufnimmt. Nicht nur Kohlendioxid, sondern auch 5 Prozent des getrunkenen Alkohols gehen in die Atemluft.
Leider gibt es kein wirkliches „Gegenmittel“.
Niesreiz:
Wir müssen niesen, weil die feinen Nervenenden in der Nasenschleimhaut gereizt worden sind. Das kann durch Staubpartikel, starke Gerüche, extreme Temperaturen oder diverse Fremdkörper ausgelöst werden. Beim Niesen wird die Atemluft gereinigt. Dabei erreicht der Luftstrom bis zu 900 Stundenkilometer.
Die immer wieder gern gegebene Empfehlung, bei einem Niesreiz die Nase zuzuhalten, wirkt leider nur mäßig.
Dunkle Ringe unter den Augen:
Diese dunklen Augenringe haben vor allem schlanke Menschen. Sie haben eine extrem dünne Haut, besonders auch unter den Augen. Ihnen fehlt das nötige Weichgewebe an dieser Stelle. Das dunkle Blut, das darunter fließt, wird so sichtbar.
Die dunklen Ringe sind leider Schicksal. In der Regel ist es so, dass dünne Haut in der Familie weitervererbt wird. Man muss damit leben.

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