Lagerung der Schaumweine
Sekt ist trinkfertig, wenn er die Kellerei verlässt. Wer sich dazu entschließt, den spritzigen Wein aufzubewahren, sollte ihn nicht zu lange lagern - qualitativ sehr gute Schaumweine können jedoch 2-3 Jahre im Keller ruhen.
Sektflaschen sollten möglichst stehend (hochwertige Schaumweine mit Naturkorken liegend) an einem lichtgeschützten Ort gelagert werden, wo sie keinen großen Temperaturschwankungen ausgesetzt sind.
Um den Sekt vor dem Servieren auf Einschenktemperatur ( 6-8° C ) zu bringen, eignen sich Sektkühler, die mit Wasser und Eis gefüllt sind, am besten. Darin hat der Schaumwein nach ca. 20 Minuten die optimale Temperatur. Wer keinen Kühler besitzt, kann den Sekt auch einen Tag vor dem Trinken in den Kühlschrank stellen. Aber: Sekt nie ins Tiefkühlfach legen - dadurch verliert er nicht nur an Bukett, sondern auch sein einzigartiges Pricke
Sektflasche öffnen
- Die linke Hand hält die Flasche, die rechte öffnet mit dem Aufreißstreifen das Stanniol am Flaschenhals. Anschließend nimmt man mit der rechten Hand den Stanniolhelm ab.
- Mit der linken Hand den Korken samt Drahtkorb umfassen und mit der rechten Hand an der Öse die Verdrahtung aufdrehen. Draht lockern. Bei dem gesamten Vorgang hält die linke Hand den Korken samt Drahtkorb aus Sicherheitsgründen ohne Unterbrechung fest.
- Die Flasche mit der rechten Hand halten und etwas anheben, dann leicht auswärts (weg von jeder Person) neigen. Während die linke Hand weiterhin an Korken und Drahtgestell festhält, dreht die rechte die Flasche nun solange um ihre Längsachse, bis sich der Korken löst und aus der Flasche gleitet. Übrigens sollte der Korken nicht laut knallen - wesentlich eleganter ist es, wenn er die Flasche nur mit einem leichten "Plopp" verlässt.
- Das Glas schräg halten und den Sekt langsam eingießen: erst nur soviel, dass er bis zum Glasrand aufschäumt. Dann den Schaum setzen lassen und langsam weiter einschenken.
Sektglas
Am besten sind schmale hohe Gläser geeignet, wie sogenannte „Sektflöten“ oder Kelche. Diese werden zu zirka zwei Dritteln mit Sekt gefüllt - so können sich Perlen und Bukett am besten entfalten.
Flache Sektschalen sind dagegen aufgrund ihrer großen Oberfläche ungeeignet, da sich die Perlen hier nicht richtig entfalten können.

Henglein
Rama Cremefine

