Schaumwein - kleine Warenkunde


Prickelnd und erfrischend


Schaumwein finden wir unter vielen Namen im Supermarktregal oder beim Weinhändler. Was sich hinter den verschiedenen Bezeichnungen wie Jahrgangssekt, Prosecco, Cava u.s.w. verbirgt, wollen wir Ihnen hier in einer kleinen Hilfe für Ihren nächsten Einkauf nahe bringen.

Sekt ist beliebt
In keinem anderen Land der Erde wird mehr Sekt getrunken als in der Bundesrepublik. Vor allem wenn's festlich wird, gehört das prickelnde Getränk dazu.
Doch so einfach wie das Genießen ist der Sektkauf für viele Menschen nicht: Eine fast unüberschaubare Palette an Sorten und Marken wartet auf die Kunden.
Kein Wunder - allein in Deutschland gibt es inzwischen mehr als 1.300 Sektkellereien, die ca. 350 Millionen Flaschen jährlich herstellen. Dazu kommen noch ca. 80 Millionen Flaschen aus anderen Ländern.
In punkto Geschmack setzt sich immer mehr die frische, trockene Note durch. Nicht nur bei uns, sondern in vielen Teilen Europas ist ein Trendwandel in dieser Richtung eingetreten: weg vom süßen, schweren Schaumwein hin zum eleganten, leichten Sekt.

Was heißt eigentlich Sekt?
Laut Gesetzgeber unterscheidet man zunächst zwischen einfachem Perlwein und Schaumwein. Während zur Herstellung von Perlwein die Kohlensäure in stillen Wein "hineingepumpt" wird, entsteht sie beim Schaumwein durch Gärung im Tank oder in der Flasche (Flaschengärung). Neben "normalem" Schaumwein, der keine besonderen Qualitätsmerkmale erfüllen muss, gibt es den sogenannten Qualitätsschaumwein, auch Sekt genannt. An ihn werden höhere Anforderungen gestellt, wie etwa Mindestalkoholgehalt und Mindestlagerzeit.

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Artikel vom 21.08.2005
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