„Muscheln nicht in den Sommermonaten essen“
Damit sind bei uns die Monate gemeint, die kein „r“ enthalten. Muscheln filtern ihre Nahrung aus dem Wasser. Dabei nehmen sie auch Schadstoffe auf und das besonders im Sommer, wenn die Wassertemperaturen hoch sind und z. B. giftige Algen im Wasser schwimmen. Dadurch wird das Muschelfleisch ungenießbar.
Allerdings ist dieses, richtige, „Gerücht“ heute nicht mehr von allzu großer Bedeutung, denn alle aus den EU - Ländern kommenden Muscheln werden sorgfältigst auf Schadstoffe kontrolliert und kommen nur so in den Handel. Allerdings unterliegen Einfuhren aus anderen Ländern dieser Kontrollpflicht nicht.
„Liebe geht durch den Magen“
Dem können wir wohl alle uneingeschränkt zustimmen. Natürlich müssen wir auch hier etwas nachhelfen mit Fantasie und Kreativität, mit verführerischen Gewürzen und Zutaten, die verantwortlich sind, dass ordentlich Glückhormone ausgeschüttet werden.
„Möhren sind gut für die Augen“
Richtig daran ist, dass das in Möhren / Karotten reichlich vorhandene Betakarotin von unserem Körper in Vitamin A umgewandelt wird und das in dieser Form ein Grundbaustein der Netzhaut des Auges.
Ein Grund für Nachtblindheit kann z. B. ein Vitamin A Mangel sein.
Wissen sollte man dazu, dass der Körper das Betakarotin am besten mit etwas Fett zusammen aufnimmt. Also hilft es wenig, Möhren einfach pur zu essen. Man sollte sie in etwas Fett andünsten.
Damit ist auch klar, dass es keinen Zusammenhangen zwischen den brillenlosen Hasen und deren Vorliebe für Möhren gibt, was uns ein anderes „Gerücht“ oftmals weiß machen will, denn Hasen mögen keine gedünsteten Möhren. ;-)

Henglein
Rama Cremefine

