Erdbeeren einkaufen, verarbeiten und haltbar machen


Erdbeeren verarbeiten: Marmelade, Saft und Co.

Erdbeeren gewaschenJe nach Verwendung werden die geputzten Früchte halbiert, geviertelt oder auch in Scheiben geschnitten. Dies sollte genau wie das Einzuckern erst kurz vor dem Servieren geschehen, sonst ziehen sie zuviel Saft und werden weich. Ideal ist Puderzucker. Er löst sich schneller auf als Haushaltszucker.
Um Erdbeeren für kurze Zeit, z. B. auf einem Buffet, superfrisch zu halten, kann man sie in eine Edelstahlschüssel geben, eine passende andere Schüssel, dekorativ aus Glas, mit Eiswürfeln füllen und die Erdbeerschüssel darauf setzen.

Eine besondere Note bekommen die süßen Früchtchen, wenn Sie sie einfach mal marinieren. Gut harmonieren z. B. Amaretto-, Orangen- oder Aprikosenlikör sowie Portwein, Rum oder Wodka. Wenn Kinder mitessen, nehmen Sie statt dessen Orangen-, Zitronen- oder den aromatischen Limettensaft.

Natürlich schmecken die Beeren nicht nur roh! Man kann aus ihnen leckere Marmelade kochen, warme Süßspeisen, heiße Fruchtsoßen zubereiten. Tipp für Kompott oder rote Grütze: vorher einen Teil der Früchte beiseite legen und später in Stückchen zugeben - für mehr Biss, Geschmack und Vitamine. Aber auch als Vorspeise oder Hauptgericht mache Erdbeeren eine gute Figur. Der absolute Favorit für Erdbeerfans ist jedoch der Erdbeerkuchen!

Erdbeercreme als DessertErdbeeren lassen sich rasch mit dem Schneidstab des Handrührgerätes oder mit dem Stabmixer pürieren und ergeben so eine tolle Basis für Cremes, Soßen und Mixgetränke, z. B. Erdbeermilch. Dafür einen hohen Rührbecher nur zu 2/3 füllen, damit nichts herausspritzt. Super: Püree für den Vorrat einfrieren.
Auch lässt sich das Püree, sofort in Gefrierdosen gefüllt, gut einfrieren. Tipp dazu: nutzen Sie das angetaute Püree zur Eisbereitung!

Auch ganze Früchte lassen sich relativ gut einfrieren und man schafft sich so einen Vorrat für den Winter.
Dabei am besten so vorgehen: Erdbeeren waschen, sehr gut abtropfen lassen und putzen. Ganz oder halbiert auf eine Platte oder in eine flache Schale legen und so anfrieren lassen - danach erst in Gefrierdosen füllen. Je nach Wunsch kann man die Erdbeeren jetzt auch schon etwas Zuckern, wobei man auf 400 g etwa 80 g Zucker nehmen sollte. Dosen gut verschließen.

Eine andere Möglichkeit ist das Entsaften: Erdbeeren zerkleinern und mit Zucker bestreuen. 4 - 6 Stunden ziehen lassen, dann ein Sieb mit einem ausgekochten Küchentuch auslegen und auf einen Topf hängen. Die Erdbeeren einfüllen, und den Saft ausdrücken. Das geht recht gut mit Hilfe einer großen Schöpfkelle. Soll der Saft länger haltbar gemacht werden, kann man ihn einfrieren oder erhitzen und in saubere Flaschen abfüllen und sofort verschließen.

Für alle, die Rumtopf lieben und nicht erst warten wollen bis im Herbst auch die letzten Früchte dazu gegeben wurden, gibt es diese Variante mit Erdbeeren und einer anderen Frucht - ein „Zwei - Früchte - Rumtopf“ sozusagen. Unser Beispiel ist ein Erdbeer - Orangen - Rumtopf , man kann aber genauso gut auch Ananas oder eine andere passende Frucht nehmen:

  • 250 feste Erdbeeren
  • 5-6 Zwergorangen (Kumquats)
  • 1 Karambole
  • 250 g weißer Kandiszucker
  • 1 Vanilleschote
  • 700 ml weißer Rum

Die Erdbeeren waschen, putzen. Die Zwergorangen und die Karambole mit heißem Wasser abspülen, trocken tupfen, in feine Scheiben schneiden. Früchte mit Kandis und Vanilleschote in ein hohes Glas schichten. Den Rum angießen. Das Glas mit Frischhaltefolie und einem Gummiring verschließen. An einem kühlen Platz einige Wochen ziehen lassen. Das Glas ab und zu schütteln, damit, sich der Zucker löst. Nach 2 Wochen kann man schon mal naschen.

 


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Artikel vom 12.06.2005
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