Durch den internationalen Einfluss ist Fingerfood in wenigen Jahren vom zarten Pflänzlein zum kräftigen Baum in unserer Esslandschaft herangewachsen. Abwechslungsreich, von einfach bis raffiniert, manchmal auch ausgefallen, werden sie uns bei Stehparties, Ausstellungen, Vernissagen usw. schmackhaft gemacht. Die starre Tischordnung wird dabei in die Schublade verbannt, eine Durchmischung des Publikums erreicht, dem Einzelnen mehr Beweglichkeit genehmigt.
Und es kann auch eine Wartezeit genüsslich verkürzt werden. Wer hat es nicht schon selbst erlebt bei der Einladung zum Grillabend. Das Wetter ist schön, die Gäste pünktlich, Hunger ist vorhanden, nur die Grillglut will nicht werden.
Bevor die hungernde Schar über das bereitgestellte Brot herfällt, kann ein kleines, aber feines Fingerfood - Büffet diese Zeitspanne angenehm überbrücken. Dabei reichen vier bis sechs verschiedene Schlemmereien in Miniformat völlig aus. In Erwartung eines duftenden Grillerlebnisses mit herzhaften Soßen, Salat und Gemüsebeilagen werden diese Snacks neben der bereits angesprochenen Zeitüberbrückung als Appetitanreger gereicht.
Nützliche Tipps:
- Es sollte darauf geachtet werden, dass die bereitgestellten Häppchen nicht tropfen, kleben oder beim Hineinbeißen spritzen.
- Saisonangebote nutzen - Jahreszeit berücksichtigen.
- Sind Vegetarier unter den Gästen?
- Vorbereitung ohne Stress, möglichst am Tag zuvor oder am Morgen der Einladung.
- Präsentation von höchstens zwei verschiedenen Gerichten auf einer Platte. Garnieren mit frischen Kräutern und Salatblättern.
- Bei der Ausstattung ist an einen ordentlichen Servietten-Vorrat zu denken. Eine besondere Aufmerksamkeit ist das Bereitstellen von kleinen Schälchen mit warmem Zitronenwasser zum Reinigen der Finger.

Henglein
Rama Cremefine

