Lamm zu Ostern


Qualität und Geschmack

In der Reihe der traditionellen Ostergerichte hat das Lamm seinen festen Platz.
Der traditionelle Gaumenschmaus zum harmoniert gut mit den verschiedensten Kräutern und Gewürzen.

Schon in der Antike wurden Lämmer mit Beginn des Frühlings als Opfergabe geschlachtet oder verbrannt. Auch für die Christen hat das Lamm eine besondere Bedeutung. In der Bibel ist zum Beispiel zu lesen, dass Jesus sich anlässlich des heiligen Abendmahls mit seinen Jüngern das "Osterlamm" servieren ließ.
Bei uns spielte das zarte Fleisch bis vor wenigen Jahren nur eine untergeordnete Rolle. Das hat sich inzwischen geändert.

Heimische Landschafe
Ihr Fleisch begeistert die Bio - Fraktion und die Gourmet - Gastronomie gleichermaßen: Das rauwollige Pommersche Landschaf, die Heidschnucke, die Skudde und andere Verwandte haben sich zu regionalen Spezialitäten gemausert.
Wir finden sie auf Rügen, in der Lüneburger Heide, im Kreis Lippe und anderswo.

Qualität
Das Fleisch der Landschafrassen ist würzig, dunkelrot, zart und wenig faserig. Es lässt sich unglaublich vielseitig zubereiten
Die Liste der Vorzüge ist schier endlos: Landschafrassen werden artgerecht auf der Weide gehalten und es wird nichts zugefüttert. Bis sie das ideale Gewicht zum Schlachten erreicht haben, dauert es entsprechend lange - mehr als eineinhalb Jahre. In dieser Zeit wird das Gewebe kräftig, die Muskeln sind optimal aufgebaut und können Körperflüssigkeit nachhaltig binden. So bleibt das Fleisch beim Braten schön saftig und schrumpft garantiert nicht auf die Hälfte zusammen.
Durch die regionale Vermarktung sind die Transportwege kurz und die Produkte
entsprechend frisch.
Diese Qualitäten unterscheiden das Fleisch heimischer Landschafe deutlich von Lammfleisch, das großteils aus Neuseeland, aber auch Schottland und Irland importiert wird.


Geschmack
Das Fleisch jeder Rasse hat einen ganz einmaligen, unverwechselbaren Geschmack. Das Futter prägt das Aroma.
Zum Beispiel das Salzwiesen - Lamm von der Küste oder die Diepholzer Moorschnucke, eine kleine, widerstandsfähige Schafrasse, die auch auf den kargsten Wiesen noch genug Futter findet. Das Fleisch erinnert an die Heide, an den Duft der Kräuter.
Auf den Speisekarten vieler Gastronomen hat sich gerade die die Moorschnucke einen festen Platz erobert. Der Geschmack tendiert deutlich in Richtung Wild. Das Fleisch der Moorschnucke ist auch im Vergleich zu anderen Landschafrassen sehr mager und ideal für kurze Zubereitungszeiten.
Im Frühjahr macht sie sich hervorragend mit frischem Gemüse, im Winter passt sie gut zu allen Kohlsorten.

weiterlesen

Artikel vom 18.03.2005
nach oben | Artikel drucken

Ähnliche Artikel

Aktuelle Umfrage

Auf welches Osterschmankerl würden Sie am wenigsten verzichten wollen?
Schokoladenhase
bunte Ostereier
Osterlamm (Kuchen)
Eierlikör
Lammkeule
Osterzopf/Osterkranz
Ergebnis

Partnermagazine


(runtime: 0.012677 sec on cook8.chefkoch.de)