Grüne Smoothies – Vitaminbomben aus dem Mixer

Grüne Smoothies – gesunde Drinks für mehr Energie

Grüne Smoothies sind echte Energiespender – randvoll mit Salat, Spinat, Blattgrün, Obst und anderen Glücklichmachern sind grüne Smoothies eine Bereicherung auf jedem Speiseplan. Dabei sind grüne Smoothies ganz einfach zuzubereiten – alles was man benötigt, sind frische Zutaten und einen Mixer.

Grüne Smoothies

Einer der größten Vorteile von grünen Smoothies ist, dass sie oft auch denjenigen schmecken, die sonst keine Fans von Rohkost sind. So kommen auch Salatverächter in den Genuss der Nährstoffe, die nur rohes Gemüse zu bieten hat. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass grüne Smoothies so unglaublich gesund aussehen – denn ganz nebenbei sind sie auch noch unglaublich lecker!

Grüne Smoothies: Warum sind sie so gesund?

5 am Tag – diese Regel einer gesunden Ernährung kennt wohl inzwischen jeder. Fünf Portionen Gemüse und Obst sollte man täglich zu sich nehmen – aber im Alltag ist dieses gute und gesunde Ziel oft nicht so einfach einzuhalten. Da gibt es zum Mittagessen nur ein belegtes Brötchen und auch abends lässt sich das Defizit nicht so schnell aufholen. Da kommt so ein grüner Smoothie genau recht – schon zum Frühstück oder als Zwischenmahlzeit kann man eine gute Portion Obst und Gemüse zu sich nehmen. Selbst wenn dann den Rest des Tages keine Zeit mehr für einen Apfel oder eine Gemüsesuppe bleibt – dank grünem Smoothie hat ihr schon mal einen guten Beitrag zu einer gesunden Ernährung geleistet. Zudem kann man durch einen grünen Smoothie ganz andere Portionen Blattgrün zu sich nehmen: eine ganze Packung Baby Spinat zum Frühstück? Kein Problem mit einem grünen Smoothie!

Grüne Smoothies und Bioverfügbarkeit

Allgemein ist Blattgemüse sehr gesund: Es liefert eine Menge Vitamine, Mineralstoffe, Antioxidantien und Ballaststoffe. Das Besondere beim grünen Smoothie ist, dass die Zellwände im Blattgemüse beim Mixen aufgebrochen werden. Das macht den grünen Smoothie besonders gut verdaulich und bringt das schöne Wort Bioverfügbarkeit ins Spiel. Unter Bioverfügbarkeit versteht man den Anteil an Nährstoffen, der dem Körper nach Verzehr und Verdauung eines Nahrungsmittels zur Verfügung steht. Eine gute Bioverfügbarkeit liegt also vor, wenn die zur Verfügung stehenden Nährstoffe tatsächlich gut aufgenommen und verwertet werden können. Die Bioverfügbarkeit ist bei gemixtem Blattgemüse in grünen Smoothies schon hoch. Besonders gut wird sie aber erst, wenn man einen Hochleistungsmixer verwendet.

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Von: NatürlichLecker, Länge: 3:00 Minuten, Aufrufe: 38.994

Das Rezept zum Video:

Hochleistungsmixer: für grüne Smoothies wirklich notwendig?

Bei einer hohen Umdrehungszahl, wie sie nur ein besonders leistungsstarker Mixer bewerkstelligen kann, werden die Fasern der Pflanzen so zerkleinert, dass die Zellulosewände aufbrechen: Die Bioverfügbarkeit wird besser, der grüne Smoothie wird leichter verdaulich und außerdem cremiger. Zwar kann man grüne Smoothies zur Not auch mit dem Pürierstab oder einem normalen Mixer zubereiten, aber die einzigartig cremige Konsistenz, die einen grünen Smoothie erst zu einem besonderen Genuss macht, gelingt nur mit einem professionellen Mixer. Für Einsteiger ist es natürlich in Ordnung, erst einmal mit einem handelsüblichen Mixer die ersten grünen Smoothies auszuprobieren. Die bekanntesten Hochleistungsmixer sind Vitamix, Revoblend und Geräte von Bianco – achtet beim Kauf eines Hochleistungsmixers auf die Motorleistung, die für grüne Smoothies über 1.000 Watt liegen sollte. Umdrehungszahlen von mindestens 25.000 pro Minute sollten möglich sein. Leider kann man einen Hochleistungsmixer kaum unter 300 € erstehen – der Klassiker Vitamix kostet mindestens 600 €. Weitere Informationen haben wir euch im Magazin-Artikel zum Thema Standmixer zusammengestellt.

Grüne Smoothies – Zutaten für den Start

Die Hauptzutat in grünen Smoothies ist im Gegensatz zu den bekannteren Smoothies mit Obst grünes Blattgemüse wie zum Beispiel Spinat. Die goldene Regel besagt, dass man den Gemüseanteil um den Finger wickeln können sollte. Die Grundzutat für grüne Smoothies sind also das Grün von Möhren, Roter Bete, Radieschen oder die Blätter von Kohlrabi. Alles, was sonst in der Hasenkiste landen würde, macht den grünen Smoothie also aus. Frische Wildkräuter bilden einen weiteren Zusatz, der den Smoothie um eine Komponente interessanter macht.

Für einen klassischen grünen Smoothie braucht es drei Grundzutaten: Blattgrün, reifes Obst und eine Flüssigkeit. Der Anteil an grünem Gemüse in grünen Smoothies sollte mindestens so groß sein, wie der Anteil an Obst. Zum Eingewöhnen und für die ersten grünen Smoothies ist es aber eine gute Idee, mit mehr Obst anzufangen und den Gemüseanteil nach und nach zu erhöhen. An Obstsorten für grüne Smoothies kann man sich so richtig austoben. Nutzt ruhig das komplette Obst: Gehäuse und Kerne können mitgegessen werden.

Grüne Smoothies: Was könnt ihr in den Mixer schmeißen?

Wer grüne Smoothies gerne kalt trinkt, kann einige Eiswürfel, TK-Beeren oder eine gefrorene Banane mit mixen. Achtet auch darauf, dass ihr eure grünen Smoothies nicht zu lange mixt. Besonders bei Hochleistungsmixern werden grüne Smoothies sonst schnell zu warm – dann schmecken sie nicht nur weniger erfrischend, sie verlieren mit zunehmender Erwärmung auch ihre hochwertigen Inhaltsstoffe.

Gemüse wie Brokkoli, Rosenkohl oder Blumenkohl gehören per Definition eigentlich nicht in einen grünen Smoothie. Das muss euch aber in nichts hindern: Erlaubt ist, was schmeckt und guttut.

Superfoods in grünen Smoothies

Besonders beliebt sind auch sogenannte Superfoods in Smoothies – kleine Extras, denen besonders gesundheitsfördernde Wirkungen nachgesagt werden. Dazu gehören zum Beispiel:

  • Chiasamen
  • Weizengras
  • Matcha-Tee
  • Spirulina
  • Chlorella
  • Leinsaat
  • Goji-Beeren
  • Acai-Beeren
  • Leinöl
  • Sprossen

Natürlich könnt ihr euch eure ganz persönlichen Superfoods zusammenstellen, die grüne Smoothies geschmacklich abrunden und ihnen den Extra-Kick geben. Besonders beliebt ist zum Beispiel Ingwer in Smoothies – achtet aber darauf, nur ein kleines Stück zu verwenden, sonst wird der Ingwergeschmack im Smoothie schnell zu intensiv. Sehr beliebt sind auch Kräuter, die grünen Smoothies zu mehr Würze verhelfen: Minze und Petersilie oder auch Wildkräuter wie Löwenzahn, Brennnessel und Sauerampfer. Ein wenig Zitronenschale gibt grünen Smoothies einen Frischekick und mit Gewürzen wie Zimt oder Vanille könnt ihr eurem grünen Smoothies einen ganz neuen Geschmack geben. Wer seine grünen Smoothies gerne etwas cremiger trinkt, kann einen Esslöffel Mandelmus oder ein anderes Nussmus hinzufügen.

Grüne Smoothies mit Süßungsmitteln

Eigentlich sind grüne Smoothies durch das enthaltene Obst schon süß genug und benötigen gar keine weiteren Süßungsmittel. Falls euch eure Smoothies aber gerade am Anfang ein wenig zu herb sind, habt ihr vielfältige Möglichkeiten, eure Smoothies ein wenig süßer zu mixen.

  • Honig
  • Agavendicksaft
  • Stevia
  • Getrocknete Feigen
  • Getrocknete Datteln
  • Getrocknete Aprikosen
  • Fruchtsaft

Grüne Smoothies mixen

Tobt euch beim Mixen aus und probiert alle möglichen Kombinationen aus: Mit zunehmender Erfahrung werdet ihr merken, welche Zutaten euch in grünen Smoothies schmecken und guttun. Rezepte dienen lediglich als Inspiration. Wählt einfach ein bis zwei Sorten Gemüse oder Blattgrün und ein bis zwei Sorten Obst aus und füllt diese mit ein wenig Wasser in euren Standmixer. Je nach Bedarf könnt ihr noch Superfoods oder Süßungsmittel zum Smoothie hinzufügen. Dann müsst ihr nur noch mixen!

Mit einem Hochleistungsmixer benötigt ihr nur 30-60 Sekunden für cremige Smoothies, mit einem Haushaltsmixer kann es schon mal etwas länger dauern. Mixt solange, bis der grüne Smoothie eine cremige Konsistenz hat, sich aber nicht erwärmt. Je nachdem, wie dickflüssig der Smoothie am Ende sein soll, könnt ihr noch ein wenig Wasser hinzufügen. Mit höherem Wasseranteil lässt sich der Smoothie auch leichter mixen.

Frische Zutaten für grüne Smoothies

Achtet beim Einkauf auf frische und knackige Zutaten. Biologische, regionale und saisonale Obst- und Gemüsesorten sind sicherlich die beste Wahl, die ihr treffen könnt. Der grüne Smoothie sollte außerdem kurz vor dem Trinken gemixt werden – möglichst frisch eben. Zwar hält sich ein grüner Smoothie auch zwei Tage im Kühlschrank, verliert dann aber Vitamine und sein blendend gürnes Aussehen. Eine gute Idee ist es trotzdem, eine große Portion Smoothie zuzubereiten. Füllt den Rest einfach in eine Flasche und nehmt sie mit. So könnt ihr auch unterwegs oder in der Mittagspause grüne Smoothies genießen.

Grüne Smoothies - einige einfache Rezepte

Beginnt mit wenigen Zutaten. Für den Anfang reichen 2-3 Sorten Obst und Gemüse für grüne Smoothies.

  • Grüner Smoothie mit Babyspinat, Banane, Apfel und Ingwer
  • Grüner Smoothie mit Mangold, Banane, Datteln
  • Grüner Smoothie mit Grünkohl, Birne und Himbeeren
  • Grüner Smoothie mit Feldsalat, Erdbeeren und Kiwi
  • Grüner Smoothie mit Möhrengrün, Avocado und Orange
  • Grüner Smoothie mit Kohlrabiblätter, Mango und Banane

Auf der nächsten Seite findet ihr weitere Rezepte für grüne Smoothies – einfach losmixen und wohlfühlen!

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