Der Höhepunkt einer jeden Mahlzeit ist aber das Dessert. Es kann, muss aber nicht, extrem süß und schwer sein. Neben üppigem Naschwerk wie „Baklava“ (Gebäck aus Filoteig mit Nüssen und Sirup) oder in Fett gebackenen Hefeteilchen („Karau“) sind vor allem die Früchte des Orients von Bedeutung.
Dattelplätzchen:
- 375 g Mehl
- 75 g Zucker
- 150 g Butter
- 3 TL Rosenwasser
- 250 g Datteln, entsteinte
- 3 TL Butter
Die Datteln klein schneiden. In einem Topf 3 EL Butter erhitzen, die Dattelstücke hineingeben und so lange rühren, bis sie weich sind. Beiseite stellen und abkühlen lassen.
Von dem Teig walnussgroße Stücke abteilen. Mit dem Daumen jeweils eine Mulde hineindrücken, und die Kugel gleichmäßig aushöhlen. Mit 1/2 TL Dattelmasse füllen, und die Kugel vollständig schließen. In kleine bemehlte Förmchen drücken, herausschlagen und auf ein gefettetes Backblech setzen. Wenn keine Förmchen zur Verfügung stehen, kann man die Plätzchen mit den Zinken einer Gabel verzieren.
Im vorgeheizten Backofen bei 180° ca. 30 Minuten backen.
Zum Abschluss eines Menüs gibt es oft einen Kaffee: Er wird meist mit viel Zucker in einer kleinen Mokkatasse serviert und mit gemahlenen Kardamomsamen aromatisiert.
In der arabischen Küche hat besonders die islamische Religion ihren Niederschlag gefunden, so dass man kein Schweinefleisch und keinen Alkohol in den Speisen findet.
Natürlich könnte man sehr viel mehr über die orientalische Küche sagen. Dies soll nur eine Anregung sein und den Blick auf diese märchenhaften kulinarischen Köstlichkeiten lenken.

Henglein
Rama Cremefine

