Fleisch wird in der orientalischen Küche nur in kleinen Mengen und bei festlichen Gelegenheiten gegessen. Bei dessen Zubereitung greifen die Araber besonders gern zu Würzpasten: Die feurig- scharfe Chili-Paprikapaste „Harissa“ steht überall zum Nachwürzen auf dem Tisch.
Bevorzugt wird Lamm. Ob gegrillt, geschmort, am Spieß gebraten oder im Ofen gegart, Lammfleisch wird richtig zubereitet immer zur Delikatesse. Ideale Gewürze sind Thymian, Rosmarin, Wacholderbeeren, Dill, Estragon, Oregano, Paprika, Pfeffer, Lorbeerblatt und Zwiebeln. Lammfleisch, das ein bis zwei Tage in eine Marinade eingelegt wurde, schmeckt besonders gut.
Ein wesentliches Element der Küche sind Gewürze. Großzügig werden Koriander, Kreuzkümmel, Kardamom, Safran, Muskat, Zimt, Ingwer, Anis und Pfeffer verwendet. Es ist aber ein weit verbreitetes Vorurteil, alle orientalischen Gerichte seien aufgrund der Gewürze feurig und fremdartig.
Es gibt auch milde oder frische Speisen zum Beispiel eine Ramadansuppe mit Joghurt und Kichererbsen oder mild geköchelte Gemüsegerichte aus der Tajine, einem traditionellen marokkanischen Kochgerät.
Zu fast allen Gerichten passt „Couscous“, das nordafrikanische Nationalgericht aus Weizen.
Im Nahen Osten hingegen ist der Weizenschrot „Bulgur“ verbreiteter.
Reis das Hauptnahrungsmittel Saudi Arabiens und der Golfstaaten und Fladenbrot bildet die Nahrungsgrundlage in Ägypten und dem großsyrischen Raum.

Henglein
Rama Cremefine

