Möhren – knackige und gesunde Wurzeln für alle Fälle

Möhren – cremige Suppe, knackiger Salat, saftiger Kuchen

Möhren – nur eine langweilige Beilage? Von wegen! Das knackige Allround-Gemüse ist nicht nur ein gesunder Sattmacher in Aufläufen, Suppen & Co, sondern macht auch einiges her, wenn es im Mittelpunkt von Rezepten steht. Vom fruchtigen Möhrensalat über Möhrenkonfitüre bis zum saftigen Möhrenkuchen: Hier finden Sie Tipps & leckere Rezepte für die Wurzel im leuchtenden Orange.

Möhrensalat

Möhren, Karotten oder Gelbe Rüben – gesund sind sie alle

Möhre, Mohrrüben, Karotten, Gelbe Rüben, Rübli – das leuchtend orangefarbene Gemüse hat viele Namen. Dabei ist der Unterschied zwischen Möhren und Karotten eine reine Formsache: Karotten heißen die frühen, kleinen Möhrchen, die kurz und stumpf sind, Möhren dagegen länglich und schmal. Und auch wenn das Äußere variiert: Im Inneren der Möhre stecken viele wertvolle Nährstoffe. Vor allem der hohe Carotingehalt macht die Wurzel wertvoll. Carotin ist eine Vorstufe des Vitamin A, wichtig für die Sehkraft, für das Immunsystem und die Haut, es beugt Kreislaufstörungen und Magenleiden vor. Außerdem kommen weitere Nährstoffe dazu, etwa Kalium, Kalzium oder Eisen.

Frische Möhren richtig lagern und zubereiten

Dank der guten Lagerfähigkeit kommt das gesunde Gemüse zu jeder Jahreszeit auf den Tisch und wird auch ganzjährig auf unseren Märkten angeboten. Frische Möhren erkennen Sie an einem leuchtenden Orange ohne Flecken, außerdem sollten sich die Möhren fest anfühlen, aber beim Biegen nicht direkt brechen. Bundmöhren sind meistens besonders fein, wenn Sie diese im Kühlschrank ein paar Tage aufbewahren, schneiden Sie das Grün ab, dann bleibt die Möhre länger knackig. Sind die Möhren sauber und aus Bio-Anbau, reicht es, sie unter Wasser abzuspülen. In allen anderen Fällen sollten Sie die Möhren mit einem Sparschäler von ihrer äußersten Schicht befreien.

Möhren – farbenfrohes Püree

Möhren schmecken dank ihrer nussigen und leicht süßlichen Note Groß und Klein – und passen nahezu zu allem! Viele Rezepte verwenden Möhren als sattmachende Komponente, und so tauchen sie oft in einer Nebenrolle in Gemüseauflauf, Eintopf & Co auf. Wer Möhren mag, kann es mit Rezepten versuchen, die den feinen Geschmack der Wurzel in den Vordergrund stellen. In Butter und Zucker oder Honig geschwenkte Möhren ergeben eine feine Beilage und sind schnell gemacht. In vielen Rezepten können Sie Möhren als Alternative zu Kartoffeln verwenden, etwa Möhrenpüree, Möhrenkroketten oder Rösti aus geraspelten Möhren. Genießen Sie Möhren in diesen Rezepten entweder solo oder gemischt mit anderem Gemüse, etwa mit Zucchini, Sellerie, Kartoffeln, Pastinaken, Schwarzwurzeln oder Süßkartoffeln.

Möhrensuppe mit Ingwer, Kokos oder Curry

Generell passen Möhren wunderbar zu Äpfeln, Orangen und auch Ananas, denn sie gleichen die leichte Säuerlichkeit dieser Früchte aus. Daraus gelingen Konfitüre oder Smoothies, aber auch Möhrensalat schmeckt, wenn man ihn mit diesen Früchten ergänzt. Fruchtiger Möhrensalat schmeckt im Sommer wie im Winter gut, verfeinern Sie Ihr Rezept zur Abwechslung mal mit Walnüssen, Kürbiskernen oder Schafskäse und Minze. Ein klassisches Rezept unter den Möhrensuppen ist die Ingwer-Möhrensuppe. Wer gerne etwas exotischer isst, bereitet ein Rezept mit Kokos, Orangen oder Curry und Shrimps zu. Generell harmonieren Möhren gut mit Petersilie und Koriander, außerdem Kardamom, Zimt, Nelke, Piment und Kreuzkümmel. Nüsse und Honig unterstreichen den süßlichen Geschmack der Möhre.

Möhrensuppe

Backen mit Möhren – saftiger Rüblikuchen & mehr

Mit Möhren als Zutat können Sie besonders saftige Brote oder Kuchen backen. Allen voran natürlich der Möhrenkuchen, der auch als Rüblitorte oder Carrot Cake international bekannt ist und für viele an Ostern mit auf die Kuchentafel gehört. Möhren verleihen dem Rührteig nicht nur Saftigkeit, sondern auch ein wenig Süße. Rezepte für Möhrenkuchen enthalten deshalb weniger Zucker und Fett und sind damit für alle eine tolle Alternative, die auf ihre Ernährung achten. Auch anderes süßes Gebäck wie Kekse, Waffeln, Muffins oder Cupcakes lassen sich mit Möhren zubereiten. Auch hierbei gilt: Leicht säuerliche Frostings oder Glasuren passen gut zur süßlichen Möhre, etwa ein Orangen-Frischkäse-Frosting. Auch Brot wird gerne mit Möhren gebacken. Diese Rezepte verarbeiten häufig Sonnenblumenkerne, Sesam, Walnüsse & Co, so dass ein kerniges und saftiges Brot entsteht.

Möhren – Tipps für die Zubereitung

Möhren bringen viele Nährstoffe mit, sind kalorienarm – und demnach eine tolle Zutat für Gesundheitsbewusste, Vegetarier und Abnehmwillige. Kochen Sie zum Beispiel eine vegetarische Bolognese mit Möhren oder braten Sie Möhren-Frikadellen. Damit Ihr Körper möglichst viele Nährstoffe aufnehmen kann, sollten Sie Möhren immer mit ein wenig Fett zubereiten, etwa mit Sahne, Öl oder Butter. Denn das Provitamin A in der Möhre ist nur in Fett löslich und nur im Zusammenspiel kann der Körper das Carotin aufnehmen und verwerten. Neue Studien zeigen, dass auch die Zerkleinerung der Möhren eine Rolle spielt. Je feiner die Möhren zerkleinert sind, desto leichter kann der Körper die Nährstoffe herauslösen.

Setzen Sie also hin und wieder Möhrensuppe oder fein geraspelten Möhrensalat mit Joghurtsauce auf den Speiseplan, mixen Sie sich zum Frühstück einen Möhren-Smoothie oder genießen Sie zur Rohkost einen Dip oder ein Stück Käse. Entdecken Sie die Vielfalt von Möhren in jedem Rezept auf der nächsten Seite – von Möhrensalat bis Möhrenkuchen.

Autor:
Sie haben Fragen oder Anregungen? Sprechen Sie uns an, im Magazin-Forum.