Sellerie – würzige Knolle für Suppe, Sauce und mehr

Sellerie – Rezepte für Staudensellerie und Knollensellerie

Sellerie kennt wohl jeder – zumindest als eher ungeliebten Bestandteil von Suppengrün. Dabei kann der würzige Sellerie noch viel mehr als einem faden Rezept für Suppe mehr Geschmack geben: Gesund und vielseitig bringt der erdige Knollensellerie Pepp in den Winter und der knackige Staudensellerie Frische in den Sommer!

Sellerie


Sellerie – Knollensellerie, Staudensellerie & Co

Sellerie wird meist in zwei Sorten angeboten: Knollensellerie und Staudensellerie. Geschmacklich sind Knollensellerie und Staudensellerie recht ähnlich – Knollensellerie schmeckt erdiger, süßer und milder, Staudensellerie hat einen leichten Anisgeschmack und kommt insgesamt ein wenig intensiver und frischer daher. Knollensellerie eignet sich nicht nur für Rezepte wie Suppen besser, man kann ihn auch gut frittieren oder panieren. Staudensellerie hingegen passt besser zu einem Rezept aus dem Wok und schmeckt als Rohkost oder im Salat. Beide Sorten Sellerie sind gesund und reich an Vitaminen: Kalium, Kalzium, Folsäure, Magnesium, Betacarotin, Vitamin C, Vitamin E und Vitamin B6 findet man im gesunden Sellerie. Selleriesamen werden übrigens vom wilden Sellerie geerntet - zerstoßen werden Selleriesamen auch verwendet, um Selleriesalz herzustellen, das wunderbar zu Eiern und Käse passt. Beliebt ist auch Selleriesaft, den man entweder im Reformhaus kaufen oder im Entsafter selbst aus Sellerie pressen kann. Eine hierzulande noch eher unbekannte Sorte Sellerie ist der Thai Sellerie, der aussieht wie eine kleinere Variante des Staudensellerie. Thai Sellerie schmeckt intensiv und wird in der thailändischen Küche häufig verwendet. Auch Rezepte mit rohem Thai Sellerie sind beliebt. Falls Sie keinen Thai Sellerie zur Hand haben, können Sie ihn im Rezept auch durch Staudensellerie ersetzen.

Knollensellerie - perfekt für Suppe und ähnliche Rezepte

Ein Stückchen Knollensellerie findet man auch im traditionellen Suppengrün – das Wurzelgemüse ist in Deutschland schon seit Generationen bekannt. Knollensellerie wird ab Oktober geerntet und ist daher gerade im Winter beliebt – erhältlich ist Sellerie aber das ganze Jahr hindurch. Nach dem ersten Frost schmeckt Knollensellerie übrigens am besten. Zur Verarbeitung sollte man den Knollensellerie zunächst von seiner Schale befreien, auch das Blattgrün kann man verwenden, sofern es nicht zu welk ist. Um zu verhindern, dass der Sellerie braun wird, kann man ihn mit Zitronensaft beträufeln. Es gibt viele Variationsmöglichkeiten für Sellerie – eine der bekanntesten ist wohl die Kombination mit Apfel im Rezept für Waldorfsalat. Sellerie passt aber auch wunderbar zu Schmorgerichten mit Huhn, Rind oder Lamm. Auch zu Schwein schmeckt Sellerie gut – aus gutem Grund werden Selleriesamen gerne in der Wurstproduktion eingesetzt.

Staudensellerie - frisch und würzig als Rohkost oder im Salat

Neben dem gesunden knolligen Sellerie hat sich immer mehr der Bleichsellerie oder Stangen-  bzw. Staudensellerie durchgesetzt. Einheimischen Staudensellerie gibt es von Juli bis Oktober, erhältlich ist diese Sorte Sellerie aber das ganze Jahr über. Roh schmeckt Staudensellerie im Salat und gegart als Gemüse. Der Staudensellerie ist mit dem Knollensellerie verwandt, bildet aber keine Knollen aus. Gegessen werden beim Staudensellerie die fleischigen Blattstiele. Um den Sellerie zu verarbeiten, muss man nur das untere Ende entfernen und die äußeren Stangen entfasern. Die Haltbarkeit von Staudensellerie ist begrenzt – im Kühlschrank sollte man ihn besser innerhalb von zwei Wochen aufbrauchen, da er sonst weich wird und auch Gerüche annimmt. Staudensellerie enthält besonders viel Phosphor und Kalzium.

Auf der nächsten Seite finden Sie das ein oder andere köstliche Rezept für Sellerie!

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