Focaccia ist bereits ohne Belag ein Traum: Dank Hefeteig wird das Fladenbrot fluffig leicht, Olivenöl sorgt für ein knuspriges Äußeres und Salbei, Rosmarin & Co bringen feine mediterrane Aromen mit. Die Focaccia gilt als Vorgängerin der Pizza - schließlich kann man sie auch mit herrlichen Zutaten belegen - von Tomaten und Oliven bis zu Ziegenkäse und Feigen. Wir erklären euch, wie der Teig gelingt, und zeigen euch die besten Rezepte für eine echt italienische Focaccia.

Focaccia kennen viele Liebhaber der italienischen Küche aus der Pizzeria - in deutschen Restaurants wird Focaccia häufig als Vorspeise serviert. Doch sie zählt nicht zu den Antipasti, in Italien genießt man die Focaccia anders: Dort reicht man sie eigentlich zum Frühstück. Inzwischen gilt die Focaccia aber auch als Snack.

Focaccia-Muffins

Zum Rezept

Mozzarella-Focaccia

Zum Rezept

Focaccia mit Tomaten und Rosmarin

Zum Rezept

Focaccia mit Mascarpone-Gorgonzola und Knoblauch

Zum Rezept

Pikante Kartoffel-Rosmarin-Focaccia

Zum Rezept

Kräuter-Focaccia mit Kapern

Zum Rezept

Pikante Pizza-Focaccia-Schnecken mit Spinat

Zum Rezept

Ziegenkäse-Feigen-Focaccia

Zum Rezept

Dinkel-Vollkorn-Focaccia mit Ziegenkäse

Zum Rezept

Schnelle Focaccia mit Schinken

Zum Rezept

Schiacciata mit roten Zwiebeln

Zum Rezept

Kartoffel-Focaccia mit Thymian

Zum Rezept

Sfincione Siciliano

Zum Rezept

Gefüllte Focaccia

Zum Rezept

Focaccia mit Cocktailtomaten

Zum Rezept

Mini-Focaccia

Zum Rezept

Kürbis-Focaccia mit Kräutern

Zum Rezept

Focaccia mit getrockneten Tomaten und grünem Spargel

Zum Rezept

Pizzabrot mit Rosmarin

Zum Rezept

Aidas rustikale Soft-Brötchen à la Focaccia

Zum Rezept

Focaccia

Zum Rezept
Focaccia-Muffins
Focaccia-Muffins
Mozzarella-Focaccia
Mozzarella-Focaccia
Focaccia mit Tomaten und Rosmarin
Focaccia mit Tomaten und Rosmari…
Focaccia mit Mascarpone-Gorgonzola und Knoblauch
Focaccia mit Mascarpone-Gorgonzo…
Pikante Kartoffel-Rosmarin-Focaccia
Pikante Kartoffel-Rosmarin-Focac…
Kräuter-Focaccia mit Kapern
Kräuter-Focaccia mit Kapern
Pikante Pizza-Focaccia-Schnecken mit Spinat
Pikante Pizza-Focaccia-Schnecken…
Ziegenkäse-Feigen-Focaccia
Ziegenkäse-Feigen-Focaccia
Dinkel-Vollkorn-Focaccia mit Ziegenkäse
Dinkel-Vollkorn-Focaccia mit Zie…
Schnelle Focaccia mit Schinken
Schnelle Focaccia mit Schinken
Schiacciata mit roten Zwiebeln
Schiacciata mit roten Zwiebeln
Kartoffel-Focaccia mit Thymian
Kartoffel-Focaccia mit Thymian
Sfincione Siciliano
Sfincione Siciliano
Gefüllte Focaccia
Gefüllte Focaccia
Focaccia mit Cocktailtomaten
Focaccia mit Cocktailtomaten
Mini-Focaccia
Mini-Focaccia
Kürbis-Focaccia mit Kräutern
Kürbis-Focaccia mit Kräutern
Focaccia mit getrockneten Tomaten und grünem Spargel
Focaccia mit getrockneten Tomate…
Pizzabrot mit Rosmarin
Pizzabrot mit Rosmarin
Aidas rustikale Soft-Brötchen à la Focaccia
Aidas rustikale Soft-Brötchen à …
Focaccia
Focaccia

Focaccia - dank Olivenöl außen knusprig, innen fluffig

Ursprünglich stammt die Focaccia aus Norditalien. Ihr Grundteig ist relativ simpel: Aus Mehl, Salz, Hefe und Wasser entsteht ein Teig, der durch einen Schuss Olivenöl Geschmeidigkeit und feines Aroma mitbekommt. Bei der Focaccia gilt wie bei jedem Hefeteig: Sie sollte ausreichend lange gehen und nicht zu intensiv bearbeitet werden. Die letzte Gehphase verbringt der Hefeteig am besten schon in seinem Blech. So müsst ihr den Teig weniger bewegen, die Focaccia wird luftiger - und umso besser schmeckt sie! Wer den Boden besonders knusprig mag, gibt vorher eine Schicht Olivenöl auf das Blech. Der Teig für das Fladenbrot sollte übrigens mindestens fingerdick mit den Händen ausgelegt oder vorsichtig mit dem Nudelholz ausgerollt werden.

Anschließend drückt man mit dem Finger in regelmäßigen Abständen Vertiefungen in den Teig und träufelt Olivenöl hinein - so zieht das Aroma schön in die Focaccia ein. Auch der typische Rosmarin ist in den Löchern gut aufgehoben, so wandern die ätherischen Öle der Nadeln noch besser in den Teig. Aber man kann die Focaccia auch einfach so mit frisch gehacktem Rosmarin und grobem Salz bestreuen. Neben Rosmarin machen sich auch andere mediterrane Kräuter auf der Focaccia gut - von Thymian bis Salbei. Abschließend nicht vergessen, den Teig mit Olivenöl zu bestreichen, damit die Focaccia schön knusprig wird - und dann das Ganze bei nicht allzu hohen Temperaturen goldbraun backen.

Für alle, die mit Hefeteig Berührungsängste haben, gibt es hier eine Anleitung aus Rikes Backschule, mit der Hefeteig bestimmt gelingt:

Hefeteig - So gelingt er immer
Hefeteig - So gelingt er immer

Hefeteig ist für viele ein Angstgegner beim Backen. Erst geht er nicht auf und dann wird er noch zäh. Jetzt kommen noch ein paar Tipps, wie ihr ganz bestimmt beste Freunde werden. Fangen wir mit der wichtigsten Frage an, welche Hefe. Bei frischer Hefe gilt, je frischer, desto besser. Im Supermarkt unbedingt auf das Haltbarkeitsdatum achten.

Im Kühlschrank Zuhause ist sie ungefähr zehn Tage haltbar. So ein Würfel hier, der geht für 500 Gramm Mehl. Wenn ihr mal keine frische Hefe findet, ist trockene Hefe eine super Alternative. Die lässt sich anderthalb Jahre in der Vorratskammer aufbewahren und die gute Nachricht, sie arbeitet genauso gut wie frische Hefe. Unsere Zutaten für einen süßen Hefeteig sind Mehl, Milch, Butter, Zucker, eine Prise Salz, Eier und Hefe. Wenn ihr einen herzhaften Hefeteig backen wollt, zum Beispiel für Pizza, dann lasst einfach den Zucker weg.

Wichtig ist, dass die Zutaten auf Zimmertemperatur sind. Eier und Butter sollten möglichst früh aus dem Kühlschrank geholt werden, dann kann die Hefe gut arbeiten und der Teig schön aufgehen. Zum Auflösen der Hefe habe ich die Milch leicht erwärmt. Vorsicht nicht zu heiß, sonst können die Hefezellen nicht arbeiten. Die Hefe bröckeln wir jetzt hier rein und lösen sie unter Rühren mit einem Schneebesen auf. Das kann ein bisschen dauern, einfach so lange rühren, bis sich die Hefe komplett aufgelöst hat.

Unseren Hefeteig bereiten wir heute auf der Arbeitsplatte zu. Dafür ein bisschen Platz schaffen und das Mehl einfach ausbreiten. Ich forme jetzt eine Mulde, da gießen wir die Flüssigkeit rein. Gut aufpassen, dass nirgendwo ein Riss ist, sonst läuft es aus. Nehmen wir erst mal soviel. Schlagen wir die Eier rein und jetzt einfach mit zwei Fingern ein bisschen drehen und immer mehr Mehl einarbeiten. Ei aufschlagen. So.

Einfach langsam mit kreisenden Bewegungen den Teig in die Flüssigkeit einarbeiten, sodass langsam ein geschmeidiger Teig entsteht. Jetzt gießen wir noch den Rest Flüssigkeit dazu. Wir schlagen noch das letzte Ei drauf. Am Ende einfach versuchen, das so zu vermengen, und dann schnell kneten. Hefeteig ist am Anfang immer ziemlich feucht und klebrig.

Wichtig ist kneten. Denn je mehr wir kneten, desto elastischer wird der Teig, desto weniger sieht der dann auch so aus. Jetzt kommt noch die Butter dazu, auch in den Teig einarbeiten und den Zucker. Meine Knettechnik ist einfach, den Teig immer von links nach rechts zu bewegen, und hier mit dem Handballen richtig reindrücken.

Wir brauchen Kraft, der Teig muss bewegt werden. Sollte der Teig zu feucht sein, einfach noch ein bisschen Mehl draufrieseln lassen und weiter kneten. Man sieht, der Teig wird jetzt schon elastischer, trotzdem immer weiter kneten. Ganz schön anstrengend. Eine Prise Salz nicht vergessen, die könnt ihr am Anfang oder am Ende mit in den Teig kneten.

Unser Hefeteig ist jetzt fertig und braucht Ruhe. Dafür einfach in eine große Schüssel legen, ein Küchentuch drüber machen, dann für 45 Minuten an einem warmen Ort stellen, zum Beispiel die Heizung, dann noch mal ein bisschen durchkneten und noch mal für 20 Minuten auf die Heizung stellen. Denn der Hefeteig, der mag es wirklich, wenn er richtig viel Zeit hat, um schön aufzugehen.

Während mein Hefeteig jetzt wächst und gedeiht, denke ich schon mal darüber nach, was ich daraus backen kann. Franzbrötchen zum Beispiel. Und ich bin mir sicher. Mit unseren Tipps werdet ihr und der Hefeteig, allerbeste Freunde.
Von: Rike Dittloff, Länge: 5:12 Minuten, Aufrufe: 342.512

Das Rezept zum Video:

Focaccia mit Rosmarin, Salbei und Co

Man sagt, die Focaccia sei die Vorgängerin der Pizza - und tatsächlich gibt es jede Menge Zutaten, mit denen man die fluffige Focaccia belegen kann. So wird die Focaccia al formaggio mit Käse überbacken, etwa mit Gran Padano, Mozzarella oder Ziegenkäse. Auch die folgenden Zutaten passen auf eine Focaccia

  • getrocknete Tomaten
  • rote Zwiebeln
  • grüne Oliven oder schwarze Oliven
  • Anchovis
  • Kapern
  • Artischockenherzen
  • Sardellen
  • Feigen
Focaccia - herzliche Mini-Focaccia
Focaccia haben die Italiener erfunden. Dafür könnte ich Ihnen glatt eine Goldmedaille verleihen.

Das saftige Hefegebäck mit Olivenöl schmeckt einfach zu gut.

Ich zeige euch jetzt, wie es gelingt.

Focaccia in bereiten wir aus einem klassischen Hefeteig mit Olivenöl zu. Ihr braucht noch Mehl, Ahornsirup, frische Hefe, Meersalz, Olivenöl und warmes Wasser.

Wir belegen die Focaccia mit Kartoffeln, Rosmarin und Ziegenkäse.

Hefeteig könnt ihr entweder mit den Händen zubereiten oder die Küchenmaschine nehmen.

Wenn ihr die mit den Händen zubereitet, gibt es natürlich ordentlich Muckis und mit der Küchenmaschine ist es ein bisschen entspannter.

Ich habe mich heute für die Küchenmaschine entschieden und als erstes löse ich die Hefe auf.

Dafür gebe ich Olivenöl und Wasser und den Ahornsirup in eine Schüssel und hier löse ich jetzt die frische Hefe auf. Wichtig ist, dass das Wasser nicht zu heiß ist, dann sterben die Hefezellen.

Gut rühren, bis sich alles aufgelöst hat.

Wenn ihr keine frische Hefe zur Hand habt, könnt ihr auch trockene nehmen, die arbeitet genau gleich gut, die gebt ihr dann allerdings zum Mehl dazu.

Sie hat sich aufgelöst, dann kann das Mehl dazu und noch ein bisschen Meersalz.

Jetzt darf die Küchenmaschine für mich arbeiten.

So, der Teig ist fertig. Ich hole ihn aus der Küchenmaschine raus und der kommt jetzt in die Schüssel hier rein. Der muss noch eine Stunde an einem warmen Ort schön aufgehen, dafür mit einem Küchentuch abdecken.
Mein Hefeteig ist schön aufgegangen.

Den müssen jetzt nochmal durchkneten. Dafür einfach aus der Schale lösen und auf die Arbeitsplatte tun. Nochmal gut durchkneten.

Ich backe heute Mini-Focaccia, also kleine Focaccia, ist egal, ihr müsst sie nicht in klein backen, ihr könnt ihr auch in groß backen.

Wir teilen den Teig dafür in acht gleich große Stücke und geben die hier auf das Backblech.

Acht gleich große Hefeteigbällchen und auf das Backblech könnt ihr jetzt ganz einfach ein bisschen Olivenöl drauf geben, dann wird die Focaccia von unten schön knusprig, verstreichen, auch ein bisschen Salz.

So, und die lass ich jetzt nochmal für 30 Minuten gehen, Küchentuch drüber und ab damit an einen warmen Ort.

Jetzt belegen wir die Focaccia. Dafür mit Öl, kleinen Mulden in den Teig eindrücken, ein bisschen Salz drüber geben, wenn ihr es nicht so salzig mögt, könnt ihr das Salz auch weglassen.

Jetzt habe ich als Belag, Kartoffeln, Rosmarin und Ziegenkäse und das geben wir jetzt da drauf.

Wenn ihr jetzt denkt, Ziegenkäse und Rosmarin, irgendwie nicht so mein Fall, keine Sorge, Focaccia könnt ihr z.B. auch mit getrockneten Tomaten belegen, mit Mozzarella, mit Parmesan, mit Thymian, da ist der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Ich gebe zum Schluss immer noch ein bisschen Olivenöl drüber und die kommen jetzt bei 220 Grad für zehn Minuten in den Ofen.

Frisch gebackene Focaccia ist einfach immer ein Genuss.

Vielen Dank nochmal an die Italiener für diese köstliche Erfindung.

Euch wünsche ich ganz viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 5:16 Minuten, Aufrufe: 47.806

Wer die Focaccia nicht beschweren und auf die knusprig-weiche Oberfläche verzichten will, legt die Beläge nicht auf den Teig, sondern drückt sie hinein. Dann versinken die Zutaten noch besser im Teig und die Focaccia ähnelt später nicht einer überladenen Pizza. Ein besonderer Hingucker: Kleine Cocktailtomaten mit grünem Strunk in der Focaccia backen, so dass der obere Teil aus dem Teig herausschaut. Auch ganze Oliven machen sich richtig gut.

Für Freunde der Kombination süß & herzhaft: Auf die Focaccia Feigenscheiben und Ziegenfrischkäse legen und mit Thymian und Honig garnieren. Auch eine andere süß-herzhaft Variante für die Focaccia gefällt: Birnen mit Parmaschinken. Doch eine richtig gute Focaccia mit Rosmarin und Olivenöl gemacht, schmeckt auch mit ein wenig Kräuterbutter und einem Salat einfach herrlich!