Das Liebesmahl und aphrodisisches zum Valentinstag


Aphrodisiaka - mit einem Augenblinzeln

Das Wort kommt aus dem Griechischen und heißt soviel wie "Liebesmittel". Es gibt sie namentlich in großer Anzahl seit frühesten Zeiten und bei allen Völkern. Ihre Aufgabe ist es, die Liebeslust zu steigern und ihrem Ruf als "Liebeswunder" gerecht zu werden.
Es gibt kaum eine Pflanze, die nicht damit in Zusammenhang gebracht wurde - sogar das einfache Gras wurde schon als Aphrodisiakum verspeist!
Aber die Suche nach den Liebesmitteln machte nicht bei den Pflanzen halt. Gewisse Körperteile von "liebeslustigen" Tieren, standen, und stehen noch heute hoch in Kurs! Zu diesen Tieren werden Hahn, Gänserich, der Hirsch, der Esel und der Ziegenbock, hier besonders oder überhaupt die Hoden, gezählt!
Fledermausblut, Rhinozeroshorn oder Elsternkot waren früher auch sehr beliebt!


Ganz oben auf dieser Liste stehen die Meeresbewohner! Die uns allen bekannte Madam Pompadour soll Ambra, ein Stoffwechselprodukt des Wales, in ihr abendliches Getränk getan haben, um so besser Ludwig den XIV. glücklich machen zu können! Ob's geklappt hat, ist nicht belegt!
Das Sellerie ein Aphrodisiaka ist/sein soll, ist wohl den meisten bekannt, aber wussten Sie, dass Saubohnen eine viel größere "Wirkung" haben sollen? Zum Ersten, weil sie mit ihrer Form an die Hoden eines Hahnes erinnern und zum Ernsthaften, weil sie Dopamine enthalten. Dopamine sind Substanzen, die elektrische Impulse der Nervenbahnen auf chemischem Wege weiterleiten können. Wenn also zwei Schwerverliebte zusammen ein Gericht mit Saubohnen essen, wird die Erregung immer größer - Glauben muss man allerdings daran, ohne geht das nicht!
Werke wie das "Kamasutra" empfehlen ebenfalls aphrodisische Speisen, aber wie das so ist mit dem Glauben an die Geschenke der Aphrodite - ob sie nun etwas nützen oder nicht - jedenfalls richten sie wohl keinen Schaden an!

Mehr Rezepte finden Sie in unserer Rezeptdatenbank oder fragen Sie in den Foren danach!


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Artikel vom 03.05.2004
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