Zum Anrühren von Puderzuckerguss werden Wasser oder Eiweiß verwendet. Letzteres hat eine bessere Deckkraft und wird härter - ideal, um Lebkuchenhäuser zusammenzukleben. Für weißen Guss sind auch Arrak, Kirschwasser und weißer Rum geeignet. Sie ergeben ein besonders feines Aroma. Zum Färben können Sie bunte Speisefarben oder auch Johannisbeer-, Orangen- und Aprikosensaft oder Heidelbeersirup und Zimtpulver verwenden.
Rösten von gehackten Nüssen, Mandeln und Kokosraspel ergibt einen intensiveren Geschmack. Dazu die Zutaten auf ungefetteten Backblechen verteilen und bei Mittelhitze leicht bräunen. Ab und zu wenden!
Hat man Mühe, seine Plätzchen vom Blech zu bekommen, kann man übrigens auch die eben genannten Zutaten vor dem Backen auf das Blech streuen, dann geht es ganz leicht.
Als Schmuck eignen sich bunte Zuckerstreusel, -herzchen oder -blüten sowie gold- oder silberfarbene Perlen. Sie können einfach auf eine feuchte Zuckergussglasur gestreut werden. Auch Nüsse und Mandelblättchen sind dafür bestens geeignet. Ordnen Sie diese doch mal blütenförmig auf den ungebackenen Plätzchen an. Für besseren Halt werden diese vorher mit Eiweiß, Sahne oder Kondensmilch bestrichen.
Die preiswerte und schnelle Variante zum Verzieren ist Bestäuben. Raffinierter sieht es aus, wenn die Plätzchen mit speziellen Schablonen ganz oder teilweise abgedeckt werden. Puderzucker und Kakao sorgen für Hell-Dunkel-Kontraste. Das Pulver am besten durch ein Sieb streichen, um Klümpchen zu vermeiden. Überschüssiges wird mit Pergamentpapier aufgefangen. Die dekorative Schicht haftet auf warmem Gebäck besonders gut.
Zum Zusammenkleben von Plätzchen eignen sich Konfitüren.
Makronenmasse aus Eischnee und Kokosraspel oder Nüssen lässt sich mit zwei Teelöffeln leicht zu ovalen Nocken formen. Die Löffel mit kaltem Wasser anfeuchten, unter leichtem Druck die Masse auf das Blech abstreichen. Oder mit einem Spritzbeutel ohne Tülle Häufchen türmen, mit oder ohne Oblaten darunter, auf jeden Fall aber auf mit Backpapier belegten Blechen backen!
Stollen formen ist nicht so einfach, soll es perfekt aussehen. Stollenteig nach dem Kneten zum länglichen Oval formen. Per Nudelholz eine Mulde eindrücken. Teig zu einem Drittel übereinander schlagen und auf das Backblech legen. Ein Ring aus fest gefalteter Alufolie verhindert, dass der Stollen beim Backen auseinander läuft. Natürlich gibt es auch Stollenringe und Formen zu kaufen.
Mehl und Backpulver sollten immer gemischt werden, bevor sie zu den übrigen Teigzutaten gegeben werden. Das Mehl sieben, damit keine Klümpchen entstehen. Für feine Kuchen kann man einen Teil des Mehls durch Speisestärke ersetzen.
Einfache Schokosahne ist ganz schnell gemacht. Dafür Schokolade in Stücke brechen und in heißer Sahne unter Rühren auflösen. Am besten über Nacht kalt stellen. Dann mit den Schneebesen des Handrührgerätes steif schlagen.
Den Spritzbeutel sollte man so handhaben: Den Rand nach außen klappen. Mit einer Hand unter den Rand fassen und die Masse in den Beutel füllen. Dann den Rand hochklappen und fest zusammendrehen, bis die Füllung aus der Tülle gedrückt wird. Dabei leicht und gleichmäßig drücken.
Biskuitböden für festliche Weihnachtstorten lassen sich gut mit einem festen Zwirn teilen. Den Boden dafür rundherum mit einem Messer einritzen. Zwirn in die Kerbe legen, Enden überkreuzen und die entstandene Schlaufe zusammenziehen.

Henglein
Rama Cremefine

