Kalter Hund – Kokosfett, Butterkekse & Co.

Kalter Hund – als Kuchen getarnter Schokokeks

Kalter Hund

Kein Kindergeburtstag ohne Kalten Hund – denn seit Jahrzenten ist Kalter Hund aus Kakao, Kokosfett und Butterkeksen nun schon einer der meistgewünschten Kuchen, der unweigerlich ein Strahlen ins Gesicht des Beschenkten zaubert. Kein Wunder – handelt es sich bei dem reichhaltigen Dessert doch eigentlich um einen als Kuchen getarnten Riesenschokokeks! Wie er gelingt und mit welchen Zutaten ihr ihn am besten abwandeln könnt, erfahrt ihr hier.

Kalter Hund auf einen Blick
Schwierigkeitsgrad simpel
So viel Zeit muss sein ca. 20 Minuten
Das braucht ihr Kastenform

Woher Kalter Hund kommt, kann nicht abschließend geklärt werden, vermutlich wurde der Kuchen aber bereits in den 20er Jahren von Bahlsen erfunden – nur die sprechenden Namen kamen später. Ob Kalter Hund, Kalte Schnauze, Kellerkuchen, Kekskuchen, Lukullus, Schwarzer Peter oder Zebrakuchen – die Vielzahl hübscher Bezeichnungen beweist vor allem, wie weit verbreitet und beliebt Kalter Hund in Deutschland ist.

Kalter Hund: Butterkekse, Kakaopulver und Co.

Kalter Hund wird aus Butterkeksen, Kokosfett, Kakaopulver, Eiern und Puderzucker hergestellt. Es gibt jedoch viele Rezepte und Möglichkeiten, den Kalten Hund mit anderen Zutaten zu variieren: Zum Beispiel kann man einen Teil Kokosfett durch Kuvertüre oder Schokolade ersetzen. Verwendet doch zur Abwechslung einfach eure Lieblingsschokolade – ob weiße Schokolade für einen blonden Hund, zartbitter, mit Nuss oder Pfefferminz. Verfeinern lässt sich Kalter Hund mit bunten Zutaten wie:

  • bunten Schokolinsen
  • Sahne
  • Orangen- oder Zitronenschalen
  • Gewürzen wie Zimt und Anis
  • mit einem Schuss Amaretto, Rum, Eierlikör oder Baileys

Wenn Alkohol in den Kuchen kommt, dann dürfen natürlich nur die Erwachsenen davon naschen. Auch ohne Eier lässt sich Kalter Hund zubereiten. Kalter Hund kann noch individueller verfeinert werden, wenn man ihn mit selbstgebackenen Keksen macht. Wie wäre es zum Beispiel mit dünn gebackenen Schokokeksen und einer weißen Schokomasse mit Vanille?

Aus den beliebten Oreo-Keksen könnt ihr ebenfalls einen leckeren Kalten Hund zubereiten, wie das klappt, zeigen wir euch im Video:

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Von: Esslust, Länge: 3:26 Minuten, Aufrufe: 7.177

Das Rezept zum Video:

Kalten Hund schichten und hübsch verzieren

Kalter Hund ist wirklich simpel zuzubereiten und auch Kinder können dabei problemlos mithelfen. Der riesige Schokokeks wird traditionell in einer Kastenform hergestellt, die man nach Erkalten des Kuchens stürzt und so eine wunderbar glatte Oberfläche erhält. Dazu müsst ihr die Kastenform zunächst mit einer Klarsichtfolie auslegen. Schichtet anschließend die Masse aus Kokosfett und Kakao und die Butterkekse – beginnend mit der Schokomasse – abwechselnd in die Kastenform und stellt den Kalten Hund anschließend mindestens 6 Stunden kalt. Dank der Folie lässt sich der Kalte Hund ganz leicht aus der Form heben und sieht schön glatt aus. Kalter Hund lässt sich auch wunderbar verzieren, wenn man rechtzeitig daran denkt: Schichtet einfach als allererste Lage Kokosflocken, Mandelsplitter, Walnüsse, Schokoraspel oder bunte Streusel in die Kastenform und gebt dann erst die erste schicht der Schokomasse darüber. Ist euer Kalter Hund fertig abgekühlt, halten Streusel und Co. nämlich nur noch schlecht auf dem glatten Kuchen. Ein paar Geburtstagskerzen stehen dem Kalten Hund aber auch hervorragend, die könnt ihr auch noch nach dem Erkalten in den riesigen Kekskuchen stecken.

Wie euch ein geschmacklich und optisches Highlight gelingt, zeigt euch Nicole von Nicoles Zuckerwerk in ihrem Video. Dieser Kalte Hund wird mit Weißer Schokolade, Keksen mit zartbitterer Schokolade und Himbeeren zubereitet:

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Von: Nicoles Zuckerwerk, Länge: 7:24 Minuten, Aufrufe: 5.370

Das Rezept zum Video:

Wollt ihr euch jetzt auch einen riesigen Schokokeks backen? Kreative und traditionelle Rezepte für Kalten Hund mit Kokosfett, Butterkeksen und vielfältigen Zutaten haben wir hier für euch zusammengestellt.

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