Whisky zum Einstieg: Bourbon, Malt und andere Whiskys

Whisky ist eine Wissenschaft für sich – es fängt schon mit der korrekten Schreibweise und der Wahl des richtigen Glases an. Die Frage, ob Eis grundsätzlich erlaubt ist oder man den Whisky mit Wasser verdünnen darf, stellt Anfänger vor Rätsel – von der Wahl des besten Whiskys ganz zu schweigen! Ob Bourbon, Malt oder andere Whiskys: Mit der richtigen Herangehensweise kommt jeder Interessierte in den Genuss von Whisky.

Wie schreibt man es richtig: Whisky oder Whiskey?

Ob der Whisky ursprünglich aus Schottland oder Irland kommt, lässt sich nicht endgültig klären – beide Länder beanspruchen, seine Heimat zu sein. So haben auch beide Länder ihre eigene Schreibweise: In Schottland lautet die Schreibweise Whisky, in Irland und den USA Whiskey. Allerdings gibt es in Amerika auch Ausnahmen. Mittlerweile gibt es Whisky-Brennereien von Japan bis Deutschland – in jedem Fall stammt Whisky oder Whiskey vom gälischen Wort für Lebenswasser. Im deutschsprachigen Raum ist nur eine Schreibweise zulässig: Whisky.

 

Wie kauft man Whisky?

Wer sich einen ordentlichen Whisky kaufen möchte, sollte sich zunächst mit den Begrifflichkeiten vertraut machen: Malt Whisky wird aus gemälzter Gerste hergestellt, Grain Whisky aus ungemälzter Gerste oder anderem Getreide und amerikanischer Bourbon aus Mais. Malt Whisky ist qualitativ hochwertiger, geschmacklich runder, arbeitsaufwendiger und dementsprechend teurer.

Das nächste Qualitätsmerkmal ist, ob es sich um einen Single Malt oder einen Blended Whisky handelt. Ein Single Malt stammt immer von einer einzigen Brennerei, ein Blended Whisky ist ein Verschnitt und kann Whisky aus bis zu 50 verschiedenen Brennereien enthalten. Durch einen charakteristischen Lead Whisky, der immer enthalten ist, hat ein Blended Whisky hohen Widererkennungswert. Generell gilt der Single Malt als hochwertiger, aber es gibt durchaus auch Liebhaber des Blended Whisky.

Die Unterscheidung zwischen einem qualitativ hochwertigen Single Malt und Blended Malt gibt es übrigens in Schottland und Irland gleichermaßen. Einer der Unterschiede der Herstellung liegt vielmehr in der Anzahl der Destillationen: Schottischer Whisky wird zweimal destilliert, irischer Whiskey dreimal – dies führt jedoch nicht unbedingt zu einer höheren Qualität. Sowohl Scotch als auch irischer Whiskey müssen mindestens drei Jahre im Holzfass gereift sein – meistens wird ihnen aber wesentlich mehr Reifungszeit gegönnt. Typisch sind 10, 12, 18 oder 20 Jahre, aber es gibt durchaus auch älteren und dementsprechend teureren Whisky.

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Wer als Einsteiger einen guten Whisky kaufen möchte, sollte für den Anfang zu einem Single Malt greifen. Ein irischer Whiskey ist häufig etwas milder. Ein guter Tipp ist es, sich zunächst kleine Samples zu kaufen. Im Internet oder Fachhandel gibt es die kleinen Pröbchen, die zwar verhältnismäßig teuer sind, aber dem Anfänger einen Fehlkauf ersparen. Auch ein Besuch im Fachhandel lohnt sich und wer noch mehr über Whisky lernen möchte, sollte ein Whisky-Tasting in Betracht ziehen. Wenn man einmal Gefallen an Whisky gefunden hat, gibt es noch viel zu lernen und zu entdecken.

Whisky

Bourbon Whisky: Whisky aus den USA

Anfänger werden die Bezeichnung Bourbon mehrfach gehört haben. Originaler Bourbon Whisky kommt meist aus Kentucky oder Tennesse. Dort nämlich ist die höchste Dichte an Destillerien der Vereinigten Staaten Amerikas. Bourbon ist ein Destillat aus Getreide und Mais. Mehr als die Hälfte muss der Anteil von Mais bei Bourbon Whiskys betragen. Gereift wird der Tropfen in Eichenfässern.

Wie trinkt man Whisky?

Entgegen einem weitverbreiteten Irrglauben sollte man guten Whisky nicht aus einem Tumbler – einem kurzen Trinkglas mit dickem Boden, in dem man Whisky meist in Bars serviert bekommt – trinken. Dieses eignet sich allenfalls für Bourbon, in den man Eiswürfel geben möchte. Vielmehr sollte Whisky aus sogenannten Nosing-Gläsern getrunken werden, die von der Form her einer Sherry-Tulpe ähneln. Es gibt sie mit und ohne Stiel, wahlweise sogar mit Deckel. In Nosing-Gläsern kann sich das Aroma perfekt entfalten und sie verhindern, dass sich der Whisky zu stark in der Hand erwärmt. Kalt darf Whisky allerdings auch nicht sein. Am hemmungslosen Einsatz von Eis erkennt man den Anfänger, denn mit Eis kühlt man den Whisky nicht nur zu stark ab, man verwässert ihn auch. Möchtet ihr euren Whisky aber dennoch leicht kühlen, sind sogenannte Whisky-Steine meist aus Naturmaterial wie Speckstein ideal.

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Gelegentlich wird aber das Verdünnen von Whisky mit stillem Wasser explizit empfohlen – allerdings nur bei Whisky in "Cask Strength", der einen Alkoholgehalt von ca. 60% hat. Handelsüblicher Whisky ist schon auf einen Alkoholgehalt von 45% verdünnt. Das sollte reichen.

Hat man es schließlich geschafft, einen Whisky und das passende Glas auszuwählen, sollte man sich Zeit lassen. Nehmt kleine Schlucke und gebt dem Whisky die Möglichkeit, seine Geschichte zu erzählen – denn die ist lang und holzig und sollte dementsprechend gewürdigt werden. Seid ihr schließlich auf den Geschmack gekommen, gibt es noch mehr Möglichkeiten, Wisky zu genießen. Mehr dazu erfahrt ihr nachfolgend.

Whisky für Anfänger: Kochen & Backen mit Whisky

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Whisky kann Soßen und Suppen verfeinern und schmeckt köstlich in so unterschiedlichen Küchenkreationen wie Konfitüre, Senf, Schokoladenkuchen, Eis und Pudding. Zum Backen lohnt es sich meist nicht, den teuren Single Malt aus dem Schrank zu holen, und ein eher günstiger Whisky reicht vollkommen aus. Für ein feines Sößchen kann der Fall schon ganz anders liegen und man sollte ein wenig experimentieren und ausprobieren. Wir wünschen viel Spaß mit unserer Rezeptstrecke und guten Appetit!