Brownies sind wie kleine Schokoladenküchlein, nur saftiger, schwerer, schokoladiger und süßer – mit anderen Worten: Brownies sind großartig. Das Geheimnis feuchter Brownies ist der sparsame Einsatz von Backtriebmitteln – das Originalrezept entstand angeblich zufällig, weil das Backpulver vergessen wurde.

Brownies wurden bereits Ende des 19. Jahrhunderts in den USA erfunden und erfreuen sich seitdem wachsender Beliebtheit. Und das nicht nur in ihrem Heimatland: Brownies sind auch in Europa längst angekommen und werden sowohl zum Kaffee als auch als Nachtisch gereicht und genossen. Besonders beliebt sind warme Brownies mit Vanilleeis – die Kombination aus warmem Schokoladenbackwerk und kalt-schmelzender Creme ist schließlich ein echter Seelentröster.
Brownies – Zutaten und Zubereitung
Der Teig für Brownies besteht meistens aus mehr Schokolade als Mehl - es gibt allerdings auch Rezepte für Brownies, die gar keine Schokolade, sondern nur Kakaopulver enthalten. Zusätzlich enthalten Brownies Butter, Eier und manchmal Sahne oder Crème fraîche. Backpulver und Natron sollte man in Brownies entweder gar nicht verwenden oder nur ¼ bis ½ Löffel - wer seine Brownies ein wenig lockerer mag, kann bis zu einem Löffel Backtriebmittel nutzen. Noch mehr Geschmack erhalten Brownies mit Espresso, Vanille, Erdnussbutter oder gehackter weißer Schokolade. Wer es noch schokoladiger braucht, kann seine Brownies mit einer dicken Schicht Kuvertüre vollenden. Gehackte Nüsse, wie Walnüsse, Mandeln, Cashewnüsse oder Erdnüsse sind perfekt zum Verfeinern geeignet. Auch mit frischem Obst, von Kirschen über Birnen bis hin zu Erdbeeren, kann man Brownies wunderbar abwandeln. Blondies sind den Brownies recht ähnlich, enthalten aber statt Kakaopulver braunen Zucker und meist keine Schokolade.
So werden Ihre Brownies saftig
Es gibt spezielle Brownie-Formen für den Backofen – Sie können zwar auch eine rechteckige Auflaufform verwenden, allerdings lassen die Brownies sich so schlechter lösen. Ein normales Blech ist ein wenig zu niedrig für Brownies. Achten Sie darauf, dass der Teig ca. 3 cm hoch ist, damit er nicht zu schnell trocken wird - das Wichtigste beim Brownie ist schließlich, dass er schön saftig (oder auf Englisch "fudgy") ist. Dementsprechend können Sie bei Brownies auch die Stäbchenprobe vergessen: Wenn kein Teig mehr am Holzstäbchen kleben bleibt, ist es längst zu spät. Brownies backt man also lieber zu kurz als zu lang - gerade wenn Sie die Brownies später noch einmal erwärmen wollen, werden sie sonst schnell trocken. Sobald die Brownies erkaltet sind, kann man sie in die typische quadratische oder rechteckige Form schneiden.
Brownies lassen sich vegan, eifrei oder glutenfrei variieren und auch Brownie-Kekse sind beliebt. Auf der nächsten Seite finden Sie köstliche Brownie-Rezepte für Backspaß in ihrer Küche!
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