Marmorkuchen: beliebter Rührkuchen zu Geburtstag & Co

Marmorkuchen – Den mag einfach jeder!

Marmorkuchen als Gugelhupf gebackenBei Marmorkuchen kommen Schokoladenkuchen-Fans wie auch Liebhaber klassischer Sandkuchen auf ihre Kosten. Denn gerade die feine Kombination aus kräftigem Schoko-Aroma und vanilligem Rührteigkuchen wie auch die besonders schöne Optik im Anschnitt macht den Marmorkuchen zum begehrten Kuchen für Geburtstage, den Sonntagskaffee und Co.

Der Kuchenklassiker kann aber noch mehr, denn Marmorkuchen lässt sich wunderbar variieren z.B. mit weiteren Aromen wie Likören, gemahlenen Nüssen, geriebener Schokolade, Früchten oder Gewürzen aller Art. Wichtig ist nur, dass man immer eine Kombination aus einem dunklen und einem helleren Teig wählt. Im Handel muss Marmorkuchen hingegen mindestens zu einem Drittel aus kakaohaltigem Teig gebacken sein, damit er als solcher verkauft werden darf. In der eigenen Backstube hat man jedoch mehr Spielraum und kann auch beim dunklen Anteil des Marmorkuchens variieren, indem man diesen z.B. einmal mit Nougat oder Mohn statt Kakaopulver zubereitet.

Marmorkuchen backen - locker, saftig, lecker

Die Basis eines Marmorkuchens ist ein einfacher Teig, wie man ihn für Rührkuchen oder Sandkuchen benötigt. So entsteht in wenigen Minuten aus Mehl, Milch, Eiern, Zucker und Butter die Grundmasse für den Kuchenklassiker. Dann füllt man einen Teil des hellen Teigs in eine vorbereitete, gefettete Form - klassischerweise wird Marmorkuchen als Gugelhupf, Kranz oder in der Kastenform gebacken. Danach gibt man zu der übrig gebliebenen Masse Kakaopulver oder auch geriebene Schokolade. So entsteht der dunkle Teig für den Marmorkuchen. Diesen füllt man auf die erste Teigschicht in die Backform.

Video-Player wird geladen ...

Für die namensgebende Marmorierung zieht man nun mit einer Gabel grobe Spiralen durch beide Teigschichten. Dabei wird der dunkle Teig in den hellen verwirbelt und sorgt so für den gewünschten Marmoreffekt, wie es auch in unserem Video "Marmorkuchen backen" zu sehen ist. Jetzt muss der Kuchen je nach Teigmenge einige Zeit gebacken werden und schon ist der saftig-aromatische Marmorkuchen fertig. Wer mag, verziert ihn nach dem Abkühlen noch mit einer Glasur aus Zuckerguss bzw. Schokolade oder bestäubt den Kuchen mit einer zarten Schicht aus Puderzucker.

Natürlich lässt sich Marmorkuchen auch in kleineren Varianten backen z.B. als Muffins oder kleine Kuchen im Glas, indem man einfach hellen wie dunklen Teig in einzelne Muffinformen bzw. Sturzgläser schichtet und jeweils einmal eine Gabel durch den Teig zieht. Der Marmorkuchen im Glas kann noch heiß verschlossen bis zu einem halben Jahr gelagert werden und ist ein schönes Mitbringsel für Freunde oder Gastgeber. Die Muffins wie auch einzelne Kuchenstücke lassen sich hingegen für den Vorrat einfrieren und bei unverhofftem Besuch oder dem nächsten Kuchenhunger einfach wieder auftauen.

Zebrakuchen - Marmorkuchen mit besonderem Chic

Marmorkuchen als ZebrakuchenZebrakuchen ist eine besondere Form von Marmorkuchen. Hier wird das gewünschte Muster in Zebrastreifen-Optik allerdings nicht durch das Marmorieren mit der Gabel hergestellt. Der Teig ist etwas flüssiger als der des klassischen Marmorkuchens. So lässt sich das feine, regelmäßige Streifenmuster leichter herstellen. Zunächst wird der angerührte Teig in zwei gleiche Mengen aufgeteilt und eine davon mit Kakaopulver dunkel eingefärbt. Danach werden beide Teige abwechselnd löffelweise übereinander in die Mitte einer gefetteten Backform gegeben. Je mehr Teig obendrauf kommt, desto weiter laufen die unteren Schichten auseinander und bilden so nach und nach feine Ringe bis die fertig aufgefüllte Form von oben einer Baumstammscheibe mit hellen und dunklen Ringen ähnelt. So sieht man nachher beim Anschnitt schöne, regelmäßige Streifen im Kuchen. Wer mag, kann den fertigen Zebrakuchen anschließend mit einer Glasur überziehen oder auch eine Creme als Topping verwenden.

Weitere köstliche Rezeptvorschläge und Ideen rund um Marmorkuchen stellen wir Ihnen auf der folgenden Seite vor.

Autor:
Sie haben Fragen oder Anregungen zu diesem Artikel? Nutzen Sie unsere Kommentarfunktion. Bei allgemeinen Fragen zum Magazin-Bereich: Sprechen Sie uns an, im Magazin-Forum.

Eigenen Kommentar abgeben

Um selbst Kommentare abgeben zu können, müssen Sie sich bei Chefkoch.de registrieren.
Wenn Sie schon registriert sind, müssen Sie sich mit Ihrem Benutzernamen und Passwort anmelden.