Der Hühnersuppe wird
eine heilende Wirkung bei Erkältungen nachgesagt. Ob's nun stimmt oder nicht: Gut
tut eine warme Hühnersuppe allemal. Es dauert mitunter mehrere Stunden, bis die fertige
Suppe auf dem Tisch steht. Doch einmal gemacht, hat man eine wunderbar würzige
Brühe zur Verfügung, die sich mit Gemüse, Fleisch oder Reis komplettieren lässt.
Sie gilt als Gesundmacher unter den Suppen: die Hühnersuppe. Schon im alten Ägypten sollen erkältete Pharaonen eine Hühnersuppe zur Genesung gegessen haben. Auch heute noch ist sie ein beliebtes Hausmittel gegen Schnupfen & Co. Erklärungsversuche hat die Wissenschaft viele parat: mal ist es Zink, mal sind es Eiweiße, die entzündungshemmend wirken. Oder ist es nur die Erinnerung an Omas Hühnersuppe, mit der es einem immer irgendwie besser ging? Fakt ist: Eine warme Hühnersuppe mit Fleisch, Nudeln oder Gemüse zu genießen, tut einfach gut - und das nicht nur, wenn man krank im Bett liegt.
Hühnersuppe kochen: so wird sie perfekt
Wer eine Hühnersuppe kredenzen möchte, braucht vor allem Zeit, um ihre Grundlage herzustellen: die Brühe. Zwischen einer und drei Stunden lang sollten Salzwasser und Huhn auf dem Herd köcheln. Dazu beides zunächst kurz aufkochen und dann ziehen lassen, so dass Haut, Fleisch und Knochen langsam Aroma, aber auch Nährstoffe an das Wasser abgeben. Im Idealfall verwendet man hierfür ein Suppenhuhn, es lässt die Brühe besonders aromatisch werden. Das Fleisch eines Suppenhuhnes ist jedoch zäher als das eines Brathähnchens, nach drei Stunden ist es aber zart genug. Beim Fleisch macht es übrigens Sinn, in ein Biohuhn zu investieren. Denn in der konventionellen Hühnermast werden Antibiotika eingesetzt, die sich durch das lange Kochen aus dem Fleisch lösen können.
Während der ersten Kochphase bildet sich Schaum auf der Wasseroberfläche. Wer ihn abschöpft, sorgt dafür, dass die Brühe klar wird. Neben dem Huhn gibt auch mitgekochtes Suppengrün wie Möhren, Lauch und Knollensellerie Aroma ab. Zum Abschmecken passen etwa Pfeffer, Petersilie oder Schnittlauch. Gewürze wie Safran oder Kurkuma geben der Suppe eine gelbere Farbe, gegen Erkältung helfen Ingwer oder Nelken. Ist die Brühe fertig, gießen Sie sie am besten durch einen Sieb. Wer die Suppe entfettet genießen möchte, schöpft nach dem Erkalten außerdem das hart gewordene Fett ab.
Das kann in die Suppe: Fleisch, Gemüse oder Nudeln
Fleisch darf in einer Hühnersuppe natürlich nicht fehlen. Praktisch, dass es sich nach der langen Kochzeit leicht von den Knochen lösen lässt. Dann das Hühnerfleisch ohne Haut in kleine Streifen oder Würfel schneiden und in die Brühe geben. Beim Gemüse gibt es zahlreiche Alternativen zum klassischem Suppengemüse: etwa Zucchini, Zuckerschoten oder Fenchel. Das Gemüse sollte jedoch nicht die ganze Zeit mit dem Huhn mitkochen, sonst wird es zu weich. Also Suppengrün & Co entweder 15 Minuten mit der Brühe mitköcheln lassen oder noch praktischer: separat kochen und erst kurz vor dem Servieren in den Sud geben. Neben Gemüse schmecken auch feine Eiernudeln oder asiatische Glasnudeln, genauso wie Grießklößchen oder Reis.
Welche Zutaten noch in die Hühnersuppe passen, können Sie auf der nächsten Seite entdecken. Dort haben wir Rezepte zusammengestellt, die für Abwechslung im Suppenteller sorgen.
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