Rosenkohl
das traditionelle Wintergemüse, hat seine Blattknospen in Form kleiner Röschen entwickelt. Wie Grünkohl schmeckt dieses Gemüse am besten, wenn es die erste Kälte gespürt hat. Rosenkohl enthält 4,7% wertvolles Pflanzeneiweiß mit Aminosäuren, die der Körper besonders gut aufnimmt. Außerdem sehr viel Vitamin C, A und B und Kalzium, Eisen und Magnesium.
Rosenkohl ist gut geeignet, wenn man abnehmen möchte, er hilft bei Verdauungsstörungen und Magenübersäuerung.
Den vitaminreichen Rosenkohl möglichst schnell verarbeiten. Sind die Außenblätter gelb, dann ist der Rosenkohl schon zu lange gelagert. Die Röschen können, fein mariniert, auch roh als Salat gegessen werden.
Weißkohl
ist bei uns die am häufigsten angebaute Sorte. Ein großer Teil wird zu Sauerkraut verarbeitet. Der weißlichgrüne Kohl muss feste, glänzende Blattköpfe haben. Weißkohl schmeckt gut als Rohkost, gekocht oder gedünstet.
Mit nur 25 kcl pro 100 Gramm gehört Weißkohl zu den kalorienärmsten Gemüsesorten. Reichlich Kalium wirkt außerdem entschlackend. Enthaltene Senföle schützen vor Infektionen, schützen die Zellen vor Arteriosklerose und senken den Cholesterinspiegel. Hauptsaison von Juni bis Februar. Blätter und Schnittfläche am Strunk sollten knackig aussehen, dann ist er frisch, bzw. gut gelagert worden.
Die Verwendung von Weiß- und auch Rotkohl ist schier unerschöpflich: roh, gekocht, geschmort....
Rotkohl
oder auch Blaukraut hat feste runde bis ovale Köpfe und ist besonders reich an Kalzium und Eisen. Hauptsaison von September bis Januar.
Rotkohl hat etwas mehr Eiweiß mit wertvollen Aminosäuren als Weißkohl.

Henglein
Rama Cremefine

