Chinakohl
stammt aus einer großen asiatischen Kohlfamilie. Die bis zu 1 kg schweren Köpfe bieten viele Vorteile: Sie schmecken zart und sind meist bekömmlicher als andere Kohlsorten. Für seinen feinen Geschmack sorgen die Senföle (Glucosinolate). Diese stärken das Immunsystem und verhindern das Wachstum von Mikroorganismen und beugen der Krebsentstehung vor.
Man kann Chinakohl roh, z. B. in Salaten verwenden und schmoren oder dünsten.
Frisch ist er, wenn die Blätter fest geschlossen und gelblich bis hellgrün sind. Im Gemüsefach des Kühlschrankes hält er sich ca. 10 Tage lang frisch.
Grünkohl
entwickelt erst nach einigen Frostnächten sein volles Aroma und wird dadurch auch bekömmlicher. Darum eignet er sich sehr gut als Tiefkühlgemüse. Grünkohl ist reich an Vitamin C und Kalzium und schmeckt besonders gut zu geräuchertem Fleisch.
Mit einer Portion (200 Gramm) nimmt man so viel Kalzium zu sich wie mit zwei Gläsern Milch. Kalzium stärkt den Knochenbau, beugt Osteoporose vor.
Daneben enthält Grünkohl viel Vitamin B und C, Kalium, Phosphor und Eisen. Grünkohl ist eines der wertvollsten Gemüse überhaupt.
Frisch gibt es ihn vor allem im November und Dezember. Fertig zubereitet kann man ihn tagelang im Kühlschrank aufbewahren. Er schmeckt aufgewärmt am besten.
Frischer Grünkohl lässt sich blanchieren und einfrieren. Er wird mit Fett lange gekocht und mit groben Mettwürsten und Kasseler serviert (klassisch norddeutsch). Für Rohkost ist Grünkohl durch seine harte Beschaffenheit ungeeignet.
Kohlrabi
gehört zwar auch zu der Kohlfamilie, wird aber als eigenständiges Gemüse gehandelt. Denn er bildet sich weder aus Blüten noch aus Blättern, sondern aus der Wurzelknolle. Das bereits im Frühjahr angebotene Gemüse hat einen mildsüßen, zarten Geschmack und ist gut bekömmlich. Kohlrabi sollte mit einer Größe von ca. 8 – 10 cm Durchmesser geerntet werden, denn dann ist er besonders zart und hat reichlich Vitamine und Mineralstoffe

Henglein
Rama Cremefine

