Nudelauflauf: Neue Ideen für den Pasta-Dauerbrenner

Nudelauflauf: Wunderbar wandelbar

Der Nudelauflauf ist eine Spielwiese für Chefköche, die die Abwechslung lieben. In Begleitung von Pasta und Käse lassen sich allerlei Zutaten lecker in Szene setzen, egal ob für Vegetarier oder Fleischliebhaber. Aber auch in Zeiten leerer Vorratsschränke finden kreative Köche Kombinationsmöglichkeiten, die richtig gut schmecken. Inspirationen für den Klassiker der Nudelgerichte.

Nudelauflauf

Als Grundlage für den Nudelauflauf eignen sich Nudeln, die nicht allzu klein sind, etwa Fusilli, Rigatoni oder Bandnudeln. Aber auch die Spaghetti vom Vortag dürfen weiterverwertet werden. Am besten kommt die Pasta bissfest vorgegart in die Auflaufform. Wer mag, kann auch ungekochte Nudeln verwenden, muss dann allerdings mehr Flüssigkeit in die Soße geben. Vorteil der schnellen Variante: Die Nudeln nehmen den Geschmack der Soße besser an, da sie in ihr gegart werden. Nachteil: Das Verhältnis von Flüssigkeit und Nudeln ist nicht immer genau vorhersehbar und ein gutes Bauchgefühl vonnöten. Wer sicher gehen möchte, gart die Nudeln besser vor. Soßenklassiker sind die Bechamelsoße oder ein Eier-Milch-Mix, der im Ofen stockt. Auch lecker: passierte Tomaten oder Tomatenmark mit Schmand anrühren und mit italienischen Gewürzen wie Oregano und Basilikum verfeinern.

Nudelauflauf für Vegetarier und Fleisch-Fans

Den Charme eines Nudelauflaufs machen jedoch seine Zutaten aus. Fleischliebhaber haben freie Hand. Am einfachsten fügt sich angebratenes Hackfleisch in die Auflaufmasse. Auch Putenstreifen oder Rind passen, genauso wie Thunfisch, Shrimps oder Lachs. Wurst ist vor allem bei Kindern beliebt. Mit Bierschinken, Wiener Würstchen oder Cervelatwurst begeistert ein Nudelauflauf auch kleine Schleckermäuler. Bei Gemüse gibt es freilich noch mehr Auswahl. Gemüse-Fans können fast alles in die Auflaufform geben, wonach ihnen der Sinn steht - oder was der Kühlschrank oder die Speisekammer hergibt. Lediglich Gemüse mit einem hohen Wassergehalt, wie Paprika oder Tomaten, sind mit Vorsicht einzusetzen: Sie machen den Auflauf wässrig. Abhilfe schafft es, die Tomaten vorher zu entkernen. Gemüse wie Möhren und Kürbis oder Kohlsorten wie Brokkoli, Kohlrabi und Rosenkohl werden zarter, wenn sie vorgegart in die Auflaufform kommen.

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Von: Anna Walz, Länge: 1:29 Minuten, Aufrufe: 156.798

Die Rezepte zum Video:

Die Käse-Frage und Garzeit-Tipps

Auch beim Käsebelag heißt es: was schmeckt, darf drauf. Egal ob Mozzarella oder Mascarpone, Bergkäse oder Parmesan - oder auch mehrere Käsesorten zusammen, à la Quattro Formaggi. Geriebener Käse lässt sich übrigens gut mit Sahne, Crème Fraîche oder Milch verquirlen und als Soße über den Auflauf gießen. Dank der flüssigen Masse versinken die Käseraspel leichter im Nudel-Gemüse-Mix, und das Endergebnis wird besonders cremig. Ebenso gut machen sich Semmelbrösel und Butterflocken als Belag. Bei ungekochter Pasta und festem Gemüse muss der Nudelauflauf länger im Ofen bleiben, bis zu 45 Minuten sind dann mitunter nötig, bis alles durchgegart ist. Bei bissfester Pasta und Zutaten wie Mais, Lauch oder Zucchinischeiben verkürzt sich die Zeit, oft reichen schon 20 bis 30 Minuten, bis der Käse zerlaufen ist.

Ein Tick Raffinesse: der Tortelliniauflauf

Eine feine Variante ist der Tortelliniauflauf. Zu den gefüllten Teigtaschen passen Schinkenstreifen, entweder in Butter angebraten oder roh. Dazu schmecken Erbsen, Spinat oder Brokkoli. Übergossen wird das Ganze mit einer Bechamel- oder Sahnesoße. Wer einen vegetarischen Nudelauflauf zaubern möchte, greift stattdessen einfach zu Tortellini mit Spinat-Ricotta-Füllung und lässt den Schinken weg. Mehr Varianten gefällig? Entdecken Sie ganz unterschiedliche Nudelauflauf-Rezepte auf der folgenden Seite.

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