Kartoffelgratin: Passende Beilage für jeden Anlass

Kartoffelgratin: Einfache und schnelle Zubereitung

Mit dem klassischen Kartoffelgratin als Beilage kann man nichts verkehrt machen. Ob festlich oder rustikal - es passt zu fast jedem Hauptgericht und benötigt keine extra Sauce. Manchmal möchte man jedoch etwas mehr Abwechslung in den Auflauf bringen oder gar die Beilage zur Hauptspeise befördern. Dafür kann man feines Kartoffelgratin mit Gemüse und Obst kombinieren oder die Käsesorte variieren.

Die Kartoffelsorte sollte für ein Kartoffelgratin immer eine festkochende oder vorwiegend festkochende Kartoffel sein. Denn die dünnen Scheiben sollen später nicht zerbröseln. Das Vorkochen der Kartoffeln ist für ein Gratin nicht nötig. Die Kartoffeln werden geschält und in einen Topf mit kaltem Wasser gegeben. Denn legt man die Kartoffeln geschält nicht ins Wasser, werden diese braun. Sind die Kartoffeln fertig geschält, werden sie noch einmal mit frischem Wasser gespült. Danach raspelt man die Kartoffeln am besten mit einer Reibe in hauchdünne Scheiben und schichtet diese direkt in die Auflaufform.

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Kartoffelgratin ist ein echter Rezeptklassiker

Ob als Beilage oder einfach nur so, das Kartoffelgratin ist seit über 200 Jahren ein absoluter Klassiker. Wie ihr andere Köche alt aussehen lassen könnt und welche Tipps ihr dafür braucht, das zeige ich euch. Bei eurem Kartoffelgratin müsst ihr natürlich auf die Auswahl eurer Kartoffeln achten.

Ich persönlich verwende vorwiegend-festkochende Kartoffeln, dann müssen wir die vorkochen. Solltet ihr auf mehlig-kochende Kartoffeln zurückgreifen, könnt ihr darauf verzichten. Im ersten Schritt bereiten wir unsere gewürzte Sahne vor. Dafür verwenden wir natürlich Sahne. Wir nehmen ein Schluck Gemüsefond, getrockneten Majoran, eine gute Prise Pfeffer, grobes Salz und genau wie Majoran, ist auch Muskatnuss ein klassisches Kartoffelgewürz.

Das Ganze stellen wir auf den Herd und kochen das mit den Kartoffeln gleich hoch. Die schneiden wir uns einmal, bei so einer kleinen Portion mach ich das direkt mit dem Messer, ohne Küchenreibe und schneide die in circa 1 bis 2 Millimeter dicke Scheiben. Wir machen unser Gratin ja heute in so einer kleinen Königspastetenform. Die Kartoffeln geben wir einmal gesamt zu unserer gewürzten Sahne. Und dann stellen wir das Ganze mal auf den Herd. Damit die Stärke der Kartoffeln nachher das Gratin abbindet, kochen wir das Ganze einmal auf. Ruhig 1 bis 2 Minuten köcheln lassen, das verkürzt auch eure Garzeit beim Gratin.

So, das Ganze einmal vorgekocht, füllen wir es direkt in unsere Förmchen, einmal ausgebuttert. Immer mal wieder ein bisschen Flüssigkeit dazugeben. Sollte schon ordentlich Sahne dabei sein. Und dann können wir das Ganze schon in den Ofen stellen bei circa 160 Grad, bei den kleinen Förmchen 10 bis 12 Minuten. Und dann noch mal hochdrehen auf 170 Grad und da auch noch mal circa 5 bis 10 Minuten garen lassen.

So, während das Gratin im Ofen schmort, kümmern wir uns mal um unseren Käsechip. Wie ihr gesehen habt, habe ich noch kein Käse auf das Gratin gestreut, ich mach das immer separat. Wir machen jetzt einen Käsechip und so kann jeder eurer Gäste oder aus der Familie entscheiden, ob er Käse essen möchte oder nicht.

Ich persönlich nehme immer Gruyère oder Appenzeller, also einen sehr würzigen Käse, wenn ihr ein bisschen milder haben wollt, würde ich auf einen Emmentaler oder Edamer zurückgreifen. Eine gefettete Form, eine kleine Handvoll Käse, ein bisschen platt drücken und genauso gebt ihr das in den Ofen. Fast fertig ist er unser Käsechip, ist natürlich noch wahnsinnig heiß jetzt und der muss noch ein bisschen auskühlen, damit wird der Käse wieder hart, beziehungsweise das Fett in Käse wird Hart.

Wir können ihn, weil wir es vorgefettet haben, einfach rausziehen, lassen ihn abkühlen, der wird richtig fest und wir stecken ihn gleich ins Gratin. So, fertig ist unser Gratin. Unser Chip müsste auch schon ausgekühlt sein, das sieht gut aus. Den könnt ihr einfach am Rand mit ins Gratin stecken und fertig ist euer Kartoffelgratin und jeder kann selbst entscheiden, mit oder ohne Käse.
Von: Fabio Haebel, Länge: 4:13 Minuten, Aufrufe: 36.500

Das Rezept zum Video:

Jede Schicht sollte etwas gesalzen und gepfeffert werden, damit das Gericht ausgewogen gewürzt ist. Hier sollte man zügig arbeiten und die Kartoffelscheiben nicht erst lange liegen lassen, da die Kartoffeln auch bei diesem Schritt durch zu viel Sauerstoff bräunen. Diese Bräunung wird vermieden, indem zügig die nächste Lage aufgeschichtet wird. Zum Schluss wird dann eine Sauce - Zutaten je nach Rezept mit Ei, Schmand, Sahne, Brühe - über das Gratin gegeben und nach Belieben eine abschließende Käseschicht über die Kartoffeln gestreut. Die einfachste Sauce ist eine Mischung aus einem Becher Sahne und einem Becher Schmand, die über die Kartoffeln gegossen wird. Dann wird das Gratin ca. 30 bis 45 Minuten im Ofen überbacken.

Damit nun etwas Abwechslung in das klassische Gratin kommt, kann es mit vielfältigen Zutaten etwas abgewandelt werden. Beispielsweise mit Kohlrabi, Sellerie, Äpfeln, Mangold, Möhren oder Paprika. Einen mediterranen Touch bekommt das Kartoffelgratin mit Tomaten und Mozzarella. Oder das Kartoffelgratin wird einfach mit Camembert oder einem kräftigen Bergkäse zubereitet - überraschend würzig für jeden Käse-Fan. Die verschiedensten Rezepte finden Sie auf der nächsten Seite.

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