Plätzchen – klassische Rezepte von Vanillekipferl bis Zimtstern

Zu Weihnachten haben Rezepte für Plätzchen und süße Kekse Hochsaison und jeder hat so seine favorisierten Rezepte für den gut gefüllten Plätzchenteller - von absoluten Klassikern bis hin zu neu entdeckten Plätzchen!

Jedes Jahr im November und Dezember stehen Backfreunde wieder vor der schwierigen Frage, welche Plätzchen auf dem eigenen Adventsteller liegen sollen. Bei der riesigen Auswahl an Weihnachtsgebäck fällt die Auswahl der richtigen Rezepte nicht leicht, denn natürlich möchte man die heißgeliebten Favoriten der vergangenen Jahre nicht missen, aber auch das eine oder andere neue, vielversprechende Rezept ausprobieren.

Plätzchen – klassische Rezepte alle Jahre wieder

Besonders begehrt sind zart-mürbe Vanillekipferl und würzige Rezepte wie Zimtsterne, Lebkuchen und Spekulatius. Aber auch feine Rezepte für Spritzgebäck, luftige Kokosmakronen und nussige Kekse stehen bei vielen ganz oben auf der Wunschliste für das jährliche Weihnachtsgebäck. Bei Kindern sind meist die Butterplätzchen ein absolutes Muss, können sie doch bei diesem Rezept fleißig beim Ausstechen, Backen und Verzieren helfen und anschließend von den bunten Plätzchen naschen. Wer seiner Familie und lieben Gästen einen bunt gefüllten Teller mit Weihnachtsplätzchen anbieten möchte, kommt schnell auf fünf verschiedene Rezepte für Plätzchen oder mehr.

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Wunderbar zart und mürbe, so sollen Vanillekipferl schmecken. Wie sie weder zerlaufen, noch zerbrechen, das zeige ich euch jetzt.Für die Vanillekipferl bereiten wir einen Mürbeteig zu, und zwar aus folgenden Zutaten, Mehl, Zucker, Vanille, Eigelb, einer Messerspitze Backpulver, gemahlene Mandeln und Butter.

Und nach dem Backen, wälzen wir sie in Vanille Zucker und Puderzucker.

Wir starten mit der Zubereitung des Mürbeteiges, dafür vermenge ich kurz Backpulver und Mehl und geb das auf die Arbeitsfläche, dann kommen die Mandeln dazu.

Und jetzt der Rest. Die harte Butter, die habe ich in Würfel geschnitten, so geht es einfacher zu vermengen. Zucker, Mark einer Vanilleschote und Eigelb.

So, und jetzt kneten.

Wenn ihr jetzt denkt, das ist mir zu aufwändig auf der Arbeitsplatte, ihr könnt das Ganze auch in einer Schüssel mit dem Mixer machen.

Wichtig beim Kneten ist, dass sich die Butter gut mit dem Mehl und den Mandeln vermengt und gut eingearbeitet wird.

Kleine Butterstückchen im Teig sind ein Zeichen dafür, dass ihr noch weiter kneten müsst. Die muss sich komplett auflösen und mit den anderen Zutaten vermengen.

So, aus dem Teig formen wir jetzt bleistiftdicke Rollen. Dafür halbiere ich den Teig einmal. Die packe ich jetzt schon Mal auf einen Teller, damit ich sie für 30 Minuten in den Kühlschrank geben kann. Die Butter soll nochmal hart werden.

Aus den Rollen forme ich jetzt kleine Kipferl.

Wenn ihr auch die Erfahrung macht, meine Kipferl, die verlaufen beim Backen so doll, da habe ich den Tipp, dass ihr sie einfach, bevor ihr sie in den Backofen gebt, nochmal in den Kühlschrank stellt, so für zehn Minuten, denn dort kann die Butter wieder fest werden und sie verlaufen nicht so schnell.

Die Vanillekipferl kommen jetzt bei 180 Grad für zehn Minuten in den Backofen und da bringe ich sie jetzt mal hin.

So, die Vanillekipferl sind fertig.

Nach dem Backen unbedingt auskühlen lassen, sonst würden sie zerbrechen, wenn ihr sie vom Blech nehmt.

Die duften gut.

Ich mische Vanillezucker und Puderzucker und gebe dies über die noch warmen Vanillekipferl, so bleibt nämlich der Zucker besser haften.

Die Vanillekipferl nach dem Erkalten nochmal in Puderzucker wenden.

In einer Keksdose verschlossen, halten die sich übrigens drei Wochen lang frisch. Also eigentlich, wenn man sie nicht vorher aufisst.

Viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 4:15 Minuten, Aufrufe: 147.394

Das Rezept zum Video:

Denn schließlich soll jeder ein besonders geliebtes Plätzchen auf dem Teller finden. Wer sicher gehen will, dass für alle ein Rezept dabei ist, sollte also eine ausgewogene Mischung Weihnachtsplätzchen backen. Dazu gehören: fruchtige Plätzchen z.B. mit Marmelade, wie Spitzbuben oder Husarenkrapferl, würzige Rezepte, wie Lebkuchen, Zimtsterne oder Spekulatius, Kekse mit Schokolade, wie z.B. Nougat-Stangen oder Sacher-Herzen sowie Plätzchen mit Nüssen und Kernen, z.B. Spritzgebäck, Makronen oder Vanillekipferl.

Backbleche für klassische Weihnachtsplätzchen:

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Plätzchen – einfache Zubereitung:

Siebt das Mehl in eine Schüssel und gebt den Zucker, Vanillezucker und das Salz hinzu. Nachdem alles gut miteinander vermischt wurde, gebt das Ei sowie die Butter (am besten in kleine Würfel zerteilt oder in Flöckchen) in die Mischung und rührt mit Hilfe eines Knethakens alles gut durch. Wenn sich die Zutaten zu einer krümeligen Masse verbunden haben, kommt ein kleines bisschen Arbeit, denn nun wird der Teig mit der Hand geknetet. Erst wenn ihr eine gleichmäßige Verbindung der Teigmasse hergestellt habt, formt eine Kugel und lasst den Teig in Frischhaltefolie eingewickelt für mindestens eine Stunde ruhen.

Handwerkliche Tipps für den Plätzchen-Bäcker von heute
Zutaten vor dem Backen abwiegen und zurechtlegen.
Mehl, Kakao vor dem Mischen durchsieben, so werden Klümpchen vermieden.
Butter bei Mürbeteig in kleinen, kalten Stücken hinzugeben und verkneten.
Fertigen Teig noch etwas kühl ruhen lassen.
Ist der Teig doch mal bröckelig, einfach mit wenig kaltem Wasser benetzen und nochmal verkneten.
Den Teig direkt auf dem Backblech ausrollen, denn Mehl auf der Arbeitsplatte trocknet den Teig aus.
Ganz wichtig: Den Backofen immer vorheizen, sonst verändert sich die Backzeit.
Packt eure Plätzchen in hübsche Dosen (s. unten), so bleiben sie länger frisch.

Der Grundteig

Reicht für ca. 30-50 Plätzchen (abhängig von Größe und Dicke)
Zutaten:
• 200 g Mehl (oder Weizenvollkornmehl)
• 100 g Butter
• 75 g Zucker (oder Rohrzucker)
• 1 Pck. Vanillezucker
• 1 Prise Salz
• 1 Ei (mittelgroß)

Verleiht euren Plätzchen weihnachtlichen Geschmack!

Lebkuchengewürz ist eine tolle Gewürzmischung und besteht aus mehreren Gewürzen. Dabei ist nicht jede Mischung gleich, die meisten beinhalten aber Zimt, Piment, Koriander, Kardamom und Nelke, auch Anis und Ingwer können Bestandteil sein. Die Gewürzmischung wird meist zur Herstellung von Leb- oder Pfefferkuchen verwendet, schmeckt aber genauso gut in Plätzchen oder auch Desserts und bringt die meisten Menschen sofort in weihnachtliche Stimmung. Wer nicht immer alle einzelnen Gewürze im Haus hat, ist mit der Mischung immer gut ausgestattet, wer hingegen bestimmte Bestandteile der Mischung nicht mag, verwendet die Gewürze einfach separat und lässt die anderen außen vor.

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Von: Rike Dittloff, Länge: 1:41 Minuten, Aufrufe: 39.967

Plätzchen auf Vorrat

Kann man Plätzchen einfrieren? Kein Problem, zumindest bei ungefüllten Plätzchen aus Mürbeteig. Dafür die Plätzchen auskühlen lassen und in einer Gefrierdose oder –tüte, am besten in mehreren Lagen durch Backpapier getrennt, einfrieren. Im Backofen kurz aufgebacken, schmecken sie wieder wie frisch. Man kann Mürbeteig oder bereits fertig ausgestochene Kekse auch in ungebackenem Zustand einfrieren. Dafür werden die Plätzchen auf Backbackpapier aufs Blech gelegt und im Gefrierfachfach auf einer möglichst ebenen Fläche kurz angefrostet. Sind sie fest genug, können die Plätzchen ihren Kälteschlaf bis zum Verwendungstag gemeinsam in einer Gefriertüte, oder in mehreren Lagen, durch Backpapier getrennt, in Dosen verbringen. Sie werden, nachdem sie aufgetaut sind, wie frische Kekse gebacken und erleiden keinerlei Geschmacksverlust.

Plätzchen kommen bei Oma, Opa, Eltern oder Freunden immer gut an. In einer hübschen Keksdose verpackt lassen sie sich leicht transportieren und die Weihnachtsplätzchen halten sich darin länger frisch. Weitere coole Keksdosen findet ihr in umserem Artikel zu den Keksdosen.

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Nachfolgend viele klassische Rezepte für Plätzchen und Kekse. Viel Spaß beim Stöbern und Backen.

Plätzchen: Rezepte für den bunten Weihnachtsteller

Zimtsterne

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(Foto: mAuS83)

Lothars beste Nürnberger Elisenlebkuchen

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(Foto: ChefkochPrintMagazin)

Spekulatius

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(Foto: Zibaba)

Saftige Kokosmakronen

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(Foto: ChefkochPrintMagazin)

Baumkuchenspitzen

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(Foto: puffel84)

Nussmakronen

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(Foto: Jennifer_Melanie)

Marzipan-Heidesand

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(Foto: ChefkochPrintMagazin)

Walnussherzen

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(Foto: sroka81)

Orangenzungen

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(Foto: Wiktorija)

Mini-Stollen

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(Foto: ChefkochPrintMagazin)

Sacher Herzen

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(Foto: minebine2001)

Berliner Brot

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(Foto: petti83)

Mandelsplitter

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(Foto: SchmackoFatz3)

Spitzbuben

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(Foto: Chefkoch-Video)

Vanillekipferl

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(Foto: SCHOKOKEKS)

Butterplätzchen

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(Foto: Ina030)

Spritzgebäck à la Oma Irma

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(Foto: Schokobon01)

Bethmännchen

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(Foto: SchmackoFatz3)

Husaren-Krapferl

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(Foto: lonchen)

Pfeffernüsse

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(Foto: Pumpkin-Pie)

Springerle

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(Foto: Spätzleburger)

Lübercker Marzipan-Kokos-Makronen

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(Foto: jesusfreak)

Mandel-Florentiner

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(Foto: Lisa-Maus)

Nougatstangen

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(Foto: Smiley_s)

Glühweingelee-Sterne

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(Foto: sroka81)

Cashew-Toffees

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(Foto: amrien)

Butter S

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(Foto: ep1312)

Schokolade-Minze-Kekse

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(Foto: sparksnana)

Lebkuchenkipferl

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(Foto: silvie69)

Zitronenstangen

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(Foto: Katrin313)

Die guten alten Klassiker möchte man zur Weihachtszeit doch einfach nicht missen, oder? Wir wünschen euch viel Spaß beim Backen und eine gute Zeit mit euren Lieben.

Hobbykoch mit einem Faible für Küchenequipment. Fleisch und Bier sind mein Lieblings Fast Food.

Leidenschaftlicher Hobbykoch, aber nur mit praktischem Küchenequipment. Soll es doch mal schnell gehen, dann am liebsten Fleisch und Bier.

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