Braten: Rinderbraten, Schweinebraten und Krustenbraten

Schweinebraten - eine lukullische Leckerei

Kurzgeschmortes Schweinefilet, knuspriger Schweinebraten mit Kruste, Rollbraten oder würzig gepökeltes Kasseler - Schweinebraten ist einfach eine lukullische Leckerei! Wie Sie eine feine Sauce für den Schweinebraten zubereiten und wie der Braten schön zart wird, erfahren Sie hier, außerdem warten auf der nächsten Seite das eine oder andere Rezept für Schweinebraten auf Sie, das Sie unbedingt einmal ausprobieren sollten.

Schweinebraten

Schweinebraten: hochwertiges Fleisch macht den Unterschied

Beim Schweinebraten gilt genau wie beim Braten aus Rindfleisch, dass die Fleischqualität eine große Rolle spielt. Auch vom Schwein gibt es besonders edle Fleischsorten wie Ibériko-Schweinefleisch für den Braten der Luxusklasse. Für den alltäglichen Braten reicht allerdings auch ein schönes Stück aus dem Supermarkt oder vom Schlachter. Das Fleisch sollte bei guter Qualität nicht im eigenen Saft liegen, denn das ist ein Anzeichen dafür, dass das Safthaltevermögen niedrig ist und der Braten dementsprechend trocken wird. Außerdem wird ein Braten umso saftiger, wenn das Fleisch mit Fett durchwachsen ist. Das ist jedoch nicht jedermanns Sache. Wählt man deshalb ein mageres Stück Fleisch, sollte besonders auf das scharfe Anbraten geachtet werden, damit der Fleischsaft beim Schmoren im Schweinebraten erhalten bleibt.

Schweinebraten: dieses Fleisch ist richtig

Für einen geschmorten Schweinebraten eignen sich viele Stücke, z.B. Nacken, Schulter, Hüfte (Schinken), Keule und Bauch. Je nach Vorliebe sollte ein mageres oder fettiges Stück gewählt werden. So ist die Oberschale der Keule ein mageres Fleisch und die Unterschale mit der Schwarte oder der Schweinebauch fettreicher. Der Nacken ist ein Stück, das sehr stark marmoriert und durchwachsen ist. So gibt es nicht nur rohe Bratenstücke, sondern auch gepökeltes Kasseler von unterschiedlicher Qualität. Beim Kauf des fertig gepökelten Kasselers sollte deshalb ebenfalls beachtet werden: Je mehr durchwachsen das Fleisch ist, desto saftiger wird der Schweinebraten. Kasseler gibt es fettreich vom Nacken oder Bauch und auch sehr fettarm aus der Schulter. Diese fettarmen Stücke eignen sich jedoch besser zum Kochen als zum Schmoren. Fettarme Stücke werden am besten in einem großen Topf Sauerkraut oder Grünkohl gar gekocht, damit diese saftig bleiben.

Schweinebraten als Aufschnitt mit Jus

Eine leckere Alternative zu einem warmen Schweinebraten ist der Braten als kalter Aufschnitt. Bleibt also etwas übrig vom Schweinebraten, kann dieser dünn aufgeschnitten noch an den folgenden Tagen zu einem kräftigen Bauernbrot ein schönes Abendessen ergeben. Da darf ein Jus natürlich nicht fehlen. Jus ist der konzentrierte Bratenfond, der mit Gelatine zu einem Gelee verarbeitet wird. Hierfür kann natürlich der Fond verwendet werden, der beim Schmoren entstanden ist. Allerdings bleibt nach einem Sonntagsessen selten die Sauce übrig und so kann natürlich auch fertiger Fond verwendet werden. Wenn Sie eine dunkle Sauce zu Ihrem Schweinebraten servieren möchten, finden Sie ein Rezept in dieser Videoanleitung, sie schmeckt kalt und warm und passt herrlich zu Schweinebraten:

Rezepte von deftig und rustikal bis zu besonders feinem Schweinebraten finden Sie auf der nächsten Seite. Dort finden Sie auch Rezepte für Schweinebraten süß-scharf, Schweinebraten mit Senf-Honigkruste oder Braten, der ein besonders würziges Heu-Aroma mitbringt. Lassen Sie sich inspirieren und entdecken Sie tolle Varianten für herrlichen Schweinebraten!

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