Rinderbraten zu Weihnachten

Ein Rinderbraten ist eines der klassischen Sonntagsessen und genau das Richtige für einen langen kalten Sonntag. Es ist nicht schwierig ihn zuzubereiten, ein Rinderbraten braucht nur viel Zeit zum Schmoren. Aber für die Geduld wird man am Ende belohnt – mit einem aromatischen, zarten Braten.

Rinderbraten ist nicht nur ein klassischer Sonntagsbraten, er eignet sich auch perfekt für festliche Anlässe, etwa zu Weihnachten oder an Ostern. Besonders zart gelingt der Rinderbraten, wenn er bei niedriger Temperatur schmort. Je nach Rezept können das schon einmal an die sechs Stunden werden. Aber das steigert ja letztlich die Vorfreude, wenn der würzige Geruch die Küche erfüllt. Außerdem könnt ihr euch dann entspannt den Beilagen widmen.

Hier findet ihr das richtige Rezept für euren Rinderbraten. Wenn ihr wenig Zeit für den Braten einplanen, dann wählt ein Filet, dieses hat eine kurze Garzeit, oder ihr gart Sie den Braten bei hoher Temperatur. Wenn ihr es nicht so eilig haben, lohnt sich ein Rezept mit Niedriggarmethode, denn das Fleisch bleibt wunderbar saftig. Gerade bei einem hochwertigen Fleisch, wie dem vom Kabier-Rind, lohnt sich der Zeiteinsatz. Bei einem Bratengericht mit Burgunder geschmort, Sauerbraten oder weihnachtlichem Glühweinbraten ist eine feine Sauce für die Beilagen garantiert.

Rinderbraten: Rezepte für den Sonntagsbraten

Italienischer Sauerbraten

zum Rezept

(Foto: evlys)

Kräuterrostbraten

zum Rezept

(Foto: baerchen35)

Zwiebelrostbraten

zum Rezept

(Foto: Graphiker)

Badischer Sauerbraten

zum Rezept

(Foto: iobrecht)

Richtig rheinischer Sauerbraten

zum Rezept

(Foto: ChefkochPrintmagazin)

Berezinas Boeuf Bourguignon

zum Rezept

(Foto: jüsial)

Rinderbraten mit Senf - Kräuter - Kruste

zum Rezept

(Foto: GourmetKathi)

Jägerbraten auf Fränkische Art

zum Rezept

(Foto: DonKyllme)

Susannes Rinderrollbraten

zum Rezept

(Foto: jienniasy)

Unterfränkischer Sauerbraten

zum Rezept

(Foto: evlys)

Rinderfilet mit Polentasternen und Bohnen im Speckmantel

zum Rezept

(Foto: ChefkochPrintmagazin)

Rinderbraten

zum Rezept

(Foto: clint)

Roastbeef

zum Rezept

(Foto: friaufeck)

Burgunderbraten

zum Rezept

(Foto: Stefanie_Friese)

Rinderbraten mit Essig und Rahm

zum Rezept

(Foto: jüsial)

Altbaerlis Glühweinbraten

zum Rezept

(Foto: hustenbonbon)

Roast Beef 4 Two

zum Rezept

(Foto: zotti1964)

Tafelspitz mit Pfefferkruste

zum Rezept

(Foto: garten-gerd)

Rinderfilet aus dem Ofen

zum Rezept

(Foto: ChefkochPrintmagazin)

Rinderbraten mit Niedrigtemperatur gegart

zum Rezept

(Foto: Viniferia)

Rinderbraten mit Balsamico - Rotweinsauce

zum Rezept

(Foto: Nobbis)

Meerrettich - Schmorbraten

Zum Rezept

(Foto: hoschida)

Chateaubriand

Zum Rezept

(Foto: tiamin)

Rosmarinschmorbraten mit Steinpilzsauce

Zum Rezept

(Foto: schnappipapi)

Rotweinbraten

Zum Rezept

(Foto: Pumpkin-Pie)

T-Bone-Braten

Zum Rezept

(Foto: Robert_3)

Roastbeef mit Champignons und Zwiebeln

Zum Rezept

(Foto: isabel4581)

Braten vom Kabier - Siedfleisch mit Kräuterkruste

Zum Rezept

(Foto: B-B-Q)

Boeuf á la mode - Rinderschmorbraten mit Gemüse

Zum Rezept

(Foto: s-mile)

Rinderfilet mit Balsamicosauce

Zum Rezept

(Foto: javanne321)

Rinderbraten butterzart: welches Stück vom Rindfleisch?

Gerne bereitet man den Rinderbraten aus der Schulter zu. Doch verschiedene Teile vom Rind eignen sich für einen Rinderbraten:

 Keulenstücke wie Oberschale, Unterschale, Nuss,
 Hüfte,
 Tafelspitz (das ist der Hüftdeckel),
 Schulterstücke und
 Hochrippe ohne Knochen.

Egal für welches Stück ihr euch entscheidet, solltet ihr auf die Qualität des Rindfleisches achten, damit der Braten butterzart wird. Das Rindfleisch hat am besten eine dunkelrote Farbe; leuchtend hellrote Stücke weisen auf mindere Qualität hin. Zart gelingt das Fleisch außerdem, wenn das Fleisch möglichst feinfaserig ist, denn je feiner die Fasern, desto zarter das Fleisch. Deshalb ist ein feinfaseriges Filet immer zarter als z. B. die Oberschale der Keule, da dieses Fleischstück gröbere Fasern hat. Beim Kauf sollte das Fleisch auch besser nicht im eigenen Saft liegen. Denn liegt das Rindfleisch im eigenen Saft, ist das ein Anzeichen dafür, dass das Safthaltevermögen gering ist und das Fleisch zäh wird.

Video-Player wird geladen ...
Von: Fabio Haebel, Länge: 3:45 Minuten, Aufrufe: 28.797

Das Rezept zum Video:

Rinderbraten scharf anbraten und ruhen lassen

Um einen Rinderschmorbraten zuzubereiten, sind nur drei Schritte nötig:

Rinderbraten scharf anbratenDas scharfe Anbraten verhindert, dass der Braten zu viel Fleischsaft verliert und trocken wird. Entweder brät man das Rindfleisch kurz in der Pfanne (oder dem Bräter) auf dem Herd rundherum scharf an oder es bräunt sofort im Ofen bei 200 - 220 Grad Celsius.
Rinderbraten schmorenNach dem Anbraten den Rinderbaten in einen Bräter geben, Gewürze wie Salz und Pfeffer sowie Wurzelgemüse, Suppengrün oder andere gewünschte Zutaten hinzufügen und mit Rotwein oder Brühe bis zu einem Drittel bedecken. Den Rinderschmorbraten bei niedrigerer Temperatur auf ca. 160-180 Grad Celsius etwa 2-3 Stunden garen bis die Kerntemperatur von 57-60 Grad erreicht ist.
Rinderbraten ruhen lassenNachdem der Rinderbraten fertig gegart ist, sollte er aus dem Ofen genommen werden und in Alufolie gewickelt einige Zeit ruhen. Durch das Schmoren hat sich der Fleischsaft in der Mitte des Fleischstückes angesammelt, schneidet man den Braten sofort auf, fließt der Bratensaft einfach heraus. Durch das leichte Abkühlen „entspannt" sich der Braten und der Saft verteilt sich wieder im gesamten Stück. Wenn das Rindfleisch bei hoher Temperatur gegart wurde, ist das Ruhen wichtiger als beim Niedergaren, da hier ohnehin der Fleischsaft im Braten verteilt bleibt.

Rinderbraten: Rotwein für Würze und Soße

Für eine aromatische Würze könnt ihr:

 

den Rinderbraten vor dem Schmoren in Balsomicoessig oder Rotwein einlegen.

 

den Rinderbraten mit Rosmarin, Wacholder und Thymian einreiben.

 

den Rinderbraten unter einer Kräutersalzkruste schmoren.

Für für die Soße gibt es ebenfalls herrliche Rezepte, etwa mit Rotwein, Glühwein oder Rahm, die perfekt zum Rinderbraten passen. Besonders aromatisch gelingt die Soße, wenn ihr sie aus dem Schmorsaft macht. Wenn der Braten gar ist und ihr ihn in Alufolie wickelt, um ihn ruhen zu lassen, könnt ihr die Soße für das Rind zubereiten. Dazu die Flüssigkeit - bestehend aus Rotwein, Bratensaft und Gewürzen - durch ein Sieb gießen und nochmals aufkochen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Soßenbinder oder Tomatenmark andicken. So habt ihr eine schnell gemachte Bratensoße zum Rinderbraten. Und wenn ihr noch etwas Rotwein übrig habt, könnt ihr ihn auch gleich zum Essen servieren. Dieser Rotwein harmoniert garantiert zum Rinderbraten.

Ähnliche Artikel

Köstlicher Schweinebraten

Fleischsorten, Soßen, Beilagen – Tipps und Rezepte für den perfekten Schweinebraten

Der perfekte Bräter

Das Must-have für saftige Braten, geschmortes Gulasch und andere Köstlichkeiten aus dem Ofen

Feine Weihnachtsessen

Die besten Tipps für Gans, Rehkeule & Co. und originelle Rezeptideen für euer Fest

Aromatische Bratensoße: einfach selber machen

Fertigsoßen ade - wir zeigen euch, wie eine sämige braune Soße gelingt

AEG: Lecker Lammschmorbraten

Der Lammbraten gehört für viele zu Ostern wie die Gans zu Weihnachten. Was aber tun, wenn die Familie streikt? Eine Alternative zum klassischen Lammrücken ist der Schmorbraten. Saftig, zart und außerdem Garant für jede Menge Soße!

Enten- & Gänsebraten

Ein beliebter Braten für festliche Anlässe – leckere Füllungen für Braten aus Geflügel

So werden Rouladen zart

Rouladen sind genau das Richtige für Liebhaber von Röstaromen und Schmortöpfen!

Niedrigtemperaturgaren

Mit richtiger Garzeit und Temperatur zum perfekten Braten: So wird Fleisch zart & saftig

Zur Kommentar-Verwaltung dieses Artikels
Cache dieses Artikels löschen.

Kommentare

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Es sind maximal 1500 Zeichen erlaubt

Was sagst du zum Thema? Hast du noch weitere Tipps? Dann freuen wir uns auf deinen Kommentar.

Um selbst Kommentare abgeben zu können, musst du dich bei Chefkoch.de registrieren oder mit deinem Benutzernamen und Passwort anmelden.