Gugelhupf: Rezepte von Marmorkuchen bis Schokohupf

Gugelhupf – Kuchen backen schnell und einfach

Der Gugelhupf gehört zu den klassischen Geburtstagskuchen. Kaum eine Kaffeetafel zum jährlichen Jubiläum kommt ohne den schön geformten Kuchen aus. Ob kunstvoll mit Schokolade bzw. Zuckerguss verziert oder unter einer einfachen Puderzuckerhaube - der Gugelhupf ist schon rein optisch ein Genuss!

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Unter der oft aufwändigen Form verbirgt sich meist ein saftiger Rührteigkuchen aus Mehl, Backpulver, Butter, Ei, Zucker und etwas Vanillezucker für einen runden Geschmack. Besonders beliebt als Gugelhupf sind hierbei Schokokuchen und Marmorkuchen. Aber auch fruchtig-frische Varianten mit Obststückchen oder Zitrusschalen-Abrieb kommen bei Gästen gut an. Grundsätzlich kann man jeden Rührteig als Gugelhupf backen und so den Lieblingskuchen in ein besonders schön geformtes Backwerk verwandeln. So verwundert es nicht, dass der Gugelhupf das ganze Jahr über Saison hat - im Sommer eher fruchtig, im Winter meist Varianten mit Nüssen, Schokolade und Gewürzen. Aber nicht nur als Geburtstagskuchen kommt der Gugelhupf auf den Tisch. Dank der einfachen und schnellen Zubereitung ist er auch ein gern gebackener Gelegenheitskuchen, der sich prima transportieren lässt und auch am nächsten Tag noch hervorragend schmeckt.

Gugelhupf: Topfkuchen mit Tradition

Vor der Erfindung des Backpulvers wurde Gugelhupf aus Mehl, frischer Hefe, Zucker, Butter, Milch und Eiern gebacken und mit mit Rosinen, Mandeln oder kandierten Früchten verfeinert.Als Backform diente ein kleiner Topf oder eine tiefe Steingutform, weshalb man sie auch heute noch Napfkuchen nennt. Später ging man dazu über, hohe, kranzförmige Formen speziell zum Backen herzustellen. Diese Form hat sich bis heute gehalten und ist charachteristisch für den Gugelhupf geworden. Durch den innenliegenden Hohlraum kann der Teig gleichmäßiger garen. Mittlerweile werden die Backformen für Gugelhupf in den verschiedensten Materialien und Formen angeboten - von der flexiblen Silikonform über klassische Backformen aus Metall oder Keramik bis hin zu dekorativen Mini-Gugelhupfformen im Muffin-Format.

Schokoladenkuchen als Gugelhupf

Gugelhupf dekorieren mit Glasur, Puderzucker & Co.

Nach dem Backen kann man den Gugelhupf noch nach Belieben verzieren. Damit die schöne Form unter der Dekoration nicht völlig verschwindet, bietet sich eine Glasur aus Schokolade, Zuckerguss, Marzipan und Co an. So kommt das Relief der Kuchenform noch besser zur Geltung. Als optische Auflockerung sehen verschiedene, aufgestreute Dekore wie Schokostreusel, Zuckerperlen, gehackte Nüsse usw. hübsch aus. Oder man serviert den Gugelhupf ganz einfach mit einer üppigen Schicht aus feinem Puderzucker -ein köstlicher Kuchengipfel im Schnee.

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Marmorkuchen hat seinen großen Auftritt meist an Geburtstagen. Das mag daran liegen, dass ihn alle so sehr lieben.

Ich zeige euch jetzt, wie er gelingt und wie er besonders saftig wird.

Marmorkuchen wird aus hellem und dunklem Rührteig gebacken. Dafür brauchen wir Butter, Zucker, Backpulver, Vanille Zucker, ein bisschen Milch, Eier und Mehl und für den dunklen Teig noch Kakao, Zucker und auch ein bisschen Milch.

Und wir starten jetzt mit der Zubereitung des Rührteiges.

Vorher noch ein Tipp zu den Zutaten: Butter, Eier und Milch sollten alle drei Zimmertemperatur haben, das heißt zwei Stunden bevor ihr startet, einfach aus dem Kühlschrank nehmen. So verbinden sie sich gut zu einer homogenen Masse und das führt dazu, dass der Kuchen schön fluffig wird und das wollen wir ja.

Wir brauchen eine Rührschüssel und da kommt jetzt die zimmerwarme Butter hinein.

Dann Mixer nehmen und die Butter schaumig rühren.

Parallel lasst ihr nach und nach den Zucker einrieseln, das Ganze dauert bestimmt 3 bis 4 Minuten, denn der Zucker soll sich auflösen.

Ihn weiter einrieseln lassen.

So, dass ihr fertig seid, könnt ihr daran erkennen, dass die Masse jetzt ganz hell geworden ist, nicht mehr wie bei der Butter, da war sie noch ein bisschen gelb, sondern jetzt ist sie schön hell.

Als Nächstes kommen die Eier dazu.

Jedes Ei einzeln unterrühren - für ungefähr eine halbe Minute, so kann sich der Teig schön mit dem Ei verbinden.

Wer seinen Kuchen fruchtig und ganz besonders saftig mag, der gibt einfach eine reife, zerdrückte Banane hinzu und das Ganze nochmal verrühren.

Als nächstes kommen Mehl und Backpulver zu dem Teig dazu. Dafür einfach Mehl und Backpulver verrühren und dann über den Teig sieben.

Dafür habe ich hier ein Sieb, dass legt ihr einfach drauf und gebt das Mehl dann auf den Teig rauf. Das sorgt dafür das der Teig besonders luftig wird.

So, das verrühren wir erst mal.

Kleiner Mehlnebel.

Und den Rest und einen kleinen Schuss Milch. Fertig ist der helle Rührteig.

So, den hellen Rührteig füllen wir jetzt zu zweidrittel in eine Springform mit Rohrbodeneinsatz - so heißt dieses Ding, was hier drin steckt.

Das mach ich jetzt mal.

So und der Rest - da machen wir jetzt den dunklen Rührteig draus.

Indem wir da Kakao zugeben, einmal raufsieben, dann noch ein bisschen Zucker, einen Schuss Milch und das Ganze nochmal vermengen. Perfekt

Den dunklen Rührteig, der kommt jetzt auf den hellen Rührteig drauf.

Gleichmäßig, entlang der Form verteilen.

So, dass daraus jetzt ein Marmorkuchen wird, dafür nehmt ihr eine Gabel und fahrt mit der Gabel immer so in Kreisen durch den Teig. Das hat den Effekt, dass sich der helle Teig mit dem dunkeln Teig vermischt.

So, einmal entlang, das war es schon.

Der Teig kommt jetzt für 50 Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze in den Ofen.

Und ich hab noch einen Trick, wie ihr sehen könnt, ob der Kuchen fertig ist. Nehmt einfach ein Holzstäbchen, steht das in den Kuchen rein und wenn kein Teig mehr kleben bleibt, dann ist der Kuchen fertig.

Noch ein bisschen Puderzucker drauf und fertig ist der Marmorkuchen.

Er sieht perfekt aus, euch viel Spaß beim Nachbacken.
Von: Rike Dittloff, Länge: 6:13 Minuten, Aufrufe: 9.312

Das Rezept zum Video:

Tipps und Tricks für feinen Gugelhupf

  • ganze, geröstete Mandeln oder Nüsse im Teig für den richtigen Biss
  • Vanillezucker und eine Prise Salz heben den Geschmack jedes Kuchenrezepts
  • Mehl teilweise durch gemahlene Mandeln ersetzen für ein feines Aroma
  • geriebene Äpfel oder Apfelmus machen den Gugelhupf saftiger
  • Eier trennen und Eiweiß als Eischnee separat unter den Teig heben für besonders lockeren Gugelhupf
  • extra saftig: warmen Gugelhupf noch in der Form mit Sirup, Likör oder Kaffee tränken
  • Reste vom Gugelhupf am Stück oder in Stücke geschnitten und in Alufolie gewickelt einfrieren für den nächsten Kuchenhunger

Auf der folgenden Seite finden Sie zahlreiche schöne Rezepte für leckere Gugelhupf-Varianten, die die Lust auf neue Backkreationen wecken!

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Von: Carsten Dorhs, Länge: 13:36 Minuten, Aufrufe: 91.132

Die Rezepte zum Video:

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