Ob Brokkoliauflauf,
Gemüsegratin, Zucchini-, Tomaten-, Möhrenauflauf - einzeln oder alles gemischt
- nichts ist so einfach wie ein vegetarischer Gemüseauflauf. Käsesorten zum
Überbacken, Kräuter, Gewürze und Gemüsesorten können nach Herzenslust
kombiniert werden.
Je nach Saison lohnen sich kleine Experimente mit Kürbis, Rüben, Roter Bete und Kohlrabi. Denn alles, was der Gemüsegarten so hergibt, kann verwendet werden. Fenchel oder Staudensellerie erfreuen in kleinen Stücken den Gaumen. So schmeckt der Gemüseauflauf nicht nur nach einem Gemüse, sondern bewahrt die Geschmacksvielfalt der einzelnen Zutaten. Herzhafte und schnelle Gemüseauflaufrezepte bekommen aber nicht nur durch die Auswahl des Gemüses, sondern auch durch passend ausgewählt Kräuter und Gewürze den richtigen Kick. Haben Sie beispielsweise schon einmal Fenchelsaat probiert? Ein tolles Gewürz für Gemüseaufläufe, denn Fenchelsaat hat eine feine Anis-Note und beißt man auf ein Körnchen, so entfaltet sich der Geschmack besonders. Mag man es deftiger, ist Kümmel eine Alternative oder frisch geriebene Muskatnuss. Thymian, Rosmarin und Chili passen hervorragend zu mediterranen Gemüsemischungen, z.B. aus Aubergine, Tomate, Zucchini, Paprika und Oliven. Orientalisch wird der Gemüseauflauf mit Gewürzen wie Kardamom, Kurkuma und Zimt.
Gemüse muss nicht vorgekocht werden
Gemüse muss für einen Auflauf nicht vorgegart werden. Hat man zufällig gekochtes Gemüse vom Vortag übrig, kann dieses natürlich verwendet werden. Es ist aber nicht zwingend notwendig. Selbst Kartoffeln, Möhren oder Tiefkühlgemüse müssen nicht weiter vorbereitet werden. Allerdings besteht bei TK-Gemüse die Gefahr, dass der Auflauf wässrig wird. Hier sollte weniger Flüssigkeit verwendet werden, als bei frischem Gemüse. Abhängig von der Menge und Art des Gemüses und dem Fassungsvermögen der Auflaufform sollte die Flüssigkeitsmenge ungefähr zwischen 100 bis 500 Milliliter betragen. Das ist keine genaue Angabe, werden Sie sicherlich denken. Eine genaue Flüssigkeitsangabe kann pauschal leider nicht gegeben werden. Hier ist Erfahrung oder ein erprobtes Rezept gefragt. Sind beispielsweise Kartoffeln im Auflauf, können diese die überschüssige Flüssigkeit aufsaugen und quellen einfach mehr auf. Bei einer Tomate klappt das natürlich nicht, die gibt eher noch mehr Flüssigkeit in den Auflauf ab. Auch die Garzeit der verschiedenen Gemüsesorten ist natürlich unterschiedlich. So brauchen ungekochte Kartoffeln und Möhren im Auflauf mindestens eine halbe Stunde im Ofen, während Paprika, Zucchini und Tomate schon längst weich sind. So richtig etwas falsch machen, kann man jedoch nicht. Saisonales Gemüse nach Lust und Laune in mundgerechte Stücke teilen und drauf losbacken! So macht es am meisten Spaß und es kommen manchmal überraschend neue Aufläufe dabei heraus.
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