Die Gemüsepfanne: schnell, gesund und lecker

Gemüsepfanne – als feine Beilage oder gesunder Sattmacher

Eine Gemüsepfanne steht im Nu auf dem Tisch und ist dabei unkompliziert und vielseitig in der Zubereitung. So kann man frisches Gemüse der Saison zu köstlichen Pfannengerichten zusammenstellen oder auch Reste bzw. Vorräte aus der Tiefkühltruhe aufbrauchen.

Gemüsepfanne

Grundsätzlich darf alles in die Gemüsepfanne, was schmeckt. Und die große Vielfalt an frischem wie tiefgefrorenem oder konserviertem Gemüse bietet unendlich viele Kombinationsmöglichkeiten. Gerade außerhalb der jeweiligen Saison sind tiefgefrorene Gemüse die bessere Wahl, enthalten diese doch in der Regel mehr Vitamine als das weitgereiste Importgemüse. Daneben ist Tiefkühlgemüse, wie z.B. Erbsen, Kohlrabi, Möhren, Pilze oder Lauch, meist bereits fertig vorbereitet und kann sofort in die Pfanne gegeben werden, was eiligen Köchen einen kleinen Zeitvorteil verschafft. Auch Gemüsereste vom Vortag oder übrig gebliebene Rohkost lässt sich prima mithilfe einer Gemüsepfanne zu neuen leckeren Gerichten verarbeiten.

Gemüsepfanne schnell gemacht

Ob als Curry, mit mediterranen Aromen oder einfach kunterbunt gemixt - die leckeren Gemüsegerichte aus Pfanne oder Wok sind einfach und schnell gekocht. Dabei hat man grundsätzlich zwei Arten der Zubereitung zur Auswahl: dünsten oder braten. Gedünstetes Gemüse ist besonders zart und dank der schonenden Garmethode besonders reich an Vitaminen. Dazu bedarf es lediglich eines passenden Deckels für die Pfanne. Beim Braten ohne Deckel entstehen köstliche Röstaromen und das Gemüse bleibt dank der kurzen Garzeit und dem häufigen Durchmischen besonders knackig, wie man es auch vom Pfannenrühren im Wok kennt. So steht im Nu eine feine Gemüse-Beilage auf dem Tisch. Wer die Gemüsepfanne als Hauptgericht servieren möchte, gibt einfach noch gut sättigende Zutaten mit in die Pfanne. Besonders beliebt ist die Kombination mit Reis, ein weiterer leckerer Sattmacher in der Gemüsepfanne kann frische Pasta sein. Aber auch kohlenhydratreiches Gemüse wie Kartoffeln, Kürbis, Linsen oder Bohnenkerne eignet sich hervorragend für eine Gemüsepfanne zum Sattschlemmen. Weitere Ideen haben wir Ihnen im Folgenden zusammengestellt:

Damit wird aus der Gemüsepfanne eine Hauptspeise:

  • Kartoffeln
  • Nudeln
  • Reis
  • Quinoa
  • Hirse
  • Bulgur
  • Couscous

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Ratatouille – Ragout mit herrlichem Sommergemüse

Das Ratatouille ist ein geschmortes, vegetarisches Gemüsegericht und kommt ursprünglich aus Südfrankreich. Das wichtigste beim Ratatouille, achtet auf die Garstufen der einzelnen Gemüse, sonst landen später zerkochte Zucchini und ledrige Auberginen auf eurem Teller. Und wie wird das vermeiden und das perfekte Ratatouille kochen, das schauen wir uns jetzt mal an.

Für unser Ratatouille brauchen wir Zucchini und Paprika habe ich schon mal vorgeschnitten. Wir haben Salz, Tomatenmark, geschnittene rote Zwiebeln, eine Aubergine, frische Kräuter, in dem Fall Rosmarin, das passt ganz hervorragend und ein Schluck Olivenöl. Da die Schale der Paprika schwer verträglich ist, könnt ihr, wenn ihr möchtet, die Schale vorher abziehen.

Was wir dafür gemacht haben, wir haben die Paprika geviertelt und entkernt und im Ofen bei circa 200 Grad eine Viertelstunde lang gegart. Und dann könnt ihr relativ leicht, ich weiß nicht, ob ich das mit einer Hand hinbekomme, die Haut abziehen. Die löst sich quasi von alleine, sodass ihr dann wirklich nur noch das Fruchtfleisch habt. Das schneidet ihr auch klein und wird ebenfalls separat angebraten.

Als letztes Gemüse schneide ich immer die Aubergine, weil sie relativ schnell schwarz oder braun wird. Das kann man hier an der Seite ganz gut erkennen, das ist jetzt frisch aufgeschnitten, alles hellweiß, die ganz feine Körnung und an der Seite, wo wir schon den Stiel abgeschnitten haben, wird es schon relativ schnell braun.

Einmal in Längsstreifen schneiden, quer nehmen, mit schönen Würfen runterschneiden. Die Aubergine hat einen ziemlich hohen Wasseranteil, nahezu 93 Prozent, das bedeutet, dass wir die relativ lange garen müssen, sonst wird sie ledrig. Dann alles aufs Brett und rüber zum Herd, damit wir es separat anbraten können.

Wir haben jetzt Zucchini, unsere Paprika sowie die Aubergine angebraten, Kräuter sind auch schon dabei. Als letzten Schritt fehlt uns noch die rote Zwiebel, dann geben wir das Tomatenmark dazu, einen kleinen Schluck Wasser zum Ablöschen, damit wir eine schöne tomatige Soße bekommen. Und dann geben wir alles Gemüse wieder mit rein, erwärmen das einmal kurz, schmecken mit Salz und Pfeffer ab und das war es auch schon.

Und fertig ist unser Ratatouille. Ich finde, das schmeckt am besten direkt aus der Pfanne mit frischem Baguette und ein Glas Rotwein. Zum Wohl.
Von: Fabio Haebel, Länge: 2:49 Minuten, Aufrufe: 97.096

Das Rezept zum Video:

Ratatouille: der Klassiker unter den Gemüsepfannen

Eine der beliebtesten und bekanntesten Gemüsepfannen, die gern als Beilage serviert wird, ist das Ratatouille. Das Rezept stammt ursprünglich aus Frankreich, ist aber mittlerweile in ganz Europa verbreitet und wird je nach Region leicht variiert. Das traditionelle Ratatouille besteht im Wesentlichen aus Auberginen, Zucchini, Tomaten, Paprika, Knoblauch und Zwiebeln, die in mundgerechte Stücke geschnitten werden. Diese werden in Olivenöl oder Butterschmalz angebraten und nach Belieben mit frischen oder getrockneten Kräutern sowie Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Das Gemüse wird in der Regel warm als delikate Beilage zu Fisch oder Fleisch gereicht, schmeckt aber auch mit geröstetem Brot oder Reis sehr lecker. Kalt kann man Ratatouille als würzigen Belag für geröstete Baguette-Scheiben verwenden oder auch mit einer Vinaigrette als Gemüsesalat servieren.

Auf der folgenden Seite stellen wir Ihnen weitere köstliche Rezeptideen für leckere Gemüsepfannen vor - sowohl als Beilage als auch als Hauptspeise. Nicht-Vegetarier können die Gerichte natürlich nach Lust und Laune mit Fleisch, Fisch und Meeresfrüchten erweitern.

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