Der perfekte Kaffee - So gelingt der Muntermacher

Der perfekte Kaffee - Qualität muss sein

Kaffee kochen ist einfach: Schnell ein Kaffee-Pad in die Senseo oder ein paar Löffel Kaffeepulver in die Filtertüte, Kaffeemaschine anstellen, warten, fertig.  So viel Kaffee in Deutschland auch getrunken wird - und es ist sehr viel - meist wird die Zubereitung doch möglichst simpel gehalten. Den perfekten Kaffee zu kochen ist eine ganz andere Geschichte: Ganze Foren und deren Nutzer beschäftigen sich mit keinem anderen Thema und fachsimpeln über die Notwendigkeit einer Kaffeemühle und die perfekte Wasserqualität. Wer einmal einen pefekten Kaffee getrunken hat, der weiß, dass der Aufwand sich lohnt - wir erklären Ihnen den Weg!

Der perfekte Kaffee dank guter Wasserqualität

Der erste Schritt zum perfekten Kaffee ist unabhängig von der Zubereitungsmethode das Wasser. Viele Kaffeeliebhaber machen sich keine Gedanken darüber, dass ihr Lieblingsgetränk zum Großteil aus Wasser besteht und vernachlässigen dessen Qualität. Eine der größten Beeinträchtigungen des Geschmacks entsteht durch eine hohe Carbonhärte - diese äußert sich nicht nur als Verkalkung in Wasserkocher und Co, sondern eben auch in schlechterem Kaffeegeschmack. Wer dies verhindern möchte, filtert entweder sein Wasser oder nutzt stilles Wasser aus der Flasche.

Kaffeebohnen - Robusta, Arabica und Co.

Es gibt vierzig verschiedene Kaffeesorten, allerdings gibt es meist nur zwei verschiedene im Handel: Arabica und Robusta. Arabica gilt im Allgemeinen als der hochwertigere Kaffee und ist auch dementsprechend teurer. Er hat weniger Bitterstoffe als Robusta und meist auch feinere Geschmacksnuancen. Gerade für Espresso wird gerne eine Mischung aus beiden Sorten verwendet, da Robusta eine feinere Crema bildet. Bei der Röstung der Kaffeebohnen entscheidet sich, für welche Form der Zubereitung sie später verwendet werden. So werden Bohnen für Filterkaffee kürzer geröstet als Espressobohnen. Durch den längeren Röstprozess enthalten Espressobohnen weniger Säure und sind daher auch leichter verträglich. Wer sich für Anbau und Verarbeitung interessiert, kann in unserem Artikel "Der Kaffee und seine Reise" mehr erfahren.

Viele Kaffeegourmets schwören darauf, ihre Kaffeebohnen selbst zu mahlen. Frisch gemahlener Kaffee duftet und schmeckt einfach noch besser - allerdings sind die Bohnen häufig teurer als fertig gemahlener Kaffee und auch die Kaffeemühle muss zuerst angeschafft werden. Eine ordentliche Kaffeemühle sollte am besten ein Mahlwerk statt Messern haben und eine Einstellmöglichkeit für den Mahlgrad.

Zahlreiche Zubereitungsmethoden

Wie man seine Kaffeebohnen in Kaffee oder Espresso verwandelt, ist vermutlich der wichtigste Schritt und weltweit gibt es unzählige unterschiedliche Zubereitungsmethoden. In Deutschland wird der Kaffee traditionell durch einen Filter gebrüht, aus Italien kommt der unter Druck gebrühte Espresso, in Frankreich ist die French Press beliebt und für türkischen Kaffee wird dieser mit Zucker und Wasser in einem speziellen Kupferkännchen aufgekocht.

Auf der nächsten Seite zeigen wir Ihnen die verschiedenen Zubereitungsarten für perfekten Kaffee!

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