Crème brûlée – Zartes Dessert mit knackiger Kruste

Crème brûlée – Flambierter Nachtisch aus Frankreich

Crème brûlée ist ein einzigartiges Dessert aus Frankreich - Creme mit wunderbarem Vanillegeschmack, angerichtet in hübschen Keramikschälchen mit einer knackigen Schicht aus karamellisiertem Zucker, den man effektvoll vor Gästen mit dem Flambierbrenner perfektionieren kann. Nicht nur in der fabelhaften Welt der Amelie ist das Knacken der Kruste aus Zucker mit dem Kaffeelöffel etwas ganz Besonderes! Wir verraten Ihnen, wie Ihnen die Crème brûlée gelingt, wie Sie Zucker in Karamell verwandeln und haben weitere Rezepte für Sie - mit Schokolade, Espresso oder Zitrone!

Crème brûlée

Crème brûlée ist dank der zarten Kruste aus Zucker ein besonders feines Dessert - und eignet sich perfekt für festliche Gelegenheiten wie Weihnachten oder Geburtstag. Die französische Köstlichkeit herzustellen, ist gar nicht so schwer - Ihre Gäste werden beeindruckt sein!

Crème brûlée - so wird sie perfekt

Bevor Sie mit Ihrer Crème brûlée beginnen, müssen Sie die richtigen Förmchen und einen geeigneten Brenner besorgen. Die Schälchen sollten vor allem feuerfest sein, außerdem nicht zu groß und recht flach. Als Brenner eignet sich am besten ein spezieller Flambierbrenner, aber auch eine Lötlampe aus dem Baumarkt erfüllt ihren Zweck. 

Die Zutaten für das Originalrezept der Crème brûlée sind schlicht und sollten daher umso frischer sein: Eier, Sahne, Milch, Zucker und eine Vanilleschote - mehr braucht man nicht. Alle Zutaten außer den Eiern werden zusammen aufgekocht, die Eier werden cremig aufgeschlagen und langsam zu den anderen Zutaten gegeben. Besonders lecker und farblich hübscher wird die Creme, wenn man mehr Eigelb als Eiweiß hinzufügt. Die Creme wird anschließend in die vorbereiteten Förmchen gefüllt und im Wasserbad im Ofen stocken gelassen, bis sie fest wird. Bevor man sich an das Karamellisieren wagt, muss die Creme im Kühlschrank erkalten.

Video-Player wird geladen ...
Creme Brulée – die Mutter aller Desserts

Sie ist die Mutter aller Desserts Crème brulée. Wie sie, wie in Frankreich gelingt, das zeige ich euch jetzt. Die Grundzutaten für Crème brulée sind Sahne, Milch, Eigelb, Zucker und Vanilleschote. Die kratzen wir jetzt als Erstes aus. Dafür schneidet ihr die Vanilleschote längs auf. Und kratzt mit der stumpfen Seite des Messers das Mark raus. Aufklappen.

So. Und jetzt die restlichen Zutaten. Sahne, Milch, Eigelb und der Zucker. Und jetzt schön rühren. Das Verhältnis von Milch und Sahne ist total variabel, wenn ihr also mal nur Milch Zuhause habt, könnt ihr auch einfach nur Milch verwenden. Das füllen wir jetzt in die Auflaufform. Entscheidend für das Gelingen der Crème brulée sind die Förmchen. Sie müssen klein, möglichst flach und ofenfest sein, damit die Creme anschließend gleichmäßig drin stocken kann.

So und jetzt werden wir die Creme in die Förmchen füllen. Eins und das Zweite. Die zwei Förmchen wandern jetzt in ein weiteres Förmchen, das ich mit Wasser gefüllt habe. Das Wasserbad hilft der Creme dabei, möglichst gleichmäßig fest zu werden. Das Ganze geht jetzt für 50 Minuten bei 120 Grad in den Ofen.

Unsere Creme war jetzt für 2 Stunden im Kühlschrank und jetzt kommt der krönende Abschluss, wir karamellisieren die Kruste. Dafür einfach ein Esslöffel braunen Zucker über die Förmchen geben.

Schön gleichmäßig verteilen, hier auch. Zum Karamellisieren nehmen wir einen Gasbrenner. Wenn ihr so einen nicht Zuhause habt, dann könnt ihr die Förmchen auch unter den Grill schieben. Das hat aber den Nachteil, dass die Creme wieder warm wird. Und die wird meistens kalt serviert.

Das duftet ganz prächtig. Und man sieht, wie sich der Zucker langsam auflöst. Nicht zu lange auf einer Stelle bleiben, weil der Zucker sonst verbrennt. Immer schön kreisende Bewegungen machen. Das sieht gut aus. Jetzt das zweite Förmchen.

Mehr gibt es zur Crème brulée gar nicht zu sagen, außer, mmh.

Für das Flambieren braucht man ein wenig Fingerspitzengefühl, damit die Schicht nicht zu dunkel und bitter, aber trotzdem knackig-kross wird. Weißer Zucker eignet sich am besten, denn Rohrzucker verbrennt zu schnell. Zur Not kann Crème brûlée auch ohne Brenner im Ofen karamellisiert werden - dazu sollte man den Backofen so stark wie möglich vorheizen und die Schälchen auf die oberste Schiene stellen. Allerdings besteht hierbei die Gefahr, dass die Creme sich wieder verflüssigt und eine perfekt knackige Kruste gelingt doch besser mit dem Brenner.

 

Crème brûlée: neue Rezepte zum Verlieben 

Die süße Creme mit karamellisiertem Zucker als oberste Schicht kann natürlich noch vielseitig variiert werden. Dabei gibt es zwei Methoden, und beide sind sehr einfach zu bewerkstelligen. Variante 1: Arbeiten Sie herrliche Zutaten mit Ihrem Lieblingsaroma in die Masse mit ein. Zum Beispiel mit ein wenig Orange oder Zitrone wird der Geschmack frischer, mit einem Schuss Rum oder Cognac bekommt Ihre Crème brûlée einen Schwips, mit Espresso oder Schokolade geben Sie ihr eine dunklere Farbe und Rezepte mit Zitronengras oder Kokos verleihen dem Dessert einen Hauch Exotik. Variante 2: Servieren Sie Crème brûlée mit frischen Fruchtsaucen, heißen Früchten oder einer traumhaften Schokosauce. 

Noch mehr Rezepte für leckere Crème brûlée Variationen finden Sie auf der nächsten Seite!

Autor:
Sie haben Fragen oder Anregungen? Sprechen Sie uns an, im Magazin-Forum.