Zwiebelkuchen

Wenn der Spätsommer in den Herbst übergeht, hat der Zwiebelkuchen wieder Saison. Das herzhafte Gebäck ist kalt wie warm ein Genuss und der delikate Zwiebelkuchen darf auf keinem Weinfest fehlen. So einfach lässt sich der Zwiebelkuchen variieren und so immer wieder neu entdecken.

Einen Zwiebelkuchen kann man auf viele verschiedene Arten zubereiten, auch wenn die bekannteste wohl der Zwiebelkuchen vom Blech mit einem luftigen Hefeboden sein dürfte. Doch jede Region kennt kleine Unterschiede und bereitet den Belag aus gedünsteten Zwiebeln auch gern mal mit würzigen Beigaben wie Speck oder geriebenem Käse zu. In den vorgestellten Rezepten finden Sie zahlreiche köstliche Anregungen für vielseitigen Zwiebelkuchengenuss inkl. einer vegetarischen und einer veganen Variante. Sollte einmal etwas vom Zwiebelkuchen übrig bleiben, können Sie diesen auch problemlos in der Mikrowelle oder dem Backofen aufwärmen bzw. als delikaten Snack für später einfrieren.

Schwäbischer Zwiebelkuchen

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Zwiebelkuchen aus der Normandie

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Einfacher Zwiebelkuchen

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Pfälzer Zwiebelkuchen mit Blätterteig

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Zwiebelkuchen ohne Boden - einfach und lecker

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Badischer Zwiebelkuchen

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Zwiebelkuchen-Muffins

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Zwiebelkuchen badische Art - vegetarische Variante

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Apfel-Zwiebel-Kuchen

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Zwiebel-Speckkuchen

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Sardellen-Zwiebel-Kuchen

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Einfacher Zwiebel-Speck-Kuchen

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Zwiebelkuchen mit Quark-Öl-Teig

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Veganer Zwiebelkuchen

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Tarte au Oignons

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Zwiebelkuchen nach Südthüringer Art

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Feiner Zwiebelkuchen

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Zwiebelkuchen mit Camembert und Speck

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Zwiebelkuchen in der Tarteform

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Schwäbischer Zwiebelkuchen
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Zwiebelkuchen aus der Normandie
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Einfacher Zwiebelkuchen
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Feiner Zwiebelkuchen
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Zwiebelkuchen mit Camembert und Speck
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Zwiebelkuchen in der Tarteform
Zwiebelkuchen in der Tarteform

Teig für Zwiebelkuchen: Hefeteig oder Mürbeteig

Es gibt nicht das eine, wahre Rezept für Zwiebelkuchen, denn schon jede Region hat oft eine eigene Variante des Herbstklassikers und jedes Rezept hat seine Berechtigung: manche machen den Kuchen mit saftigem Hefeteigboden, andere lieben ihn knusprig mit Mürbeteig. Auch beim Belag hat jeder sein Lieblingsrezept, denn außer Zwiebeln sind je nach Gusto zusätzlich Speck oder Käse auf dem Zwiebelkuchen.

Dank seiner Beliebtheit wird der Zwiebelkuchen insbesondere auf Weinfesten oder für die große Runde oft gleich als Blechkuchen und mit einem saftigen Boden aus Hefeteig gebacken. Mehl, Butter, Hefe, Salz und Zucker, eventuell noch Milch – mehr ist für den lockeren Hefeteig nicht nötig.

Je nach Region genießt man den Zwiebelkuchen aber auch gern ohne Hefe und dafür mit einem knusprigen Boden aus salzigem Mürbeteig. Hierzu werden Mehl, Salz, Eigelb und kalte Butter zu einem festen Teig verknetet und dünn ausgerollt in eine Kuchenform oder auch auf das Blech gegeben. Für einen extra knusprigen Boden den Teig am besten vor dem Füllen einige Minuten blind backen, d.h. mit getrockneten Hülsenfrüchten gefüllt, damit der Teig die Form hält. Danach Erbsen oder Bohnen entfernen und wie gewohnt füllen und backen.

Weitere Varianten bieten Quark-Öl-Teig, fertiger Blätterteig oder auch ein Zwiebelkuchen ganz ohne Boden.

Im Video seht ihr, wie der echte Schwäbische Zwiebelkuchen gemacht wird:

Schwäbischer Zwiebelkuchen
Von: Anna Walz, Länge: 4:07 Minuten, Aufrufe: 36.987

Das Rezept zum Video:

Zwiebelkuchen füllen mit Zwiebeln, Speck & Käse

Dem Namen entsprechend machen Zwiebeln den Hauptteil des würzig abgeschmeckten Belags aus. Grundsätzlich kann man jede Art von Zwiebeln dafür verwenden, am häufigsten kommen jedoch normale Haushaltszwiebeln oder die milderen Gemüsezwiebeln zum Einsatz. Aber auch rote Zwiebeln eignen sich prima für den Zwiebelkuchen und sorgen für einen schönen Farbtupfer. Die Zwiebeln werden in Ringe oder grobe Würfel geschnitten und in heißem Öl oder Butterschmalz angedünstet bzw. kräftig angebraten.

Für manche ist außer den Zwiebeln eine gute Portion geräucherter, gebratener Speck im Zwiebelkuchen unerlässlich. Dann den Speck zunächst in der Pfanne bei mittlerer Hitze auslassen und anschließend die Zwiebeln mit dazugeben, bis sie eine schöne goldene Farbe angenommen haben. Danach wird die Zwiebelmasse mit einem Guss gebunden, der Eier und Sahne oder Schmand enthält und mit Salz und Pfeffer sowie Gewürzen, wie Muskat oder Kümmel, abgeschmeckt wird. Wer dem Zwiebelkuchen zusätzliches Aroma verleihen möchte, kann auch noch geriebenen Käse mit in den Guss geben.

Wer seinen Zwiebelkuchen gern einmal variieren möchte, findet in der folgenden Liste zahlreiche köstliche Anregungen.

Zwiebelkuchen: Weitere Zutaten für köstliche Varianten

  • Geriebener Apfel
  • Speck
  • Gekochter Schinken
  • Käse, z.B. Camembert, Roquefort oder Bergkäse
  • Oliven
  • Sardellen
  • Kapern
  • Tomaten
  • Räuchertofu
  • Kräuter wie Rosmarin oder Thymian

Besonders lecker schmeckt der Zwiebelkuchen frisch gebacken vom Blech und noch lauwarm.

Gönnt euch zu eurem frisch gebackenen Zwiebelkuchen - mit Hefeteig, Mürbeteig oder einer anderen köstlichen Variante - doch mal ein Gläschen gut gekühlten Federweißen. Auf den folgenden Seiten findet ihr eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für Zwiebelkuchen sowie zahlreiche Anregungen und Rezepte für Zwiebelkuchen.

Zwiebelkuchen: So geht's Schritt für Schritt

1. Schritt: Mixen

450 g Mehl, 1 Pk. Trockenhefe, 1 Prise Zucker und 1/2 TL Salz in eine Schüssel geben. In die Mitte eine Mulde drücken und 220 ml kaltes Wasser hineingeben. Butter zugeben und mit den Knethaken des Handrührers zu einem Teig verkneten.

2. Schritt: Kneten

Dann mit den Händen auf einer bemehlten Arbeitsfläche nochmals kräftig durchkenten. Teig zu einer Kugel formen. In die Schüssel zurückgeben.

3. Schritt: Ruhen lassen

Schüssel mit einem Küchentuch bedecken und den Teig ca. 30 Minuten ruhen lassen.

4. Schritt: Ausrollen

Aufgegangenen Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche in Backblechgröße ausrollen.

5. Schritt: Teig aufs Blech legen

Den Teig von der Rolle auf das gefettete Backblech abrollen. Die Ränder nach oben andrücken.

6. Schritt: Guss verquirlen

Für den Guss 3 Eier und 200 ml Schlagsahne verquirlen und mit Salz, frisch geriebener Muskatnuss und Pfeffer würzen.

8. Schritt: Teig belegen und backen

Die Füllung auf dem Teig verteilen, 250 g geriebenen Käse darüberstreuen und im heißen Ofen bei 200 Grad (Umluft nicht empfehlenswert) im unteren Ofendrittel ca. 30 Minuten backen.

7. Schritt: Zwiebeln rösten

800 g Zwiebeln schälen, halbieren und in Streifen schneiden. 200 g Speck würfeln. Beides in einer Pfanne goldbraun in 1 EL Öl braten. Vom Herd ziehe, die Eiersahne zugießen und unterrühren.

Guten Appetit

zum Rezept
1. Schritt: Mixen
1. Schritt: Mixen
2. Schritt: Kneten
2. Schritt: Kneten
3. Schritt: Ruhen lassen
3. Schritt: Ruhen lassen
4. Schritt: Ausrollen
4. Schritt: Ausrollen
5. Schritt: Teig aufs Blech legen
5. Schritt: Teig aufs Blech lege…
6. Schritt: Guss verquirlen
6. Schritt: Guss verquirlen
8. Schritt: Teig belegen und backen
8. Schritt: Teig belegen und bac…
7. Schritt: Zwiebeln rösten
7. Schritt: Zwiebeln rösten
Guten Appetit
Guten Appetit

Zwiebelkuchen ist eines der besten Rezepte für den Herbst: Er vertreibt schlechte Laune und wärmt von innen. Laden Sie doch Ihre Freunde und Bekannte mal auf ein Stück Zwiebelkuchen mit Federweissen ein - Zwiebelkuchen lässt sich nämlich auch ideal vorbereiten. Tipp: Für etwas mehr Farbe auf dem Zwiebelkuchen können Sie auch rote Zwiebeln statt weißer Zwiebeln verwenden.

Was passt zu Zwiebelkuchen?

Salat

  • Blattsalat, wie Feldsalat mit einer leichten Vinaigrette

Gemüse/Obst

  • Rohkost, wie Apfel-Möhren-Salat
  • frische Trauben
  • eingelegte Gurken oder Zwiebeln

Getränke

  • prickelnd süßer Federweißen,
  • ein gut gekühltes Bier
  • Apfelschorle

Kein Zwiebelkuchen ohne Federweißen

Federweißer ist ein Neuer Wein aus leicht vergorenem, hellem Traubensaft und harmoniert hervorragend mit der delikaten Würze von Zwiebelkuchen. Der Alkoholgehalt von Federweißem hängt jedoch stark davon ab, wie lang dieser bereits gelagert wurde und bei welchen Temperaturen. Denn die Gärung ist noch in vollem Gange und der enthalte Zucker der Trauben ist anfangs erst zu einem geringen Teil in Alkohol umgewandelt. Darum sollte man Federweißen auch immer gut gekühlt lagern und möglichst zügig verbrauchen, denn mit steigendem Alkoholgehalt schmeckt der Wein immer saurer. Durch den Gärprozess entsteht außerdem Kohlensäure, die dem süffig-süßen Wein sein erfrischendes Prickeln verleiht.

Die Saison startet je nach Beginn der Weinernte meist Anfang September und endet im Oktober. Je nach Region wird der Federweißer auch als Rauscher, Bitzler oder Sauser bezeichnet. Auch aus roten Trauben lässt sich ein Neuer Wein entsprechend des Federweißen herstellen. Die roten Früchte werden allerdings bevorzugt zu hochwertigeren Weinen weiterverarbeitet.