Gurkensalat ist eine erfrischende Köstlichkeit und schmeckt im Sommer hervorragend, macht sich aber durchs ganze Jahr als Beilage gut. Gurkensalat ist außerdem vielfältig kombinierbar. Abseits von den klassischen Rezepten mit Dill und saurer Sahne kann Gurkensalat auch fruchtig, scharf oder exotisch sein – es kommt nur auf die Kombination der Zutaten und auf das passende Dressing an. Hier findet ihr die schönsten Rezepte für jeden Geschmack.

Gurken werden häufig als unbeachtete Zutat in einen Salat geschnippelt. Oder die Gurken zieren fast unbeachtet den Tellerrand im Restaurant oder den kleinen gemischten Salat. Dabei haben Gurken eine größere Aufmerksamkeit verdient, denn sie sind vielseitig, aromatisch und abwechslungsreich. Gurken harmonieren außerdem nicht nur mit anderem Gemüse, sondern auch mit Obst. Lasst euch von den Variationsmöglichkeiten überraschen und probiert auch mal ganz neue Rezepte aus.

Gurkensalat – so wird er nicht wässrig

Gurken bestehen zu 96 Prozent aus Wasser. Deshalb sind Gurken erfrischend, jedoch verwässern sie im Gurkensalat auch leicht das Salatdressing. Salzt man Gurken, geben diese sofort Wasser ab. Das kann man schön beobachten, wenn Gurkenscheiben mit Salz bestreut kurz liegen bleiben. Denn wo die kleinen Salzkristalle liegen, bilden sich schnell Wassertröpfchen. Gegen das Verwässern der Gurken gibt es zwei Tricks. Ihr könnt den Gurkensalat entweder erst kurz vor dem Servieren anmachen, dann wird der Salat verspeist, ehe er verwässern kann. Oder aber ihr salzt die Gurken vorher und lassen sie gut durchziehen. Anschließend könnt ihr das ausgetretene Wasser abgießen.

Melonen - Gurken - Salat mit Minze und gerösteten Walnüssen

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(Foto: Happiness)

Gurken-Melonen-Salat mit Pinienkernen und Minzblättern

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(Foto: chefkoch)

Gurken-Kiwi-Salat

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Gurkensalat mit Apfel

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Thai Gurkensalat mit Erdnüssen und Chili

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Gurkensalat mit Schmanddressing

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Gurkensalat mit Feta und Minze

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Urmelis lieblicher Gurkensalat

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Marinierter Gurkensalat

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Koreanischer Gurkensalat

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Chinesischer Gurkensalat

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Gurkensalat mit saurer Sahne und Dill

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Gurkensalat mit Schafskäse und Knoblauch

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(Foto: cschoenbrodt)

Gurkensalat mit Bärlauch

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Dänischer Gurkensalat

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Gurkensalat mit Essig und Öl

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Gurkensalat mal anders

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Tunesischer Gurkensalat mit Äpfeln

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Sojasprossen und Gurkensalat

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Gurkensalat mit Mango, Ananas und Chili

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Ungarischer Gurkensalat

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Schneller jugoslawischer Gurkensalat

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Lackierter Lachs mit Koriander - Gurkensalat

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(Foto: bushcook)

Gurkensalat mit Mozzarella

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Gurkensalat ohne Öl

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Höllisch scharfer Gurkensalat, indonesisch

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(Foto: crochimochi)

Greyerzer Gurkensalat

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Gurkensalat süß - sauer

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Gurkensalat mit Joghurt und Paprika

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Gurkensalat mit Granatapfelkernen und Feta

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(Foto: ars_vivendi)

Gurkensalat – pur oder Rezepte mit Melone, Feta & Co.

Als Beilage schmeckt ein Gurkensalat oft pur am besten – nur mit Dressing und feinen Zwiebelwürfeln angemacht. Doch Gurkensalat lässt sich auch leicht abwandeln, so dass er mehr Beachtung unter den Salaten findet. Für die scharfe Variante sind rote Zwiebeln, Chiliflocken oder Ingwer als Würzmittel perfekt. Wer die mediterrane Küche liebt, kann Feta, Oliven, Minze und Joghurt für den Gurkensalat verwenden. Außerdem gibt es einige Zutaten, die sich mit dem entstprechenden Dressing zu einem jeweils tollen Rezept verbinden lassen:.

 Zutaten, die sich bestens für einen Gurkensalat eignen
 

Wassermelone oder Honigmelone

 

Avocado, Mango oder Apfel

 

Tomaten, Radieschen, Kartoffeln

 

Schafskäse / Feta

Gurkensalat – welches Dressing darf es sein?

Grundsätzlich lässt sich Gurkensalat mit einem Essig-Öl-Dressing, aber auch mit einem cremigen hellen Dressing aus Sahne oder anderen Milchprodukten zubereiten – oft unterscheiden sich die Rezepte regional. Ein Essig-Öl-Dressing ist schnell aus Kräuteressig, Öl, Dill und Gewürzen gemacht. Beim cremigen, hellen Dressing stellt sich die Frage, ob für das Rezept Sahne, Schmand, Milch oder Joghurt verwendet werden soll. Der Unterschied liegt nicht nur in der Kalorienmenge. Denn mit der Sahne schlägt der eigentlich kalorienarme Gurkensalat nicht nur ein wenig mehr auf dem Kalorienkonto zu Buche. Außerdem verleiht die Sahne dem Gurkensalat auch einen süßlichen Geschmack. Dasselbe gilt, wenn ihr das Dressing mit Milch zubereitet. Joghurt, Schmand und saure Sahne hingegen haben eine säuerliche Note. Hierbei entscheidet der eigene Geschmack, für welches Rezept man sich entscheidet – mit Essig und Öl, süß oder säuerlich.

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Von: Anna Walz, Länge: 1:14 Minuten, Aufrufe: 30.861

Das Rezept zum Video:

Gurkensalat mit weißem Dressing ohne Milchprodukte

Ein weißes cremiges Dressing für Gurkensalat kann aber auch ganz ohne Milchprodukte zubereitet werden. Dafür verwendet man zunächst ein Rezept für Mayonnaise, die mit Ei und Öl hergestellt wird. Die Sämigkeit bekommt die Mayonnaise durch das Aufschlagen von einem zimmerwarmen Eigelb in Öl. Die Sorte des Öls kann nach Belieben und Rezept Rapsöl sein oder auch ein anderes neutrales Öl. Olivenöl ist nicht zu empfehlen, da dieses beim Aufschlagen leicht bitter wird.

Zum Aufschlagen kann man einen Rührmixer oder einen Zauberstab verwenden. Verwendet man einen Rührmixer, muss das Öl tropfenweise zum Eigelb hinzugefügt werden und immer erst aufgeschlagen werden, bevor weiter Öl hinzugefügt wird. Verwendet man einen Zauberstab, wird das Eigelb einfach mit dem gesamten Öl in den Becher gegeben. Der Zauberstab wird auf den Boden aufgesetzt und gestartet. Wenn sich unten am Boden die Mayonnaise bildet, kann der Zauberstab langsam hochgezogen werden, bis das Öl komplett untergerührt ist. Wichtig ist, dass das Rührgefäß sehr schmal ist. Es sollte nicht viel breiter als der Kopf des Zauberstabs sein, sonst klappt es nicht. Da die Mayonnaise so natürlich noch kein Salatdressing für Gurkensalat ist, wird Essig oder Zitronensaft hinzugefügt und untergerührt. Die Säure gibt Geschmack und bewirkt, dass die Mayo weiß wird.

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Von: Carsten Dorhs, Länge: 7:16 Minuten, Aufrufe: 13.575

Weiter wird Wasser und Verdickungsmittel hinzugefügt. Als Verdickungsmittel kann etwa Agar-Agar, Guarkernmehl oder ein anderes Geliermittel verwendet werden. Hier muss auf das Mengenverhältnis geachtet werden, damit die Sauce nicht komplett stockt. Da für die Sauce rohes Ei verwendet wird, sollte sie unverzüglich nach der Zubereitung gegessen und nicht aufbewahrt werden. Zum Würzen dieser Sauce je nach Geschmack eine Zwiebel sehr fein hacken und unterrühren, außerdem Kräuter wie Dill und Salz und Pfeffer nach Belieben hinzufügen. Auch ein kleines bisschen Senf passt gut, gerade zu Fischgerichten.

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