Hausgemachtes Eis aus der Eismaschine

Kaum einer kann dem verführerisch cremigen Schmelz einer frisch hergestellten Eiscreme widerstehen. Zu den beliebtesten Sorten gehören dabei Vanille, Schokolade, Erdbeere und Stracciatella. Wie praktisch, dass man sich das Lieblingseis mit einer Eismaschine gleich zu Hause selbst machen kann. Worin sich günstige und teure Eismaschinen unterscheiden, haben wir für euch zusammengestellt.

Gerade Eiscreme auf Milch- oder Sahnebasis gelingt in der Eismaschine besonders gut, aber auch Sorbet lässt sich problemlos in der Eismaschine herstellen. Anders als beim Parfait erhält das Eis seine cremige Konsistenz durch das beständige Durchrühren beim Gefrieren – beides übernimmt die Eismaschine vollautomatisiert. So entstehen die gewünschten feinen, kleinen Eiskristalle, die so schön auf der Zunge zergehen. Wie bei jeder gelungenen Speise spielt für den perfekten Schmelz aber auch die Wahl der Zutaten wie Sahne, Zucker oder Eigelb eine wichtige Rolle.

Eismaschine kaufen: Welche ist die richtige?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen zwei Arten von Eismaschinen: Es gibt solche, die mit einer Kühleinheit arbeiten, während andere einen integrierten Kompressor haben, der ein aktives Gefrieren erlaubt. Bestseller unter den Eismaschinen mit Kühleinheit ist bei Amazon.de die Eismaschine Venice von Krups. In Kundenrezensionen positiv bewertet ist die Eismaschine von Unold. Sie verfügt über einen selbstkühlenden Kompressor.

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Eismaschine Venice von Krups

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  • Eismaschine mit 1 Gefrierbehälter
  • Fassungsvermögen: 1,6 Liter
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Eismaschine Cortina von Unold

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Neben der Kühleinheit und dem Kompressor solltet ihr beim Kauf auf das Fassungsvermögen eurer Eismaschine achten, damit ihr auch die Menge Eis zubereiten könnt, die ihr braucht. Das Fassungsvermögen der beiden Eismaschinen von Krups und Unold sind trotz Preisunterschied ähnlich – das Fassungsvermögen der Maschine von Unold ist sogar um 100 ml geringer. Solche Unterschiede sind nicht gravierend. Aber besonders bei Eismaschinen mit Kühleinheit gibt es Modelle mit einem Fassungsvermögen von gerade einmal 0,8 Litern. Das wiederum entscheidet sehr wohl über die Größe und Menge der Eiskugeln, die ihr selbst herstellen wollt.

Warum ist eine Eismaschine super?
 Selbst gemachtes Eis ist ein Highlight – zu welcher Jahreszeit auch immer!
 Experimentieren wie die Profis: Avocado-Eis könnte eure nächste Lieblingssorte werden.
 Familie und Freunde mit neuen Kreationen begeistern.
 Eis, wie du es haben willst: kalorienarm oder mit extra Cookie-Stückchen.

Eismaschinen mit Kühleinheit: kleine Portionen, kleiner Preis

Am weitesten verbreitet sind die Eismaschinen mit Kühleinheit, denn sie sind wesentlich günstiger in der Anschaffung und werden mittlerweile saisonal von diversen Discountern und Herstellern angeboten. Um damit ein Eis herstellen zu können, muss zuvor die Kühleinheit je nach Fabrikat und Größe bis zu 24 Stunden ins Gefrierfach wandern, bis die im doppelwandigen Behälter enthaltene Wasser-Salz-Lösung durchgefroren ist. Danach wird die Kühleinheit in die Eismaschine eingesetzt und kann mit der vorbereiteten Eismasse befüllt werden. Diese wird langsam in das laufende Gerät gegossen, während der darin kreisende Spatel oder Rührarm für die optimale Durchmischung sorgt.

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Wer eine Eismaschine mit Kühleinheit kaufen möchte, hat eine breite Palette verschiedenster Modelle namhafter Hersteller wie auch Discounter-Produkte mit unterschiedlichem Fassungsvermögen zur Auswahl. Sie sind meist nicht sonderlich schwer und zudem klein und kompakt. Die meisten Maschinen lassen sich einfach reinigen, da der Kühlbehälter in der Regel entnehmbar ist. Wer hin und wieder hausgemachtes Eis herstellen möchte, wird mit Eismaschinen, die über eine Kühleinheit im Kühlbehälter funktionieren, glücklich. Wer ambitionierter an die Eisherstellung herangeht, dem sei eine Eismaschine mit Kompressor ans Herz gelegt. Eine solche Maschine lässt nämlich keine Wünsche offen.

Eismaschinen mit Kompressor: für die große Kugel Eis

Eismaschinen mit Kompressor gefrieren dank eingebauten Kühlaggregaten ähnlich wie auch der Tiefkühler die Eismasse aktiv, während ein Rührarm oder Spatel bereits angefrorenes Eis von der Wand der Rührschüssel schabt und mit der noch flüssigen Eismasse durchmischt, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Der Vorteil einer Eismaschine mit Kompressor besteht darin, dass man auch spontan ein frisches Eis rühren kann, ohne auf vorbereitende Kühlzeiten achten zu müssen. Dafür sind solche Eismaschinen auch teurer in der Anschaffung. Wer häufig oder auch mal größere Mengen bzw. mehrere Sorten am gleichen Tag herstellen möchte, ist mit einer Eismaschine mit einem großen Fassungsvermögen und Kompressor glücklich. Manche Eismaschinen können neben cremigem Speiseeis auch noch weitere Eisspezialitäten herstellen, so z.B. Softeis oder Frozen Yoghurt.

Auch bei den Eismaschinen mit Kompressor gibt es zahlreiche Modelle verschiedener Hersteller zur Auswahl. Bis in die Regale der Discounter haben es die hochpreisigen Eismaschinen bisher jedoch nicht geschafft. Eine Maschine mit Kompressor muss für die Eisherstellung robust sein. Was das bedeutet, merkt ihr schnell am Gewicht der Maschine. Daher solltet ihr ein nettes Plätzchen für die Eismaschine bereitstellen können. Wenn sie dann aber zum Einsatz kommt, garantieren wir den ein oder anderen magischen Moment, wozu euch auch das folgende Video inspirieren soll.

 

Gebackenes Eis
Vanilleeis: gebackenes Eis mit Erdbeersoße

Sag mal Bernd, hast du schon mal ein Eis in deine Fritteuse geschmissen? Spinnst du, das geht nicht, das schmilzt. Das funktioniert nicht. Wenn man es richtig zubereitet, kein Problem. Ein bisschen Biskuit als Isolierung, panieren, eine schöne Erdbeersoße dazu, vielleicht ist das ein Renner und die Leute kommen und stürmen dir die Bude. Das wäre schön. Wollen wir es ausprobiert?

Wir probieren es aus, gerne. Okay super.

Wir müssen jetzt das Eis ein wenig präparieren, damit wir das später dann auch wirklich backen können. Dazu brauche ich jetzt was schönes Flaches. Dann nehme ich den Biskuit, der wird schön in der Hand zerbröselt, weil das ist nämlich dann die Isolierschicht. Ich gebe mir Mühe, ne. Ich weiß. Ich unterstütze dich dabei. Wenn da ein paar grobe Stücke da drin sind, das macht überhaupt gar nichts. Und dann müssen wir eigentlich nur noch das Eis in Kugeln abstechen. Das kommt in die Biskuitbrösel.

Und diese Kugeln stellen wir jetzt ungefähr noch eine Stunde in den Eisschrank, damit sie noch mal richtig anziehen. Während unsere Eiskugeln im Freezer noch ein bisschen hart werden, könnten wir schon mal das Erdbeermark vorbereiten. Das können wir machen. Schnapp dir mal ein Messer und dann schnippeln wir hier einfach das Grüne ab. Jetzt machen wir gleich ein bisschen Ingwersirup drauf. Das ist im Prinzip nichts anderes, wie ein Läuterzucker, der ein bisschen mit Ingwer angesetzt ist.

Der bringt in diese Frucht noch eine leichte Schärfe rein und das stimuliert einfach dann später beim essen noch ein bisschen die Geschmacksnerven. Eis ist fertig, durchgefroren. Erdbeermark ist fertig. Jetzt machen wir schnell unsere Panierstraße. Die Kugeln sind jetzt schön fest. Und jetzt machen wir Folgendes, wir panieren die wie ein Schnitzel. Das heißt, erst ein bisschen Mehl, damit das auch schön trocken ist, Ei, Brösel und wir werden das zweimal machen, damit wir eine schöne dicke Kruste haben, damit es uns nicht aufplatzt und das Eis rausläuft.

So, und jetzt würde ich sagen, Operation gebackenes Eis. Ich bin gespannt. Eins, zwei, drei. Das muss auch nicht allzu lange, wir brauchen nur eine schöne kleine Kruste. Also es ist nichts, was du jetzt stundenlang drin lassen kannst. Du musst wirklich dabei stehen bleiben. Und was meinst du Bernd? Sieht superlecker aus, auch der Farbkontrast.

Also wirklich Patrick, da muss ich dich loben. Danke.
Von: Patrick Kempf, Länge: 3:55 Minuten, Aufrufe: 83.166

Das Rezept zum Video:

Eis in der Eismaschine herstellen – so geht's

Sobald man sich für ein Eis-Rezept entschieden hat, werden die benötigten Zutaten zu einer cremigen Eismasse verarbeitet. Bei den beliebten Milch- und Sahneeissorten gehören in die Grundmasse natürlich Milch und Sahne in unterschiedlichen Mischungsverhältnissen, Zucker und in der Regel auch Eigelb. Dieses verbindet als Emulgator die in den Zutaten enthaltenen Fette und Wasseranteile zu einer cremigen Emulsion. Wer lieber auf Eigelb verzichten möchte, kann auch auf Sojalecitin oder auch Johannisbrotkernmehl zurückgreifen. Manche Rezepte kommen auch ganz ohne Eigelb und Co. aus. Damit das Eigelb als Emulgator funktioniert, wird es mit dem Zucker vermischt und über einem Wasserbad vorsichtig unter stetigem Aufschlagen erhitzt, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Dann gibt man die Sahne bzw. Milch dazu und rührt weiter, bis das Ei bindet und die Flüssigkeit sämig wird. Man kann auch mit verschiedenen Zuckersorten experimentieren, wie z.B. Dextrose, brauner Zucker, Puderzucker, Zuckersirup etc. Denn auch der verwendete Zucker ist mit für die Konsistenz des fertigen Eises verantwortlich, da die Zuckermoleküle die Gefriereigenschaften des enthaltenen Wassers verändern und so für einen zarteren Schmelz sorgen können.

Nun kann die Grundmasse nach Belieben mit Gewürzen, Aromen, Fruchtpüree oder anderen Zutaten verfeinert werden. Nachdem die fertige Eismasse abgekühlt ist, kann sie sofort weiterverarbeitet werden. Wer aber ein bisschen Geduld mitbringt und die Masse noch einen halben Tag im Kühlschrank ruhen und reifen lässt, wird mit einem intensiveren Aroma belohnt. Zur Fertigstellung des Eises gießt man die abgekühlte flüssig-cremige Eismasse in die laufende Eismaschine. Gröbere Zutaten, wie Nüsse, Rosinen oder Keksstücke, gibt man am besten erst mit in die Eismaschine, wenn die Eismasse nicht mehr ganz flüssig ist. So verteilen sich die Beigaben besser. Je nach Gerät dauert der Gefriervorgang bis zu 45 Minuten, bis das Eis die gewünschte cremige Festigkeit hat. Jetzt kann man das Eis pur oder mit Früchten, Schokolade, Sauce etc. garniert genießen oder ganz klassisch aus der knusprigen Eiswaffel schlecken! Sofern Reste bleiben, können diese einige Wochen im Tiefkühlfach aufbewahrt werden.

Die einen lieben die klassischen Sorten, wie Erdbeere, Stracciatella oder Schokolade, die in den Auslagen jeder Eisdiele locken. Andere experimentieren gerne mit neuen Kreationen und lassen sich von Cookie Dough Eis, Strawberry Cheesecake Eis und anderen köstlichen Kombinationen verführen. Egal welchen Favoriten ihr für euch gefunden habt, es lohnt sich immer, das Lieblingseis zuhause selbst zu machen und immer einen kleinen Vorrat für eine cremige Erfrischung zu haben. Das schmeckt und schont nebenbei den Geldbeutel. Viel Spaß mit den eigenen Eiskreationen und guten Appetit!