Die fränkische Küche hat einige Spezialitäten und Köstlichkeiten zu bieten, die eine Entdeckung wert sind: von der Stadtwurst mit Musik über den Aischgründer Karpfen bis zum Nürnberger Lebkuchen. Traditionell werden fränkische Gerichte gerne mit einem Glas Wein oder einem der zahlreichen Biere genossen – genießen wir doch einfach mit!

Die fränkische Küche – Schäufele & Co.

Die fränkische Küche ist beliebt für ihre Fleischgerichte – egal ob die bekannte Nürnberger Bratwurst, Stadtwurst mit Musik, fränkischer Sauerbraten, Schweinebraten mit Kruste oder Schäufele. Wie viele andere Regionalküchen Deutschlands ist auch die fränkische Küche ohne Schwein kaum denkbar. Für die Schweinfurter Schlachtschüssel zum Beispiel werden gekochte Teile vom Schwein zusammen mit Sauerkraut, Meerrettich und Brot direkt auf riesigen Holzplatten serviert – ohne Teller, Schlachtplatte XL. Zu Beginn der extravaganten Festspeise wird ein Schlachtschüssellied gesungen und auch der Rest des Mahls ist von Ritualen geprägt.

Ein bekanntes Fischgericht ist der echte Aischgründer Karpfen, der traditionell gebacken oder blau serviert wird. Die klassische fränkische Beilage zu Braten und Co. sind Klöße, die ausschließlich aus rohen Kartoffeln und einigen Brotstücken bestehen. Gemüse spielt eher die Nebenrolle und ist besonders häufig krautig oder kohlig: Sauerkraut, Weißkraut, Blaukraut, Wirsing und Kohlrabi werden in Franken angebaut. Beliebte fränkische Nachspeisen sind Kirschenmännle, fränkische Weincreme und versoffene Jungfern.

Die fränkische Küche – Bier oder Wein?

Die oberfränkischen und mittelfränkischen Regionen werden auch als Bierfranken bezeichnet, die unterfränkischen Regionen als Weinfranken. Woher diese Bezeichnungen kommen ist wohl klar – im Süden wird gebraut, im Norden angebaut. Die Trinkvorlieben richten sich anschließend nach dem Angebot der jeweiligen Region. Mit Ausnahme der USA, Chinas und Russlands hat der Bezirk Oberfranken mehr Brauereien als jedes Land – die Brauereidichte ist die Größte der Welt. Statistisch gesehen kommt auf 5511 Einwohner und alle sechs Kilometer eine Brauerei. Der Weinanbau hat allerdings nicht weniger Tradition und geht bis ins 8. Jhd. zurück. Na dann Prost!

Fränkische Küche von Schäufele bis Sauerbraten

Fränkisches Schäufele

(Foto: die_danza)
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Stadtwurst mit Musik

(Foto: schnappipapi)
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Karpfen im Nürnberger Gewand

(Foto: Liabell)
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Tabakrollen

(Foto: Dieliebe Beate)
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Fränkische Blaue Zipfel

(Foto: blueskyhawk)
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Salzknöchle, Surhaxn oder Eisbein

(Foto: Herta)
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Nürnberger Gemüsesuppe

(Foto: hefide)
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Weckkloß aus Franken

(Foto: Beamtenwindhund)
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Unterfränkischer Sauerbraten

(Foto: evlys)
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Retzbacher

(Foto: alexandradugas)
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Muskatzinen

(Foto: alice17)
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Fränkischer Schweinebraten mit dunkler Brotsoße

(Foto: Karl-Heinz50)
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Fränkischer Kartoffelsalat

(Foto: Tickerix)
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Fränkisches Wirsinggemüse

(Foto: pusteblume083)
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Karpfen blau in fränkischem Wurzelsud

(Foto: Ottl)
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Fränkische Bierkutscherpfanne

(Foto: Rince)
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Fränkischer Herrentoast

(Foto: LiliVanilli)
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Lauchplooz

(Foto: B-B-Q)
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Fränkischer Sauerkrautkuchen

(Foto: angelika1m)
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Nürnberger Lebkuchen

(Foto: evlys)
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Fränkisches Wirsinggemüse
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Fränkischer Herrentoast
Lauchplooz
Fränkischer Sauerkrautkuchen
Nürnberger Lebkuchen

Die fränkische Küche ist natürlich auch für ihre Lebkuchen bekannt – im Mittelalter war Nürnberg Handelszentrum und somit auch Umschlagplatz für exotische Gewürze. Im Umland gab es zudem zahlreiche Imker – optimale Voraussetzungen also für leckere Lebkuchen! Heute gibt es nur noch wenige Bäcker, die handwerklich arbeiten. Zum Christkindlmarkt haben sie daher alle Hände voll zu tun!