Smoothies kombinieren frische Früchte oder auch Gemüse mit samtig-süßem Trinkvergnügen. Je nach Geschmack mixt man einfach Erdbeeren, Bananen, Karotten und Co. mit Wasser oder Saft zu einem köstlichen Sommerdrink. So schafft man die empfohlenen 5 Portionen Obst und Gemüse pro Tag spielend leicht!

Dank der im Ganzen verwendeten Früchte haben Smoothies weit mehr Ballaststoffe und Vitamine zu bieten als Direktsaft oder erst recht Saft aus Konzentraten. Alle genießbaren Bestandteile der Frucht oder des rohen Gemüses werden mit verarbeitet. So gelangen auch die sekundären Pflanzenstoffe sowie viele Vitamine, die in oder direkt unter der Schale sitzen, mit in das frische Mixgetränk. Daher werden Smoothies grundsätzlich als gesunde Lebensmittel angesehen, sofern sie nicht mit Zusatzstoffen versehen und übersüßt daher kommen. Daher sollte man beim Kauf von Smoothies unbedingt auf die Liste der Inhaltsstoffe achten. Bisher gibt es keine lebensmittelrechtlich geschützte Definition für Smoothies, weshalb Hersteller grundsätzlich freie Hand in der Wahl der Zutaten haben. Einzige Einschränkung: Die auf der Verpackung ausgewiesenen Zutaten, ob in Wort oder Bild, müssen auch einen großen Teil des Getränks ausmachen. Damit sich Smoothies in den Kühlregalen länger halten, wird der rohe Fruchtmix durch Pasteurisieren haltbar gemacht. Damit gehen allerdings auch hitzeempfindliche Vitamine und Vitalstoffe verloren. Bereitet man seine Smoothies selbst zu, kommt man in den Genuss sämtlicher Vitalstoffe aus Obst und Gemüse und kann zudem Geschmack und Süße selbst bestimmen.
Smoothie-Vielfalt genießen
Für viele Smoothies dient die Banane als Basisfrucht, denn sie bringt reichlich natürliche Süße mit und sorgt mit ihrem mehligen Fruchtfleisch für eine sämige Konsistenz. Weitere beliebte Früchte sind neben Erdbeeren und Himbeeren auch exotische Aromen wie Mango oder Ananas. Entweder püriert man die Früchte der Wahl mit Wasser zu einem homogenen Getränk oder mixt einfach ein oder zwei Obstsorten mit einem Fruchtsaft der Wahl. Kombinationen mit Kokosmilch, Joghurt oder Buttermilch sorgen zusätzlich für eine zart-cremige Konsistenz. Aber auch Zutaten aus Gemüseregal und Salatbar lassen sich prima in Smoothies verwandeln: Einfach rohes Gemüse wie Gurke, Avocado oder Kopfsalat mit beliebigen Früchten mixen - Erlaubt ist, was schmeckt! Wer auf die Kalorien achten möchte, püriert die gewählten Früchte und Gemüse unter Zugabe von Wasser statt Saft und achtet auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen süßem Obst und ballaststoffreicher Rohkost. Wenn die Jahreszeit gerade kein großes Angebot an frischen Früchten bereithält, kann man auch gefrorenes Obst verwenden. Konserven sind jedoch nicht so gut geeignet, da die Früchte für eine längere Haltbarkeit eingekocht werden und somit nicht mehr sämtliche Vitalstoffe enthalten wie rohes Obst. Gut gekühlt kann man seine selbst zubereiteten Smoothies bis zu 3 Tage im Kühlschrank aufbewahren.
Grüne Smoothies als gesunde Ergänzung des Speiseplans
Unter grünen
Smoothies versteht man eine besondere Smoothie-Mischung bestehend aus grünem
Blattgemüse, wie Spinat, Salat oder Kräutern, und Früchten, die mit etwas
Wasser zu einem cremigen Vitamindrink gemixt werden. Dahinter steckt eine
Ernährungsphilosophie, die Nahrungsmittel so natürlich wie möglich belassen
will, um alle Nährstoffe in ihrer ursprünglichen Form zu erhalten. Gerade die
grünen Bestandteile vieler Gemüse ebenso wie die Blattsalate enthalten dank des
Chlorophylls, dem grünen Pflanzen-Farbstoff, besonders viele Antioxidantien
sowie auch Ballaststoffe, Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente.
Zusätzlich unterstützt das sehr feine Zerkleinern mit Pürierstab, Mixer und Co.
die Nährstoffaufnahme aus dem Frucht-Gemüse-Mix.
Manche finden den Geschmack von Gemüse im Smoothie zunächst gewöhnungsbedürftig. Dann sollte man besser erst einmal mit milden Sorten, wie jungem Spinat oder Kopfsalat, und einem hohen Fruchtanteil beginnen und langsam austesten, welche Kombinationen den persönlichen Geschmack treffen. Auch wenn man die Smoothies zunächst hauptsächlich aus Früchten und weniger Blattgemüse herstellt, ist diese Form der Zubereitung eine gute Alternative für alle, die sonst nicht so häufig grüne Rohkost auf dem Speiseplan stehen haben. Bestimmt finden auch Sie in den unten aufgelisteten grünen Zutaten passende Kandidaten für genussreiche Experimente - lassen Sie sich überraschen!
Das passt in grüne Smoothies:
- Spinat, Babyspinat ist milder im Geschmack
- Mangold
- Blattsalate wie Kopfsalat, Rucola, Feldsalat, etc.
- Radieschenblätter
- Kohlrabiblätter
- Rote-Bete-Blätter
- Sellerieblätter
- Wildkräuter (Löwenzahn, Brennessel, Giersch, etc.)
- Möhrengrün
- Kohlblätter
- Kräuter wie Kresse, Minze, Petersilie, Basilikum etc.
Smoothie: pürieren mit Smoothie Maker, Mixer und Co.
Rohkost wie Obst, Salat und rohes Gemüse verlangt dem Mixer, Pürierstab oder der Küchenmaschine viel ab, denn Möhren, Brokkoli und Co. können für den Motor durchaus eine Herausforderung darstellen. Welches Gerät man zum Pürieren verwenden kann, hängt maßgeblich von der gewünschten Menge sowie den gewählten Zutaten ab.
Mit einem Pürierstab lassen sich kleine Mengen frischen Obsts oder weicher Rohkost wie Gurken, Avocados, Tomaten etc. zu einer Portion Smoothie verarbeiten. Mit harten Gemüsen, Nüssen oder gefrorenen Früchten kann er sich aber schon mal schwer tun. Anders ist es mit einem speziell darauf ausgerichteten Smoothie-Maker: Er schafft auch festere Gemüsesorten und ist für den täglichen Gebrauch geeignet. Der Behälter fasst eine große Portion. Wer gleich mehrere Portionen Smoothie herstellen möchte, ob auf Vorrat oder für die ganze Familie, kann auch einen Standmixer mit mehr Fassungsvermögen bzw. die Küchenmaschine mit entsprechendem Mixeraufsatz verwenden. Wichtig ist dabei nur, dass der Motor nicht zu schwach sein darf. Sonst erreicht der Smoothie nicht die gewünschte cremige Konsistenz, sondern enthält unter Umständen noch unerwünschte Faserrückstände, die das Trinkvergnügen trüben können. Wichtig für ein optimales Ergebnis ist in jedem Fall die Zugabe von etwas Flüssigkeit, um den entstehenden Früchte- oder Gemüsebrei aufzulockern.
Haben wir Ihre Experimentierfreude geweckt? Dann testen Sie doch einige unserer vorgestellten Rezepte auf der folgenden Seite oder mixen Sie sich gleich nach eigenen Vorstellungen einen frischen Smoothie, je nachdem was Obstkorb und Kühlschrank noch hergeben!
Deutsche Pute
Galbani
Henglein
Rama Cremefine
Salakis
Toppits