Döner, Lahmacun, Pide und Börek - die Klassiker der türkischen Küche könnt ihr auch selber machen. Was ihr dafür braucht? Frische Zutaten, aromatische Gewürze und viel Zeit sind die Grundlage für vielseitige Rezepte, die mediterrane und arabische Kochkunst miteinander vereinen. Die türkische Küche ist vielfältiger als den meisten bewusst ist!

Wer türkisch kochen möchte, braucht viel Zeit, denn hier wird frisch gekocht, vieles selbst gemacht und ein Gericht besteht meist aus mehreren Komponenten. Frische ist ganz besonders wichtig bei türkischen Rezepten: Ob Gemüse, Salate, Obst oder Kräuter – sie kommen täglich frisch auf den Tisch und die Gerichte werden kräftig gewürzt mit Kreuzkümmel, Knoblauch, Petersilie und Chili.

Gefüllte Auberginen auf türkische Art

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(Foto: CHEFKOCHPrintMagazin)

Piyaz; weißer türkischer Bohnensalat

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(Foto: wussi)

Zigarren - Käse - Börek

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Türkischer Tomatensalat

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(Foto: CHEFKOCHPrintMagazin)

Rote Linsensuppe

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Türkischer Hackfleisch - Auflauf mit Schafskäse

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(Foto: CHEFKOCHPrintMagazin)

Türkische Hefeteilchen

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(Foto: baerbel72)

Börek auf dem Backblech

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Türkischer Reis

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Ayran

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(Foto: Parmigiana)

Türkisches Hackrezept

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(Foto: Gartenliebe)

Mediterranes gebackenes Gemüse mit Joghurt - Tomatensauce

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(Foto: CHEFKOCHPrintMagazin)

Köfte

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(Foto: CHEFKOCHPrintMagazin)

Chrissis Lahmacun

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(Foto: baerchen35)

Baklava

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(Foto: CHEFKOCHPrintMagazin)

Merceiles Hummus auf türkische Art

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(Foto: gruenel)

Menemen sucuklu

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Auberginencreme türkische Art, mit Feta

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(Foto: Cheyenne2011)

Seker Pare / Tatli

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(Foto: Sezercik22)

Türkisches Engelshaar - Dessert

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(Foto: Karuni)

Türkischer Linsensalat

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(Foto: Parmigiana)

Manti

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(Foto: Futi)

Gefüllte Weinblätter mit Knoblauchsauce

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(Foto: wonderful-dessous)

Kumpir

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(Foto: Stöffü)

Türkischer Weißkrautauflauf

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(Foto: badegast1)

Türkische Plätzchen

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Baklava

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Gefüllte Paprika mit Joghurtsauce

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(Foto: hershel)

Börek

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Acma

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Gefüllte Pide

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Bulgursalat

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Chrissi's Lahmacun - Türkische Pizza

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Yogurtlu Eriste

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Mediterranes gebackenes Gemüse mit Joghurt - Tomatensauce

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(Foto: Silbernerstern)

Sesamringe auf türkische Art und Weise

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(Foto: Momo-Maus)

Manti - Türkische Tortellinis

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(Foto: Esra61)

Poaca / gefüllte Teigtaschen

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(Foto: ginni1866)

Zucchini - Küchlein mit Joghurtdip

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(Foto: rotessternchen)

Menemen

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(Foto: PurpurSchnecke)

Gül Tatlisi

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(Foto: Miss_Princess)

Kabaklama

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(Foto: Dorry)

Türkische Joghurt - Schnittchen

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(Foto: PurpurSchnecke)

Kumpir

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(Foto: inamausi)

Ücgen Tatli - Dreiecksgebäck

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(Foto: Missy-diamond)

Türkische Grießsüßspeise

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(Foto: Pfiffa)

Mandelcreme, türkische

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(Foto: Laurafw)

Krem Sokola - türkische Schokoladencreme

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(Foto: Merceile)

Kalte Gurkensuppe

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(Foto: Kati1989)

Iskender Auflauf mit Schafskäsesauce

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(Foto: Küchenkokler)

Typisch türkische Vorspeisen: Pide, Börek und Co.

Besonders beliebt in der türkischen Küche sind türkische Meze – kleine Appetithäppchen, die als Vorspeisen oder als Beigabe zu Tee, Kaffee und anderen Getränken gereicht werden. Türkische Meze können warm oder kalt sein und reichen von Cremes aus Joghurt über scharfe Gemüse-Salsa bis hin zu gebratener Leber und Dolma – gefüllten Weinblättern. Zu dieser kleinen Delikatesse wird frisches türkisches Brot gereicht, das es in der Türkei in zahllosen Variationen gibt: Lavaş und Pide, Ekmek und Simit – um nur einige zu nennen.

Köfte, Döner und mehr türkische Rezepte für das Hauptgericht

Als Hauptgericht, das meist abends gegessen wird, gibt es tatsächlich häufig türkisches Döner Kebab – gegrilltes Lamm. Die in Deutschland beliebte Version im Fladenbrot ist in der Türkei bei Weitem nicht so verbreitet, wie man annehmen könnte – traditionell wird türkisches Kebab eher als normales Gericht mit Reis und Salat serviert. Im Video zeigt euch Fabio, wie Köfte, orientalisch gewürzte Hackbällchen gemacht wird:

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Wir machen heute Köfte. Das türkische Hackfleischgericht ist eine tolle Alternative zu den deutschen Frikadellen. Wie das bei euch zuhause auf dem Grill und in der Bratpfanne gelingt, das zeige ich euch heute.

Im Gegensatz zu deutschen Frikadellen werden Köfte ohne Ei und Brot zubereitet. Damit wir die richtige Würze hinbekommen, bereiten wir mal die Marinade vor.

Wir brauchen Öl, Kumin oder Kreuzkümmel, Zimt und Paprika. Das Ganze verrühren wir schon mal miteinander, somit lösen sich schon mal alle Gewürze auf und werden gleich ordentlich am Fleisch verteilt.

An Fleisch habe ich heute vorbereitet, Lamm, da eignet sich am besten die Schulter für und Kalbfleisch aus der Hüfte. Ordentlich mit den Händen verarbeiten und die Würzmarinade ins Fleisch einmassieren.

Jetzt können wir mit dem Wolfen beginnen.

Wenn ihr keinen Fleischwolf Zuhause habt, könnt ihr natürlich auch beim Metzger euren Vertrauens nach Lamm- und Kalbgehacktem fragen.

Das Fleisch ist fertig gewolft.

Jetzt können die weiteren Zutaten dazu. Dafür habe ich Petersilie, ich nehme gerne Blattpetersilie - fein runterschneiden, können wir so direkt zu unserer Fleischmasse geben.

Dann haben wir frischen Oregano und wir nehmen noch eine Schalotte, halbieren und längs einschneiden zwei Mal quer und jetzt ganz feine Würfel runter.

Auch zu unserer Fleischmasse geben und jetzt müssen wir noch mal ordentlich durchkneten.

Das ist ganz wichtig für unsere Bindung, da wir ohne Ei und Semmelbrösel arbeiten.

Eine gute Prise Salz dazu und frischen Pfeffer. So, genug geknetet. Damit sich alles schön verbindet, geht die Schüssel mit dem Hackfleisch nochmal für 1 bis 2 Stunden in die Kühlung.

Gut durchgekühlt ist unser Hackfleisch. Klar könnte ihr Köfte natürlich in der Pfanne zubereiten, am leckersten oder im Original, ist es auf dem Grill.

Den Grill ein bisschen einfetten und wichtig ist auch, nicht zu hohe Temperatur auf eurem Grill.

Kleine Kugeln formen und zum Beispiel auf Spieße stecken. Ihr könnt genauso gut Schaschlik-Spieße verwenden und auf den Grill.

Welche Form ihr auf den Grill gebt oder mit euren Spießen auf den Grill gebt, das bleibt natürlich euch überlassen. Ihr könnt Kugeln formen oder eine größere Wurst. Einfach um den Spieß herum, ein bisschen andrücken oder auch ganz ohne Spieß arbeiten und einfach kleine Frikadellen formen.

Das sieht nicht nur aus wie Urlaub, sondern das schmeckt auch so.

Für mich dazu am liebsten Piyaz - der weißen Bohnensalat und dazu noch ein kühles Bier.
Von: Fabio Haebel, Länge: 5:34 Minuten, Aufrufe: 45.295

Das Rezept zum Video:

Zudem gibt es eine Vielzahl an Zubereitungsweisen verschiedener türkischer Gemüsesorten: Geschmort und gegart, frittiert und mariniert, allein oder mit Fleisch serviert, hat türkisches Gemüse einen sehr hohen Stellenwert und ist oft Bestandteil türkischer Rezepte. Vegetarische Rezepte mit Auberginen, Paprika, Lauch, Spinat und Okraschoten sind innerhalb türkischer Küchen besonders beliebt. Gern zubereitet werden außerdem türkische Reisgerichte, Rezepte mit Bulgur oder Couscous, Manti genannte Nudeltaschen und Eintöpfe – letztere werden häufig mit Hülsenfrüchten wie Bohnen und Kichererbsen gekocht. Die türkische Küche ist also sehr abwechslungsreich und bietet eine gute Ausgewogenheit zwischen Gemüse, Fleisch und den gesunden Hülsenfrüchten.

Türkische Rezepte für das Dessert

Beliebte türkische Rezepte finden sich auch bei den Desserts und Süßigkeiten: Baklava sind mit Sirup getränkte kleine Küchlein, Helva besteht aus Kakao, Sesamöl und Zucker und Güllac ist eine Creme mit Granatapfel und Rosenwasser. Am bekanntesten ist sicherlich Baklava, das nicht nur ein Dessert, sondern auch als süßer Snack zwischendurch gegessen werden kann. Aber die türkische Küche hat noch viel mehr süße Leckereien zu bieten, wie Aynur im Video beweist:

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Von: Meinerezepte, Länge: 8:54 Minuten, Aufrufe: 3.933

Das Rezept zum Video:

Die zuckersüßen Köstlichkeiten werden zu Tee oder Kaffee gereicht. Da die Getränke häufig genauso stark gezuckert werden wie ihre Beilagen, kann so ein Nachmittags-Kaffee eine kleine Mahlzeit sein.

Geschichte und Einflüsse der türkischen Rezepte

Die ursprünglich nomadische Küche der Turkvölker hat sich im Laufe der abwechslungsreichen Geschichte der Türkei mit zahllosen anderen Kochtraditionen – von Griechenland bis Marokko – vermischt und wurde letztlich durch das Osmanische Reich geformt. Wenn es auch immer mehr moderne Einflüsse auf die türkische Kultur gibt – traditionelle türkische Rezepte sind erhalten geblieben und erfreuen sich noch immer großer Beliebtheit. Großen Einfluss auf türkisches Kochverhalten hat natürlich auch der Islam genommen: Speisen müssen halal – also erlaubt – sein, Tiere müssen geschächtet werden und Schweinefleisch ist für den muslimischen Anteil der Bevölkerung verboten. Stattdessen enthalten türkische Rezepte häufig Rind, Lamm, Hähnchen oder Hammel, so auch Köfte.

Der schönste Ort im Haus ist noch immer die Küche. Am besten mit Auflauf im Ofen und Lieblingsmenschen am Küchentisch.

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